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US-Renditeanstieg hält an - Inflationsdaten belasteten
09.03.18 12:15
Union Investment
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Abverkauf am US-Rentenmarkt setzte sich auch im Februar fort, so die Experten von Union Investment.
Gute Konjunkturdaten und eine unerwartet hohe Inflationszahl hätten die Marktteilnehmer verunsichert und Befürchtungen aufkommen lassen, die US-Notenbank könnte die Leitzinsen schneller als angenommen erhöhen. Schnell seien vier Zinsschritte bis Jahresende eingepreist gewesen. Die höheren Renditen hätten im weiteren Monatsverlauf eine Korrektur am Aktienmarkt ausgelöst. Kurzfristig seien US-Schatzanweisungen als sicherer Hafen stark gesucht gewesen. Die Rendite für zehnjährige Papiere sei daraufhin auf bis zu 2,65 Prozent zurückgegangen.
Die Erholung sei jedoch nicht von langer Dauer gewesen. Nur zwei Wochen später sei die Renditemarke von 2,95 Prozent erreicht worden. Mit der Veröffentlichung des Protokolls der Januarsitzung zum Monatsende sei dann eine gewisse Erleichterung einhergegangen. Demnach dürfte der Inflationsanstieg auf wetterbedingte Sondereffekte zurückzuführen sein, weshalb es die Notenbanker auch nicht für erforderlich halten würden, auf einen steileren Zinsanhebungspfad zu schwenken. Nur wenige FED-Mitglieder würden zudem einen höheren Lohndruck erwarten. Wichtig sei in jedem Fall die Botschaft gewesen, dass die Währungshüter einen leichten Inflationsanstieg tolerieren möchten.
Die Zinsstrukturkurve sei im Februar erneut flacher geworden. Dies sei gleich bedeutend damit, dass die Renditen am kurzen Ende noch stärker gestiegen seien. Zweijährige US-Staatsanleihen würden inzwischen bei mehr als 2,2 Prozent rentieren. Zum Vergleich: Im September lagen wir noch bei 1,3 Prozent, so die Experten von Union Investment. Auf Indexebene (J.P. Morgan Global Bond US-Index) hätten US-Schatzanweisungen im Februar somit einen Verlust von 0,8 Prozent verbucht. Nach vorn gerichtet würden die Experten aufgrund der guten konjunkturellen Lage und mit Blick auf die verabschiedete Steuerreform von leicht steigenden Renditen ausgehen. (Ausgabe Februar 2018) (09.03.2018/alc/a/a)
Gute Konjunkturdaten und eine unerwartet hohe Inflationszahl hätten die Marktteilnehmer verunsichert und Befürchtungen aufkommen lassen, die US-Notenbank könnte die Leitzinsen schneller als angenommen erhöhen. Schnell seien vier Zinsschritte bis Jahresende eingepreist gewesen. Die höheren Renditen hätten im weiteren Monatsverlauf eine Korrektur am Aktienmarkt ausgelöst. Kurzfristig seien US-Schatzanweisungen als sicherer Hafen stark gesucht gewesen. Die Rendite für zehnjährige Papiere sei daraufhin auf bis zu 2,65 Prozent zurückgegangen.
Die Erholung sei jedoch nicht von langer Dauer gewesen. Nur zwei Wochen später sei die Renditemarke von 2,95 Prozent erreicht worden. Mit der Veröffentlichung des Protokolls der Januarsitzung zum Monatsende sei dann eine gewisse Erleichterung einhergegangen. Demnach dürfte der Inflationsanstieg auf wetterbedingte Sondereffekte zurückzuführen sein, weshalb es die Notenbanker auch nicht für erforderlich halten würden, auf einen steileren Zinsanhebungspfad zu schwenken. Nur wenige FED-Mitglieder würden zudem einen höheren Lohndruck erwarten. Wichtig sei in jedem Fall die Botschaft gewesen, dass die Währungshüter einen leichten Inflationsanstieg tolerieren möchten.
Die Zinsstrukturkurve sei im Februar erneut flacher geworden. Dies sei gleich bedeutend damit, dass die Renditen am kurzen Ende noch stärker gestiegen seien. Zweijährige US-Staatsanleihen würden inzwischen bei mehr als 2,2 Prozent rentieren. Zum Vergleich: Im September lagen wir noch bei 1,3 Prozent, so die Experten von Union Investment. Auf Indexebene (J.P. Morgan Global Bond US-Index) hätten US-Schatzanweisungen im Februar somit einen Verlust von 0,8 Prozent verbucht. Nach vorn gerichtet würden die Experten aufgrund der guten konjunkturellen Lage und mit Blick auf die verabschiedete Steuerreform von leicht steigenden Renditen ausgehen. (Ausgabe Februar 2018) (09.03.2018/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


