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Deutsche Bank: 14 Mrd. USD-Klage bringt Anleihen unter Druck - Anleihenews
23.09.16 12:31
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Wegen dubioser Hypothekengeschäfte aus Zeiten vor der Finanzkrise fordert die US-Regierung von der Deutschen Bank 14 Milliarden US-Dollar, so die Börse Stuttgart.
Wenn es auch üblich sei, mit einer überhöhten Forderung in Verhandlungen zu gehen, seien die angesetzten 14 Milliarden US-Dollar dennoch eine Größe, mit der die Bank so nicht gerechnet habe und die Rückstellungen des Instituts für ausstehende Rechtsstreitigkeiten um mehr als das Doppelte übertreffe. Während die Deutsche Bank selbst zu Besonnenheit mahne - die Verhandlungen über einen Vergleich mit dem US-Justizministerium stünden erst ganz am Anfang - hätten sich Anleger extrem verunsichert gezeigt.
Die Anleihen der Deutschen Bank seien in der Handelswoche unter Druck geraten. Die mit einem Kupon von 8,0 Prozent ausgestattete Tieranleihe (ISIN DE000A0TU305 / WKN A0TU30) des Unternehmens habe Umsätze von mehr als 12 Millionen Euro verzeichnet. Der eine Milliarde Euro schwere Bond könne ab dem 15.05.2018 jährlich vom Emittenten zu 100 Prozent gekündigt werden. Die kleinste handelbare Einheit liege bei 1.000 Euro nominal. Aktuell notiere das Papier bei 101,30 Prozent.
Auch die am 17.02.2025 endfällige nachrangige Anleihe der Deutschen Bank sei mit hohen Handelsumsätzen aufgefallen. Die mit einem Kupon von 2,75 Prozent ausgestattete Anleihe werde von Standard & Poor's mit BB+ bewertet und notiere aktuell bei 89,53 Prozent. (Ausgabe 37 vom 23.09.2016) (23.09.2016/alc/n/a)
Wenn es auch üblich sei, mit einer überhöhten Forderung in Verhandlungen zu gehen, seien die angesetzten 14 Milliarden US-Dollar dennoch eine Größe, mit der die Bank so nicht gerechnet habe und die Rückstellungen des Instituts für ausstehende Rechtsstreitigkeiten um mehr als das Doppelte übertreffe. Während die Deutsche Bank selbst zu Besonnenheit mahne - die Verhandlungen über einen Vergleich mit dem US-Justizministerium stünden erst ganz am Anfang - hätten sich Anleger extrem verunsichert gezeigt.
Die Anleihen der Deutschen Bank seien in der Handelswoche unter Druck geraten. Die mit einem Kupon von 8,0 Prozent ausgestattete Tieranleihe (ISIN DE000A0TU305 / WKN A0TU30) des Unternehmens habe Umsätze von mehr als 12 Millionen Euro verzeichnet. Der eine Milliarde Euro schwere Bond könne ab dem 15.05.2018 jährlich vom Emittenten zu 100 Prozent gekündigt werden. Die kleinste handelbare Einheit liege bei 1.000 Euro nominal. Aktuell notiere das Papier bei 101,30 Prozent.
Auch die am 17.02.2025 endfällige nachrangige Anleihe der Deutschen Bank sei mit hohen Handelsumsätzen aufgefallen. Die mit einem Kupon von 2,75 Prozent ausgestattete Anleihe werde von Standard & Poor's mit BB+ bewertet und notiere aktuell bei 89,53 Prozent. (Ausgabe 37 vom 23.09.2016) (23.09.2016/alc/n/a)
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