NASDAQ unter 12.000 Punkten nach PCE-Daten


24.02.23 15:46
XTB

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die an die wichtigsten Wall-Street-Indices gebundenen Futures fielen nach der Veröffentlichung des jüngsten Datenpakets für Januar deutlich, so die Experten von XTB.

Die Aufmerksamkeit habe sich vor allem auf die PCE-Inflationsdaten gerichtet, und diese hätten nach unten überrascht. In der Marktreaktion hätten die Indexfutures ihre Abwärtsbewegung mit einem NASDAQ / US100 (ISIN US6311011026/ WKN A0AE1X) unter 12.000 Punkten vertieft, während der US-Dollar an Wert gewonnen habe.

Die PCE-Kernpreise in den USA, die Nahrungsmittel und Energie ausschließen würden, seien im Januar um 0,6% im Monatsvergleich gestiegen, verglichen mit einem nach unten korrigierten Anstieg von 0,2% im Vormonat und über den Marktschätzungen von 0,4%.

Die Jahresrate, das von der Federal Reserve bevorzugte Maß zur Messung der Inflation, sei um 4,7% und übertraf die Markterwartungen von 4,3% gestiegen, was die Wetten darauf gestärkt habe, dass die politischen Entscheidungsträger der FED die Zinssätze länger auf einem höheren Niveau halten würden, um das nicht nachhaltige Preiswachstum einzudämmen. Im Vergleich zum Vormonat sei das Gesamteinkommen um 0,6% gestiegen.

Das persönliche Einkommen in den Vereinigten Staaten sei im Januar um 0,6% gegenüber dem Vormonat gestiegen und habe sich damit gegenüber dem nach oben revidierten Anstieg von 0,3% im Dezember beschleunigt, habe aber die Markterwartungen von 1,0% Wachstum verfehlt.

Der Einkommensanstieg sei durch steigende Löhne und Gehälter im privaten Sektor sowohl im Dienstleistungssektor als auch im Güter produzierenden Sektor verursacht worden. Unterdessen seien die staatlichen Sozialleistungen im Januar rückläufig gewesen, da ein Rückgang der "sonstigen" Leistungen aufgrund des Auslaufens der erweiterten Kindersteuergutschrift sowie ein Rückgang der von den Bundesstaaten gewährten einmaligen Steuergutschriften teilweise durch einen Anstieg der Sozialversicherungsleistungen ausgeglichen worden sei.

Die persönlichen Ausgaben in den USA seien im Januar im Vergleich zum Vormonat um 1,8% gestiegen, nachdem sie im Dezember um 0,1% gesunken seien, und hätten damit die Marktprognosen von 1,3% übertroffen.

Dies sei der stärkste Anstieg seit März 2021 und ein Zeichen dafür, dass die Verbraucherausgaben das Jahr auf einer soliden Grundlage begonnen hätten. Bei den Waren sei der Anstieg breit gestreut gewesen und sei von Kraftfahrzeugen und Teilen sowie "anderen" Verbrauchsgütern (vor allem Arzneimitteln) angeführt worden. Bei den Dienstleistungen hätten vor allem die Ausgaben für Nahrungsmittel zum Anstieg beigetragen.

Der US100 sei unter die psychologische Unterstützung bei 12.000 Punkten gefallen und teste derzeit den 200 SMA. Wenn die derzeitige Stimmung anhalte, könnte sich die Abwärtsbewegung in Richtung der nächsten Unterstützung bei 11.500 Punkten verstärken. (Quelle: xStation5 von XTB) (24.02.2023/alc/a/a)





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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
US6311011026 A0AE1X 26.395 17.684