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Der große Zinsschritt der US-Notenbank beflügelt den S&P 500
23.09.24 09:15
BNP Paribas
Paris (www.anleihencheck.de) - Am Mittwoch hatte das gespannte Warten der Wall Street endlich ein Ende, so die Experten der BNP Paribas in einer aktuellen Ausgabe von "Märkte & Zertifikate weekly".
Die US-Notenbank habe die Wende in der Geldpolitik eingeleitet und die Spanne der Leitzinsen sogar gleich um 50 Basispunkte auf 4,75 bis 5,00 Prozent gesenkt. Zahlreiche Experten hätten zuvor nur eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte erwartet. Zugleich habe der Offenmarktausschuss der Federal Reserve signalisiert, dass wohl weitere Zinsschritte folgen würden. Nach den ebenfalls am Mittwoch vorgelegten Wirtschaftsprojektionen der US-Währungshüter würden die Leitzinsen im kommenden Jahr bei durchschnittlich 3,4 Prozent liegen. Die Märkte hätten zunächst nach dem Prinzip "Sell on good news" reagiert, heiße: Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) sei leicht schwächer aus dem Handel gegangen. Bereits am Donnerstag habe der S&P 500 aber ein neues Rekordhoch jenseits der 5.700-Punkte-Marke erklommen.
Arbeitsmarkt bereite Sorgen
Eine Antwort auf die Frage, wie es nun weitergehe, werde die weitere Entwicklung der Konjunktur liefern. Der Blick in die Finanzgeschichte zeige: In wirtschaftlichen Abschwungsphasen sei es zu teilweise deutlichen Kursverlusten gekommen, während Zinssenkungen in Zeiten einer florierenden Wirtschaft für signifikante Kurssprünge gesorgt hätten. Die Crux: Zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht ganz klar, in welcher Verfassung sich die US-Konjunktur tatsächlich befinde. Der Arbeitsmarkt etwa sei in den vergangenen Monaten deutlich schwächer geworden. Laut FED-Chef Jerome Powell sei dort die Stimmung etwas schlechter als kurz vor der Pandemie. Das Wirtschaftswachstum wiederum habe im zweiten Quartal um annualisiert 2,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal zugelegt und damit deutlich über den Erwartungen von 2,0 Prozent gelegen. (Ausgabe vom 20.09.2024) (23.09.2024/alc/a/a)
Die US-Notenbank habe die Wende in der Geldpolitik eingeleitet und die Spanne der Leitzinsen sogar gleich um 50 Basispunkte auf 4,75 bis 5,00 Prozent gesenkt. Zahlreiche Experten hätten zuvor nur eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte erwartet. Zugleich habe der Offenmarktausschuss der Federal Reserve signalisiert, dass wohl weitere Zinsschritte folgen würden. Nach den ebenfalls am Mittwoch vorgelegten Wirtschaftsprojektionen der US-Währungshüter würden die Leitzinsen im kommenden Jahr bei durchschnittlich 3,4 Prozent liegen. Die Märkte hätten zunächst nach dem Prinzip "Sell on good news" reagiert, heiße: Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) sei leicht schwächer aus dem Handel gegangen. Bereits am Donnerstag habe der S&P 500 aber ein neues Rekordhoch jenseits der 5.700-Punkte-Marke erklommen.
Arbeitsmarkt bereite Sorgen
Eine Antwort auf die Frage, wie es nun weitergehe, werde die weitere Entwicklung der Konjunktur liefern. Der Blick in die Finanzgeschichte zeige: In wirtschaftlichen Abschwungsphasen sei es zu teilweise deutlichen Kursverlusten gekommen, während Zinssenkungen in Zeiten einer florierenden Wirtschaft für signifikante Kurssprünge gesorgt hätten. Die Crux: Zum jetzigen Zeitpunkt sei nicht ganz klar, in welcher Verfassung sich die US-Konjunktur tatsächlich befinde. Der Arbeitsmarkt etwa sei in den vergangenen Monaten deutlich schwächer geworden. Laut FED-Chef Jerome Powell sei dort die Stimmung etwas schlechter als kurz vor der Pandemie. Das Wirtschaftswachstum wiederum habe im zweiten Quartal um annualisiert 2,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal zugelegt und damit deutlich über den Erwartungen von 2,0 Prozent gelegen. (Ausgabe vom 20.09.2024) (23.09.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 7.041,57 | 7.024,18 | 17,3868 | +0,25% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US78378X1072 | A0AET0 | 7.053 | 5.154 | |
12.04.24
, BNP Paribas
US-Notenbank hat keine Eile


