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Börsen in Europa Schluss: Uneinheitlich, Ericsson geben nach
20.12.12 19:51
aktiencheck.de
Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indizes sind am Donnerstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Die Anleger hielten sich nach den Zugewinnen des Vortags mit größeren Neuengagements zurück. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,14 Prozent auf 2.658,30 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) gab dagegen um 0,11 Prozent auf 2.595,39 Zähler nach.
Auch die europäischen Länderbörsen verabschiedeten sich uneinheitlich in den Feierabend. Während der französische CAC 40 mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent positiv hervorstach, gab der österreichische ATX um 0,6 Prozent nach.
Die britischen Einzelhandelsumsätze sind im November nach Angaben von National Statistics gegenüber dem Vormonat unverändert geblieben. Für Oktober war unterdessen ein Rückgang um 0,7 Prozent ausgewiesen worden. Binnen Jahresfrist zog das Absatzvolumen der britischen Einzelhändler um 0,9 Prozent an. Davor war im Oktober ein Plus von 0,8 Prozent verzeichnet worden.
HSBC Holdings verbilligten sich um 0,5 Prozent. Der Finanzkonzern veräußert seine Beteiligung an Bao Viet Holdings. So verkauft die HSBC Insurance (Asia-Pacific) Holdings Ltd. ihren gesamten 18-prozentigen Anteil an Bao Viet Holdings für umgerechnet 340 Mio. US-Dollar in bar an die Sumitomo Life Insurance Company. Weir Group rückten derweil um 2,8 Prozent vor. Der Anbieter von Engineering-Lösungen für die Mineralien-, die Öl- und Gas- sowie die Energie-Industrie wird die amerikanische Mathena, einen Anbieter von Druckregelanlagen für Onshore Öl- und Gasbohrungen, übernehmen. Dabei beläuft sich der Kaufpreis auf 240 Mio. US-Dollar, wobei die Weir Group weitere bis zu 145 Mio. US-Dollar über zwei Jahre bei der Erreichung bestimmter Gewinnziele zahlen könnte. Die Transaktion wird voraussichtlich am 31. Dezember 2012 abgeschlossen.
Daneben stiegen Serco Group um 0,1 Prozent. Der Konzern geht davon aus, seine Erwartungen für 2012 zu erfüllen und erwartet weiterhin starkes Umsatzwachstum, mit einem weiteren guten organischen Wachstum, sowie einer Steigerung der bereinigten operativen Gewinnmarge in einer ähnlichen Größenordnung wie in 2011. Unterdessen hat der Wartungs- und Servicedienstleister zwei kleinere Geschäftsbereiche (Lern-Software und UK Data Hosting) für zusammen 6 Mio. Britische Pfund (GBP) verkauft. Die Veräußerungen werden zu einem buchmäßigen Verlust in Höhe von rund 25 Mio. GBP führen. Spitzenreiter im FTSE 100 waren ITV mit einem Zugewinn von 3,1 Prozent. Gleichzeitig trennten sich die Anleger bevorzugt von den Titeln von Carnival, die 6,1 Prozent nachgaben.
Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) verloren 1,7 Prozent an Wert. Der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen teilte mit, dass er im Zusammenhang mit seinem 50 Prozent-Anteil an ST-Ericsson - dem Joint Venture mit STMicroelectronics - eine Sonderbelastung verbuchen wird. Den Angaben zufolge beläuft sich die Sonderbelastung auf rund 8 Mrd. Schwedische Kronen (SEK) und wird im vierten Quartal 2012 verbucht. Derweil meldete TeliaSonera, dass man die norwegische Tochter NextGenTel an die Telio Holding ASA verkauft. Dabei zahlt der norwegische Telekommunikationskonzern 601 Mio. Norwegische Kronen (NOK) für NextGenTel. Im Zusammenhang mit der Transaktion wird TeliaSonera im vierten Quartal 2012 einen Verlust von 1,6 Mrd. SEK als Folge einer Goodwill-Abschreibung verbuchen. Der Titel fiel um 0,6 Prozent.
