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USA: Renditen über alle Laufzeiten leicht angestiegen
28.04.20 08:30
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.anleihencheck.de) - Einen Eindruck, wie tief die Spuren am Arbeitsmarkt sind, welche die Coronakrise hinterlassen hat, vermittelte gestern das deutsche Beschäftigungsbarometer des ifo-Instituts, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).
Der Indikator, der die Beschäftigungsabsichten von rund 9.000 Unternehmen widerspiegele, sei laut "Handelsblatt" im April auf 86,3 Punkte (93,4 im März) auf ein historisches Tief abgestürzt. Bei den Dienstleistern werde es erstmals seit der Finanzkrise zu Entlassungen kommen. In der Industrie werde sich der Trend zu rückläufigen Mitarbeiterzahlen weiter fortsetzen.
Ähnlich negative Ergebnisse seien von dem heute zur Veröffentlichung anstehenden Konsumentenvertrauen des US-Conference Board zu erwarten. Die Konsumentenstimmung sollte sich im April deutlich eingetrübt haben. Der Rückgang im März sei infolge der geringfügigen Veränderungen bei der Einschätzung der aktuellen Lage noch vergleichsweise verhalten ausgefallen; der Erwartungsindex sei allerdings eingebrochen.
Am Markt spiegele sich dennoch ein wenig Optimismus aufgrund der vorsichtigen Schritte zur Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in einigen größeren Volkswirtschaften wider. EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) habe gestern wieder leicht zulegen können, auch das Britische Pfund habe Zugewinne verbucht. Allerdings habe sich die Stimmung laut Future-Positionen das erste Mal seit Dezember 2019 wieder gegen das Pfund gedreht.
Der Risikoaufschlag der italienischen 10-jährigen Benchmark sei gestern am ersten Handelstag nach der Bestätigung des Ratings durch S&P wieder auf 216 BP auf ein Wochentief zurückgefallen. In den USA seien die Renditen über alle Laufzeiten leicht angestiegen, trotzdem sei das riesige Emissionsvolumen von 2- und 5-jährigen Anleihen gut nachgefragt gewesen. (28.04.2020/alc/a/a)
Der Indikator, der die Beschäftigungsabsichten von rund 9.000 Unternehmen widerspiegele, sei laut "Handelsblatt" im April auf 86,3 Punkte (93,4 im März) auf ein historisches Tief abgestürzt. Bei den Dienstleistern werde es erstmals seit der Finanzkrise zu Entlassungen kommen. In der Industrie werde sich der Trend zu rückläufigen Mitarbeiterzahlen weiter fortsetzen.
Am Markt spiegele sich dennoch ein wenig Optimismus aufgrund der vorsichtigen Schritte zur Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in einigen größeren Volkswirtschaften wider. EUR/USD (ISIN EU0009652759/ WKN 965275) habe gestern wieder leicht zulegen können, auch das Britische Pfund habe Zugewinne verbucht. Allerdings habe sich die Stimmung laut Future-Positionen das erste Mal seit Dezember 2019 wieder gegen das Pfund gedreht.
Der Risikoaufschlag der italienischen 10-jährigen Benchmark sei gestern am ersten Handelstag nach der Bestätigung des Ratings durch S&P wieder auf 216 BP auf ein Wochentief zurückgefallen. In den USA seien die Renditen über alle Laufzeiten leicht angestiegen, trotzdem sei das riesige Emissionsvolumen von 2- und 5-jährigen Anleihen gut nachgefragt gewesen. (28.04.2020/alc/a/a)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,20 | 1,11 | |
04.09.25
, Oberbank
EUR/USD zwischen Politik und Schulden
10.07.25
, Oberbank
Zinsdifferenz zwischen EUR und USD


