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voestalpine-Anleihe: Pricing hat sich nicht wesentlich geändert - Anleiheanalyse
05.08.20 09:45
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Georg Zaccaria, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, hält an der Empfehlung "untergewichten" für die Anleihe (ISIN AT0000A1Y3P7 / WKN A19PQR) von voestalpine fest.
Neben den, von der Automobilindustrie abhängigen, Segmenten Steel Division (-29%) und Metal Forming Division (-38%) habe auch die High Performance Metals Division (-32%) einen deutlichen Umsatzrückgang u.a. aufgrund der Kundensegmente Luftfahrt und Öl & Gas verzeichnet. Die Metal Engineering Division (-14%) habe u. a. von der soliden Entwicklung im Bereich Railway Systems profitiert. Der operative Cashflow in Höhe von EUR -34 Mio. sei aufgrund geringerer Working Capital Abflüsse höher gewesen als im Q1 19/20: EUR -86 Mio. Die reduzierten Capex (vs. Q1 19/20) hätten den Free Cashflow in Höhe von EUR -207 Mio. unterstützt. Die Cash-Position (EUR 662 Mio.) sei per 30. Juni somit nach Meinung der Analysten weiterhin solide gewesen, resultierend in einer Nettoverschuldung von rund EUR 4 Mrd. (Net Leverage: 4,2x). Der Fokus der voestalpine liege weiterhin auf der Stärkung des Cashflows und der Bilanz durch Reduktion der Capex auf das Maintenance Niveau (Ausblick GJ 20/21: EUR 600 Mio.), WC-Management und Kostensparmaßnahmen.
Das Pricing der voestalpine-Anleihen habe sich seit der letzten Empfehlung vom 25. Juni 2020 (Untergewichtung VOEAV 1,375% 2024, Empfehlungshorizont: 6 Monate vs. High-Yield Index) nach Meinung der Analysten nicht wesentlich geändert. Zwar würden die Risikoprämien der voestalpine-Papiere verglichen mit Juni 2020 gegenüber dem schwächeren IG Segment derzeit leicht weiter handeln, jedoch nach Ansicht der Analysten weiterhin zu teuer.
Georg Zaccaria, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, belässt die Empfehlung für die voestalpine-Anleihe daher auf "untergewichten". (05.08.2020/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Neben den, von der Automobilindustrie abhängigen, Segmenten Steel Division (-29%) und Metal Forming Division (-38%) habe auch die High Performance Metals Division (-32%) einen deutlichen Umsatzrückgang u.a. aufgrund der Kundensegmente Luftfahrt und Öl & Gas verzeichnet. Die Metal Engineering Division (-14%) habe u. a. von der soliden Entwicklung im Bereich Railway Systems profitiert. Der operative Cashflow in Höhe von EUR -34 Mio. sei aufgrund geringerer Working Capital Abflüsse höher gewesen als im Q1 19/20: EUR -86 Mio. Die reduzierten Capex (vs. Q1 19/20) hätten den Free Cashflow in Höhe von EUR -207 Mio. unterstützt. Die Cash-Position (EUR 662 Mio.) sei per 30. Juni somit nach Meinung der Analysten weiterhin solide gewesen, resultierend in einer Nettoverschuldung von rund EUR 4 Mrd. (Net Leverage: 4,2x). Der Fokus der voestalpine liege weiterhin auf der Stärkung des Cashflows und der Bilanz durch Reduktion der Capex auf das Maintenance Niveau (Ausblick GJ 20/21: EUR 600 Mio.), WC-Management und Kostensparmaßnahmen.
Georg Zaccaria, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, belässt die Empfehlung für die voestalpine-Anleihe daher auf "untergewichten". (05.08.2020/alc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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