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thyssenkrupp und RWE unter Druck - Anleihenews
23.02.16 11:00
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - thyssenkrupp hat für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 unterm Strich rote Zahlen geschrieben, wie der Konzern am 12. Februar mitteilte, so die Börse Stuttgart.
Der Fehlbetrag belaufe sich auf 23 Millionen Euro. Vor einem Jahr habe thyssenkrupp 54 Millionen Euro verdient. Ein Belastungsfaktor sei das Stahlgeschäft in Europa.
Im Fokus der Anleger an der Börse Stuttgart habe unter anderem die Anleihe (ISIN DE000A1R0410 / WKN A1R041) mit Umsätzen von über 1,5 Millionen Euro gestanden. Die Anleihe laufe bis 25.10.2019 und werde mit 3,125 Prozent p.a. verzinst. Die Anleihe könne in einer Stückelung von 1.000 Euro gehandelt werden. Nach der Veröffentlichung der Zahlen sei die Anleihe wieder gefragt gewesen, nachdem der Kurs zuvor unter Druck gewesen sei. Am Donnerstag habe die Anleihe bei 102,50 Prozent notiert.
Am letzten Mittwoch habe der Energie-Konzern RWE in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass der Vorstand der RWE AG die Dividende für Vorzugsaktien auf 01,13 Euro reduzieren und Dividende für Stammaktien komplett streichen wolle. Nach der Ankündigung sei der Kurs der Stammaktie eingebrochen und habe in der Spitze 12 Prozent verloren. Die Nachrichtenlage habe aber auch die Anleihenkurse belastet. Kursverluste seien insbesondere bei den Hybridanleihen WKN: A14KAA und WKN: A14KAB zu sehen gewesen.
Am Donnerstag habe die Hybridanleihe (ISIN XS1219498141 / WKN A14KAA) bei 79,50 Prozent notiert. Die Anleihe sei bis 21.10.2020 mit einem Kupon von 2,75 Prozent ausgestattet, danach werde er zum Floater-Kupon. Die Anleihe sei am 21.04.2075 endfällig. Die Hybridanleihe (ISIN XS1219499032 / WKN A14KAB) habe am Donnerstag bei 68,00 Prozent notiert. Dieses Papier habe bis zum 21.04.2025 einen Kupon von 3,50 Prozent, danach werde er auch zum Floater-Kupon. Die Anleihe sei ebenfalls zum 21.04.2075 endfällig. (Ausgabe 6 vom 19.02.2016) (23.02.2016/alc/n/a)
Der Fehlbetrag belaufe sich auf 23 Millionen Euro. Vor einem Jahr habe thyssenkrupp 54 Millionen Euro verdient. Ein Belastungsfaktor sei das Stahlgeschäft in Europa.
Am letzten Mittwoch habe der Energie-Konzern RWE in einer Mitteilung bekannt gegeben, dass der Vorstand der RWE AG die Dividende für Vorzugsaktien auf 01,13 Euro reduzieren und Dividende für Stammaktien komplett streichen wolle. Nach der Ankündigung sei der Kurs der Stammaktie eingebrochen und habe in der Spitze 12 Prozent verloren. Die Nachrichtenlage habe aber auch die Anleihenkurse belastet. Kursverluste seien insbesondere bei den Hybridanleihen WKN: A14KAA und WKN: A14KAB zu sehen gewesen.
Am Donnerstag habe die Hybridanleihe (ISIN XS1219498141 / WKN A14KAA) bei 79,50 Prozent notiert. Die Anleihe sei bis 21.10.2020 mit einem Kupon von 2,75 Prozent ausgestattet, danach werde er zum Floater-Kupon. Die Anleihe sei am 21.04.2075 endfällig. Die Hybridanleihe (ISIN XS1219499032 / WKN A14KAB) habe am Donnerstag bei 68,00 Prozent notiert. Dieses Papier habe bis zum 21.04.2025 einen Kupon von 3,50 Prozent, danach werde er auch zum Floater-Kupon. Die Anleihe sei ebenfalls zum 21.04.2075 endfällig. (Ausgabe 6 vom 19.02.2016) (23.02.2016/alc/n/a)



