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Steigende Inflationserwartungen
10.03.22 14:45
Hamburg Commercial Bank
Hamburg (www.anleihencheck.de) - Die steigenden Rohstoffpreise sorgen dafür, dass die Inflationserwartungen in der Eurozone kräftig anziehen, so die Analysten der Hamburg Commercial Bank.
Dies könne man anhand der inflationsindexierten zehnjährigen französischen Staatsanleihen erkennen, wonach die Investoren in zehn Jahren eine Inflation von 2,4% erwarten würden. Noch vor einem Monat habe die aus diesem Wertpapier abgeleitete Inflationserwartung unter 2% gelegen. Mit dieser kräftigen Bewegung bei den Inflationserwartungen werde sich heute (10.03.) auch die Europäische Zentralbank auseinandersetzen müssen und vermutlich einen ersten Zinsschritt per Ende des Jahres signalisieren.
Interessanterweise würden die marktbasierten Inflationserwartungen in den USA einen gedämpfteren Verlauf zeigen. Das möge daran liegen, dass die Erdölpreise in den USA weniger stark als in der Eurozone angestiegen seien, wo der schwache Euro die Preise zusätzlich erhöhe (in der jeweiligen Landeswährung) und der Erdgaspreis in den USA nicht annähernd so stark explodiert sei wie in der Eurozone. Letzteres liege schlicht daran, dass die USA anders als die EU über reichliche eigene Erdgasvorkommen verfügen würden. (10.03.2022/alc/a/a)
Dies könne man anhand der inflationsindexierten zehnjährigen französischen Staatsanleihen erkennen, wonach die Investoren in zehn Jahren eine Inflation von 2,4% erwarten würden. Noch vor einem Monat habe die aus diesem Wertpapier abgeleitete Inflationserwartung unter 2% gelegen. Mit dieser kräftigen Bewegung bei den Inflationserwartungen werde sich heute (10.03.) auch die Europäische Zentralbank auseinandersetzen müssen und vermutlich einen ersten Zinsschritt per Ende des Jahres signalisieren.
Interessanterweise würden die marktbasierten Inflationserwartungen in den USA einen gedämpfteren Verlauf zeigen. Das möge daran liegen, dass die Erdölpreise in den USA weniger stark als in der Eurozone angestiegen seien, wo der schwache Euro die Preise zusätzlich erhöhe (in der jeweiligen Landeswährung) und der Erdgaspreis in den USA nicht annähernd so stark explodiert sei wie in der Eurozone. Letzteres liege schlicht daran, dass die USA anders als die EU über reichliche eigene Erdgasvorkommen verfügen würden. (10.03.2022/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 23.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


