Legalize it

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neuester Beitrag:  16.12.14 09:41
eröffnet am: 02.05.12 14:39 von: Talisker Anzahl Beiträge: 126
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06.11.13 20:34 #101 Schade, dass die Drogenbeauftragten immer
Leute werden, kurz vorm Rentenalter, die nie in ihrem Leben auch nur ansatzweise mit der Problematik konfrontiert waren, geschweige denn eigene Erfahrungen in ihr Urteil einfließen lassen könnten.

Aus derem Munde hören sich die Warnungen in den Ohren der Adressaten sicherlich völlig glaubwürdig an. Zumal Jugendliche oft genug die Erfagrung machen, dass diese Warnungen völlig übertrieben daherkommen und so auch der wahre Teil nicht mehr ernstgenommen wird.

Alleine das Dogma der "Einstiegsdroge" hat so viel an Glaubwürdigkeit kaputt gemacht. Man muss ja nichtmal besonders schlau sein, um zu kapieren, dass bei Millionen von Kiffern und einer doch recht übersichtlichen Anzahl von Usern harter Drogen irgendwas mit der immer wieder aufgezeigten Zwangskarriere nicht stimmen kann.

Und die bunten Hochglanzbroschüren der Drogenberatung lösen beim gemeinsamen Kiffen immer wieder gesteigerte Heiterkeit aus.

Natürlich ist das schade, da es ja mittlerweile wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass gerade im jugendlichen Alter der Cannabiskonsum durchaus sehr schädlich sein kann.
Auch bei psychisch labilen Personen kann der Konsum psychoaktiver Drogen durchaus zum Ausbruch vob Psychosen führen.

Aber solange halt nur völlig übertrieben auf die Gefährdung hingewiesen wird, wird auch die Warnung als Ganzes nicht ernstgenommen.

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ly hat dich lieb!
06.11.13 22:13 #102 Ohne den Konsum durch Jugendliche
gut zu heißen:

Es wird unter Jugendlichen gekifft, was das Zeug hergibt. Das ist nun mal Fakt. Und dennoch schafft es der Nachwuchs an die Unis und durch die Studiengänge.

Die Dämonisierung bringt tatsächlich nichts (#101), und die Folgen sind wahrscheinlich nicht nur mit Cannabis zu erklären. Wer sich geistig nicht fordert, verblödet auch ohne Drogen, bzw. verliert auch so eine Menge intellektuelles Potential.

Andersherum kann dies auch bedeuten, dass Jugendliche, die ab und zu mal einen durchziehen, absolut keine dauerhafte intellektuelle Beeinträchtigung in ihrer geistigen Entwicklung erleiden, sofern ihr soziales Umfeld für Lernanreize und geeigneten Anspruch sorgt.  
07.11.13 01:21 #103 weiche drogen
das gras aus den shops (legale wie illegale) hat nichts mehr mit uncle hillbillie´s homegrown von hinter der scheune zu tun. hochpotente züchtungen mit thc-gehalten jenseits der 15% sind keine weichen drogen
ich habe früher mit einigen substanzen aus den niederländischen headshops rumexperimentiert und einiges war gut und lustig, anderes schlichtweg zu heftig oder unangenehm
nichts von all dem würde ich als eine weiche droge einzustufen, ebensowenig den alkohol
fast jede substanz, die rauschzustände erwirkt, vergiftet entweder kurz- oder langfristig den körper oder der rauschzustand ist so derbe, dass man in der zeit zu nichts anderem fähig ist, als einfach nur berauscht zu sein, obwohl man häufig anderer meinung ist. da kann man von glück sprechen, wenn einen die richtigen leute zurückhalten, dummheiten zu begehen

grundsätzlich bin ich auch für eine entkriminalisierung des drogenthemas, zumindest in ansätzen (fixerstuben, eigenbedarfregelung, ggf. staatliche verkaufsstellen) aber wir sollten uns nicht der illusion hingeben, dass dadurch weniger drogen konsumiert werden oder "weichere" drogen attraktiver werden. das unvermeidbare gelangt höchstens auf eine geordnetere ebene  
07.11.13 02:26 #104 die
Amis taugen halt nicht mehr wirklich als Weltmacht, dass sehen die selbst auch ein und jetzt, wo die nach 9/11 ihre Rückzieher in ihrer gesamten Politik gemacht haben, ua eben auch Marihuana zu legalisieren und dem Rest der Welt das Ok geben das auch so zu machen bleibt eher der Nacheifer der Nebenschauplätze zu bewundern. Du läufst durch LA mit ner Tüte und keinen juckt's, in Santa Monica wirst du höchstens schräg angeguckt falls du noch nie nen Joint in der Hand hattest und das Gleiche in allen europäischen Ländern, wahrscheinlich gibt's in Barcelona mittlerweile mehr Coffee Shops als in Amsterdam, aber gut dass hier ne Debatte geführt wird. Das es sowas überhaupt noch gibt^^  
06.12.13 09:58 #105 Legalisierung: Marihuana-Markt braucht Regeln
Cannabis-Legalisierung: Marihuana-Markt braucht Regeln | ZEIT ONLINE
Der Drogenpolitikexperte Mark Kleiman kennt die Gefahren von Marihuana. Dennoch sagt er: Besser wir legalisieren den Stoff, aber mit klugen Regeln.
 
