Erweiterte Funktionen
US-Inflationsrate auf Kletterpartie
04.05.18 12:15
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Das US-BIP-Wachstum hat sich im 1. Quartal 2018 in annualisierter Rechnung von 2,9% auf 2,3% abgeschwächt, so die Analysten von Postbank Research.
Dies sei insbesondere auf den privaten Verbrauch zurückzuführen gewesen, der um lediglich 1,1% zum Vorquartal zugelegt habe. Auch beim Staatskonsum habe sich der Zuwachs von 3,0% auf 1,2% abgeschwächt. Darüber hinaus habe sich das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen kräftig von 11,6% auf 4,7% ermäßigt. Unterstützung habe das BIP-Wachstum hingegen vom Außenhandel erhalten, der nach einer deutlichen Belastung im Vorquartal 0,2 Prozentpunkte beigesteuert habe. Auch die Lagerinvestitionen (+0,4 Prozentpunkte) hätten einen positiven Wachstumsbeitrag geliefert.
In der Summe sehen die Analysten von Postbank Research die leichte Wachstumsabschwächung im 1. Quartal als eine für den Jahresauftakt nicht unübliche Verschnaufpause an und rechnen damit, dass die Konjunktur in den kommenden Quartalen - auch befeuert durch die Steuerreform - wieder deutlicher Fahrt aufnimmt. Hierfür sprächen nicht zuletzt auch der anhaltende Aufwärtstrend bei den Unternehmensinvestitionen sowie die weiterhin exzellente Stimmung unter den Verbrauchern. Das größte Risiko für ihr konstruktives Konjunkturbild sehen die Analysten von Postbank Research nach wie vor in einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts der USA mit ihren Partnerländern, was sich auch in aktuellen Unternehmensbefragungen widerspiegelt. Da die Analysten von Postbank Research allerdings keinen umfassenden Handelskrieg erwarten, dürfte die US-Konjunktur in den kommenden Quartalen nochmals anziehen. Man rechne für 2018 und 2019 mit robusten BIP-Zuwächsen um 2,8% sowie 2,7% gegenüber dem Vorjahr.
Die US-Inflationsrate ist im März aufgrund von Basiseffekten von 2,2% auf 2,4% gestiegen. Die Kerninflationsrate habe noch stärker von 1,8% auf 2,1% zugelegt. Diese Bewegung dürfte sich - auch dank des gestiegenen Ölpreises und der höheren Lohndynamik - in den nächsten Monaten weiter fortsetzen. 2018 rechnen die Analysten von Postbank Research im Jahresdurchschnitt mit einem Anstieg der Inflationsrate von 2,1% auf 2,3% und 2019 mit einem weiteren Zuwachs auf 2,4%. (Zinsen und Währungen Mai 2018) (04.05.2018/alc/a/a)
Dies sei insbesondere auf den privaten Verbrauch zurückzuführen gewesen, der um lediglich 1,1% zum Vorquartal zugelegt habe. Auch beim Staatskonsum habe sich der Zuwachs von 3,0% auf 1,2% abgeschwächt. Darüber hinaus habe sich das Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen kräftig von 11,6% auf 4,7% ermäßigt. Unterstützung habe das BIP-Wachstum hingegen vom Außenhandel erhalten, der nach einer deutlichen Belastung im Vorquartal 0,2 Prozentpunkte beigesteuert habe. Auch die Lagerinvestitionen (+0,4 Prozentpunkte) hätten einen positiven Wachstumsbeitrag geliefert.
In der Summe sehen die Analysten von Postbank Research die leichte Wachstumsabschwächung im 1. Quartal als eine für den Jahresauftakt nicht unübliche Verschnaufpause an und rechnen damit, dass die Konjunktur in den kommenden Quartalen - auch befeuert durch die Steuerreform - wieder deutlicher Fahrt aufnimmt. Hierfür sprächen nicht zuletzt auch der anhaltende Aufwärtstrend bei den Unternehmensinvestitionen sowie die weiterhin exzellente Stimmung unter den Verbrauchern. Das größte Risiko für ihr konstruktives Konjunkturbild sehen die Analysten von Postbank Research nach wie vor in einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts der USA mit ihren Partnerländern, was sich auch in aktuellen Unternehmensbefragungen widerspiegelt. Da die Analysten von Postbank Research allerdings keinen umfassenden Handelskrieg erwarten, dürfte die US-Konjunktur in den kommenden Quartalen nochmals anziehen. Man rechne für 2018 und 2019 mit robusten BIP-Zuwächsen um 2,8% sowie 2,7% gegenüber dem Vorjahr.
Die US-Inflationsrate ist im März aufgrund von Basiseffekten von 2,2% auf 2,4% gestiegen. Die Kerninflationsrate habe noch stärker von 1,8% auf 2,1% zugelegt. Diese Bewegung dürfte sich - auch dank des gestiegenen Ölpreises und der höheren Lohndynamik - in den nächsten Monaten weiter fortsetzen. 2018 rechnen die Analysten von Postbank Research im Jahresdurchschnitt mit einem Anstieg der Inflationsrate von 2,1% auf 2,3% und 2019 mit einem weiteren Zuwachs auf 2,4%. (Zinsen und Währungen Mai 2018) (04.05.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


