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UK: Inflationsdaten im Fokus
16.07.24 08:45
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - In dieser Woche werden in Großbritannien zahlreiche Wirtschaftsdaten veröffentlicht, darunter die Hauspreise von Rightmove, die verschiedenen Verbraucherpreisindices, die Produzentenpreise, der durchschnittliche Wochenverdienst von Arbeitnehmern sowie Daten zum Arbeitsmarkt und zu den Einzelhandelsumsätzen, so die Analysten von Postbank Research.
Die Arbeitsmarktdaten würden zwar immer noch auf eine angespannte Lage hindeuten, aber das Missverhältnis scheine sich langsam zu entspannen. Nachdem das BIP-Wachstum im Juni und die Indikatoren für das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe und den Dienstleistungssektor besser als erwartet ausgefallen seien, dürften sich die Märkte in dieser Woche auf die Inflationsdaten konzentrieren.
Die breit angelegte Stärke in verschiedenen Wirtschaftssektoren verschaffe der Bank of England einen gewissen Spielraum für eine Verzögerung der Zinsentscheidung, aber die Verbesserung der Inflationsdaten im Juni könnte für eine Zinssenkung im nächsten Monat sprechen. Fortschritte sollten vor allem bei "hartnäckigen" Komponenten wie den Kernverbraucherpreisen (+3,5% ggü. Vorjahr im Mai) oder den Dienstleistungspreisen (+5,7% ggü. Vorjahr im Mai) erkennbar werden.
Fazit: Die in dieser Woche veröffentlichten Inflationsdaten könnten Argumente für eine Zinssenkung der BoE im kommenden Monat liefern. (Ausgabe vom 15.07.2024) (16.07.2024/alc/a/a)
Die Arbeitsmarktdaten würden zwar immer noch auf eine angespannte Lage hindeuten, aber das Missverhältnis scheine sich langsam zu entspannen. Nachdem das BIP-Wachstum im Juni und die Indikatoren für das Verarbeitende Gewerbe, das Baugewerbe und den Dienstleistungssektor besser als erwartet ausgefallen seien, dürften sich die Märkte in dieser Woche auf die Inflationsdaten konzentrieren.
Die breit angelegte Stärke in verschiedenen Wirtschaftssektoren verschaffe der Bank of England einen gewissen Spielraum für eine Verzögerung der Zinsentscheidung, aber die Verbesserung der Inflationsdaten im Juni könnte für eine Zinssenkung im nächsten Monat sprechen. Fortschritte sollten vor allem bei "hartnäckigen" Komponenten wie den Kernverbraucherpreisen (+3,5% ggü. Vorjahr im Mai) oder den Dienstleistungspreisen (+5,7% ggü. Vorjahr im Mai) erkennbar werden.
Fazit: Die in dieser Woche veröffentlichten Inflationsdaten könnten Argumente für eine Zinssenkung der BoE im kommenden Monat liefern. (Ausgabe vom 15.07.2024) (16.07.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 21.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