09.12.13 13:06 #106 Über Jugendliche und Cannabis
Kiffend in die Psychose

Cannabis ist weniger harmlos als viele glauben: Es verändert das Gehirn von Jugendlichen dauerhaft und kann psychische Störungen bis hin zu Schizophrenie auslösen. von Julia Völker
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-12/...sucht/komplettansicht
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Tja, kann ja so sagen, kann nichts dazu sagen, ob das sein kann, oder nicht.
09.12.13 13:09 #107 Berauschende Drogen sollten
von labilen und depressiven Menschen generell nicht konsumiert werden.  
09.12.13 13:12 #108 Zu viel Salz ist auch ungesund...
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Vegetarier aller Länder verneigt euch!
ONE BIG ONION!
09.12.13 13:14 #109 Schokolade macht dick
09.12.13 13:14 #110 Zucker auch!
(Von Alk gar nicht zu reden!) Sollte man alles verbieten!
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09.12.13 13:16 #111 Man darf die armen Menschen
nicht mit sich alleine lassen! Die machen alles falsch!  
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09.12.13 13:22 #112 Es is aber auch ein Kreuz!
Viel von dem, was Spaß macht, ist entweder verboten, unmoralisch oder es macht dick.  
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Doppel-ID, Doppel-D, alles eine Baustelle!
09.12.13 13:24 #113 Es lohnt sich kaum noch, alt zu werden,
bei all dem, was man da beachten muss, um da hin zu kommen....
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09.12.13 13:25 #114 Richtig SAKU, hier ein Beispiel
Bildquelle: esys.org
 

Angehängte Grafik:
schwangere_frau.jpg
schwangere_frau.jpg
09.12.13 13:26 #115 Wenigstens eine Sache,
die mich nicht dick macht...
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09.12.13 13:32 #116 *seufz*
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09.12.13 14:10 #117 Was gibts da zu seufzen?
Du hast es doch locker geschafft, allein durch Nahrungsaufnahme ne Vierlingsschwangerschaft vorzutäuschen...
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09.12.13 22:19 #118 Wie Cannabis wirken kann
Diese Konsumentin leidet an einer Cerebralparese. Das Dope hilft ihr, die unglaublich anstrengende Belastung beim Sprechen und in der Bewegung zu reduzieren:

 
09.12.13 22:36 #119 Soll ich runter in den Keller gehen und was h.
09.12.13 22:40 #120 Lecker!
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Ehrlich fährt am längsten!
09.12.13 23:04 #121 Komasaufen
unter Erwachsenen macht Briten nervös.
Drink-drug abuse surge for over 40s - BelfastTelegraph.co.uk
High numbers of people in their 40s are being admitted to hospital for alcohol and drug abuse, while binge drinking is declining, a report has said.
 
09.12.13 23:06 #122 Man schreit auch schon wieder nach Verbote
Rausch ist teuer. Das wollen sie nicht bezahlen:
Wenig Rente in Aussicht; Drinks and Drugs als Trost? | Telepolis
Trinkerschäden: Großbritanniens Ärzte machen sich mehr Sorgen über die Generation "Über 40" als über die Jugendlichen
 
11.12.13 12:03 #123 Es ist soweit in Uruguay. Marihuana legalized!
Droge legalisiert : Uruguay erlaubt als erstes Land Marihuana-Verkauf - Nachrichten Politik - Ausland - DIE WELT
Haschisch-Kauf in der Apotheke und Cannabis-Pflanzen auf der Fensterbank – das erlaubt ein neues Gesetz in Uruguay jetzt den Bürgern. Das Parlament stimmte knapp für den legalen Handel mit der Droge.
 
11.12.13 20:10 #124 UN dreht am Rad
Ihre Politik war ja in der Vergangenheit so menschenfreundlich. Extreme (Banden-)Kriminalität, Morde, Haftstrafen, gestreckte Drogen, Vergiftungen, etc. pp.. Das ist Jugendschutz nach UN-Vorbild.

Shame on Uruguay! Die machen doch tatsächlich Schluss mit der Kriminalität. Das geht doch nicht - denkt wer an die Kinder!? ;-)
Marihuana-Legalisierung in Uruguay : UNO stresst voll rum - taz.de
Überhaupt nicht entspannt: Zwei UN-Behörden kritisieren die Freigabe des Anbaus und Verkaufs von Cannabis in Uruguay als Verstoß gegen internationales Recht.
 
10.02.14 23:58 #125 Interessante Studie
Gerade zufällig gefunden:
http://casr.adelaide.edu.au/T95/paper/s16p6.html

Das Risiko, mit Cannabis als Unfallverursacher zu sterben, ist 0,6 (1=nüchtern).
Bei Alkohol ist das Risiko 7,6 - also fast achtfach so hoch wie nüchtern.
Diese empirische Untersuchung wurde in Australien gemacht.

In Bezug auf die Gefährlichkeit von Alkohol im Straßenverkehr passen auch die Zahlen in Deutschland und der Schweiz:
http://blogs.taz.de/drogerie/2012/02/26/...rstote-alkohol-und-drogen/

Seltsamerweise wird hier aber unter "Drogen" einfach alles vermischt (auch Mischkonsum). Trotzdem sind die Drogenbenutzer selbst hier nicht so auffällig wie Alkoholfahrer.

Angesichts dieser Erkenntnisse ist es unverständlich, wieso man Alkoholfahrern Promillegrenzen zubilligt, während man bei der geringsten Spur von Cannabis im Blut direkt den Führerschein einzieht.  
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