Eine Nachricht gab es heute auch aus der Schweiz. Die Julius Bär Gruppe (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) verlautbarte, dass man die Anpassung der Managementstruktur vorzieht, die im August 2012 im Zusammenhang mit der Akquisition des International-Wealth-Management-Geschäfts (IWM) von Merrill Lynch außerhalb der Vereinigten Staaten von der Bank of America bekannt gegeben wurde. So wird die Anpassung der Executive Boards von Julius Bär Gruppe AG und Bank Julius Bär & Co. AG bereits am 1. Januar 2013 vorgenommen, da die Vorbereitungen für die Integration gute Fortschritte gemacht haben. Gregory F. Gatesman, designierter Chief Operating Officer, wird zum erwarteten formellen Vollzug der Akquisition am 1. Februar 2013 zum Unternehmen stoßen. Die Aktie stieg um 0,1 Prozent. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren fanden sich im SMI die Papiere von Holcim mit einem Plus von 1,1 Prozent wieder, während UBS und Roche mit einem Minus von jeweils 1,1 Prozent am Ende der Kursliste lagen.
In Frankreich fuhren Peugeot im breiten Markt mit einem Abschlag von 1,6 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern und General Motors gaben weitere wichtige Schritte zur Umsetzung ihrer weltweiten strategischen Allianz bekannt. Basierend auf dem Rahmenabkommen, das am 29. Februar 2012 unterzeichnet wurde, haben die beiden Partner drei gemeinsame Fahrzeugprojekte konkretisiert sowie den nächsten Schritt bei der Zusammenarbeit im Bereich Einkauf vollzogen. France Télécom (ISIN FR0000133308 / WKN 906849) könnte derweil Presseangaben zufolge einige Assets des angeschlagenen Netzwerkausrüsters Alcatel-Lucent übernehmen. Wie es heißt, zieht France Télécom in Betracht, Alcatel-Lucents Flotte an Schiffen zur Verlegung unterseeischer Kabel zu erwerben. Der Wert des Geschäftsbereichs wird auf 100 bis 150 Mio. Euro geschätzt. Während France Télécom um 0,5 Prozent nachgeben, ging es für Alcatel-Lucent um 0,2 Prozent nach oben. Vorne legten im CAC 40 Crédit Agricole um 1,3 Prozent zu. Auf dem letzten Platz geben derweil Cap Gemini um 2,7 Prozent nach.
Bereits gestern gab es eine negative Nachricht vom Immobilienkonzern IMMOFINANZ. So hat man die Halbjahreszahlen 2012/13 veröffentlicht. Dabei musste aufgrund von Immobilienneubewertungen ein Ergebnisrückgang ausgewiesen werden, während die Mieterlöse signifikant angestiegen sind. Der Titel gab als Schlusslicht im ATX um 4,5 Prozent nach. Die Gewinnerliste wurde von CA Immobilien Anlagen mit einem Wertzuwachs von 2,8 Prozent angeführt.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.658,30 (+0,14 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.595,39 (-0,11 Prozent) FTSE 100 (London): 5.958,34 (-0,05 Prozent) CAC40 (Paris): 3.666,73 (+0,50 Prozent) MIB (Mailand): 16.399,36 (+0,41 Prozent) SMI (Zürich): 6.912,79 (-0,48 Prozent) ATX (Wien): 2.411,77 (-0,64 Prozent) (20.12.2012/ac/n/m)
Auch die europäischen Länderbörsen verabschiedeten sich uneinheitlich in den Feierabend. Während der französische CAC 40 mit einem Aufschlag von 0,5 Prozent positiv hervorstach, gab der österreichische ATX um 0,6 Prozent nach.
Die britischen Einzelhandelsumsätze sind im November nach Angaben von National Statistics gegenüber dem Vormonat unverändert geblieben. Für Oktober war unterdessen ein Rückgang um 0,7 Prozent ausgewiesen worden. Binnen Jahresfrist zog das Absatzvolumen der britischen Einzelhändler um 0,9 Prozent an. Davor war im Oktober ein Plus von 0,8 Prozent verzeichnet worden.
HSBC Holdings verbilligten sich um 0,5 Prozent. Der Finanzkonzern veräußert seine Beteiligung an Bao Viet Holdings. So verkauft die HSBC Insurance (Asia-Pacific) Holdings Ltd. ihren gesamten 18-prozentigen Anteil an Bao Viet Holdings für umgerechnet 340 Mio. US-Dollar in bar an die Sumitomo Life Insurance Company. Weir Group rückten derweil um 2,8 Prozent vor. Der Anbieter von Engineering-Lösungen für die Mineralien-, die Öl- und Gas- sowie die Energie-Industrie wird die amerikanische Mathena, einen Anbieter von Druckregelanlagen für Onshore Öl- und Gasbohrungen, übernehmen. Dabei beläuft sich der Kaufpreis auf 240 Mio. US-Dollar, wobei die Weir Group weitere bis zu 145 Mio. US-Dollar über zwei Jahre bei der Erreichung bestimmter Gewinnziele zahlen könnte. Die Transaktion wird voraussichtlich am 31. Dezember 2012 abgeschlossen.
Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) verloren 1,7 Prozent an Wert. Der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen teilte mit, dass er im Zusammenhang mit seinem 50 Prozent-Anteil an ST-Ericsson - dem Joint Venture mit STMicroelectronics - eine Sonderbelastung verbuchen wird. Den Angaben zufolge beläuft sich die Sonderbelastung auf rund 8 Mrd. Schwedische Kronen (SEK) und wird im vierten Quartal 2012 verbucht. Derweil meldete TeliaSonera, dass man die norwegische Tochter NextGenTel an die Telio Holding ASA verkauft. Dabei zahlt der norwegische Telekommunikationskonzern 601 Mio. Norwegische Kronen (NOK) für NextGenTel. Im Zusammenhang mit der Transaktion wird TeliaSonera im vierten Quartal 2012 einen Verlust von 1,6 Mrd. SEK als Folge einer Goodwill-Abschreibung verbuchen. Der Titel fiel um 0,6 Prozent.
Eine Nachricht gab es heute auch aus der Schweiz. Die Julius Bär Gruppe (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) verlautbarte, dass man die Anpassung der Managementstruktur vorzieht, die im August 2012 im Zusammenhang mit der Akquisition des International-Wealth-Management-Geschäfts (IWM) von Merrill Lynch außerhalb der Vereinigten Staaten von der Bank of America bekannt gegeben wurde. So wird die Anpassung der Executive Boards von Julius Bär Gruppe AG und Bank Julius Bär & Co. AG bereits am 1. Januar 2013 vorgenommen, da die Vorbereitungen für die Integration gute Fortschritte gemacht haben. Gregory F. Gatesman, designierter Chief Operating Officer, wird zum erwarteten formellen Vollzug der Akquisition am 1. Februar 2013 zum Unternehmen stoßen. Die Aktie stieg um 0,1 Prozent. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren fanden sich im SMI die Papiere von Holcim mit einem Plus von 1,1 Prozent wieder, während UBS und Roche mit einem Minus von jeweils 1,1 Prozent am Ende der Kursliste lagen.
In Frankreich fuhren Peugeot im breiten Markt mit einem Abschlag von 1,6 Prozent hinterher. Der Automobilkonzern und General Motors gaben weitere wichtige Schritte zur Umsetzung ihrer weltweiten strategischen Allianz bekannt. Basierend auf dem Rahmenabkommen, das am 29. Februar 2012 unterzeichnet wurde, haben die beiden Partner drei gemeinsame Fahrzeugprojekte konkretisiert sowie den nächsten Schritt bei der Zusammenarbeit im Bereich Einkauf vollzogen. France Télécom (ISIN FR0000133308 / WKN 906849) könnte derweil Presseangaben zufolge einige Assets des angeschlagenen Netzwerkausrüsters Alcatel-Lucent übernehmen. Wie es heißt, zieht France Télécom in Betracht, Alcatel-Lucents Flotte an Schiffen zur Verlegung unterseeischer Kabel zu erwerben. Der Wert des Geschäftsbereichs wird auf 100 bis 150 Mio. Euro geschätzt. Während France Télécom um 0,5 Prozent nachgeben, ging es für Alcatel-Lucent um 0,2 Prozent nach oben. Vorne legten im CAC 40 Crédit Agricole um 1,3 Prozent zu. Auf dem letzten Platz geben derweil Cap Gemini um 2,7 Prozent nach.
Bereits gestern gab es eine negative Nachricht vom Immobilienkonzern IMMOFINANZ. So hat man die Halbjahreszahlen 2012/13 veröffentlicht. Dabei musste aufgrund von Immobilienneubewertungen ein Ergebnisrückgang ausgewiesen werden, während die Mieterlöse signifikant angestiegen sind. Der Titel gab als Schlusslicht im ATX um 4,5 Prozent nach. Die Gewinnerliste wurde von CA Immobilien Anlagen mit einem Wertzuwachs von 2,8 Prozent angeführt.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.658,30 (+0,14 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.595,39 (-0,11 Prozent) FTSE 100 (London): 5.958,34 (-0,05 Prozent) CAC40 (Paris): 3.666,73 (+0,50 Prozent) MIB (Mailand): 16.399,36 (+0,41 Prozent) SMI (Zürich): 6.912,79 (-0,48 Prozent) ATX (Wien): 2.411,77 (-0,64 Prozent) (20.12.2012/ac/n/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 6.033,88 | 5.916,3 | 117,582 | +1,99% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009658145 | 965814 | 6.199 | 4.889 | |
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