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Sinkende Inflationserwartungen in Brasilien
27.09.16 08:50
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In Brasilien weisen die jüngsten Umfragewerte zur künftigen Inflationsentwicklung nach unten, ein Signal für unmittelbar bevorstehende Senkungen der Leitzinsen ist dies aber nicht, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Wie jetzt mitgeteilt, hätten die durchschnittlichen Inflationserwartungen für das Jahresende 2017 per 23. September bei 5,07% und damit 0,05 Prozentpunkte tiefer als bei vorherigen Umfrageergebnissen gelegen. Der jetzige Wert habe vermutlich unter dem Eindruck der kurz zuvor vorgelegten, enttäuschenden Konjunkturdaten im Juli gestanden, was sich auch an den schwachen Wachstumserwartungen ablesen lasse. Mehrheitlich werde nun von den Befragten für das kommende Jahr ein BIP-Plus von 1,3% ins Auge gefasst (zuvor: 1,36%).
Am Finanzplatz Brasilien würden sich nach diesem Umfrageresultat vermutlich die Spekulationen auf eine bereits im Oktober anstehende Zinssenkung der Zentralbank mehren. Die Analysten würden indes davon ausgehen, dass die Währungshüter eine Lockerung der Geldpolitik davon abhängig machen würden, wie ernsthaft die neue Regierung ihren angekündigten haushaltspolitischen Sparkurs einschlage. Daher würden sie erst im Dezember mit einem Zinsschritt um 50 Basispunkte auf 13,75% rechnen, gefolgt von Rücknahmen um insgesamt 250 Basispunkte in der ersten Jahreshälfte 2017. (27.09.2016/alc/a/a)
Wie jetzt mitgeteilt, hätten die durchschnittlichen Inflationserwartungen für das Jahresende 2017 per 23. September bei 5,07% und damit 0,05 Prozentpunkte tiefer als bei vorherigen Umfrageergebnissen gelegen. Der jetzige Wert habe vermutlich unter dem Eindruck der kurz zuvor vorgelegten, enttäuschenden Konjunkturdaten im Juli gestanden, was sich auch an den schwachen Wachstumserwartungen ablesen lasse. Mehrheitlich werde nun von den Befragten für das kommende Jahr ein BIP-Plus von 1,3% ins Auge gefasst (zuvor: 1,36%).
Am Finanzplatz Brasilien würden sich nach diesem Umfrageresultat vermutlich die Spekulationen auf eine bereits im Oktober anstehende Zinssenkung der Zentralbank mehren. Die Analysten würden indes davon ausgehen, dass die Währungshüter eine Lockerung der Geldpolitik davon abhängig machen würden, wie ernsthaft die neue Regierung ihren angekündigten haushaltspolitischen Sparkurs einschlage. Daher würden sie erst im Dezember mit einem Zinsschritt um 50 Basispunkte auf 13,75% rechnen, gefolgt von Rücknahmen um insgesamt 250 Basispunkte in der ersten Jahreshälfte 2017. (27.09.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


