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Schwedische Inflationsrate gibt nach
16.04.20 11:30
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Neue Konjunkturdaten aus den USA zeigen das Ausmaß der Schäden, welche die Pandemie in der weltweit größten Volkswirtschaft bereits angerichtet hat, so die Analysten von Postbank Research.
Die Inflationsrate in Schweden sei im März auf 0,6 Prozent gefallen, das sei der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Im Februar habe die Rate noch bei einem Prozent gelegen. Der Rückgang sei überwiegend gesunkenen Energiepreisen geschuldet, aber auch außerhalb des Energiesektors habe der Preisdruck leicht nachgelassen. Die Inflation dürfte wegen des wirtschaftlichen Einbruchs und anhaltend niedriger Ölpreise auch in den kommenden Monaten weit unterhalb des geldpolitischen Zielwertes von zwei Prozent verharren.
Die Coronavirus-Krise hinterlasse gleichzeitig immer tiefere Spuren am Arbeitsmarkt. Die schwedische Arbeitslosenquote sei von 6,9 Prozent im Februar auf 7,6 Prozent im März gestiegen. Eine weitere Zunahme sei angesichts der mauen Wachstumsaussichten für die Wirtschaft unvermeidbar.
Die schwedische Notenbank ziere sich immer noch, den Leitzins wieder in den negativen Bereich zu senken. Der oberste Währungshüter habe gerade erst erklärt, eine Zinssenkung sei aktuell nicht das wichtigste Thema. Die geldpolitischen Maßnahmen würden sich in Schweden auf die Sicherstellung der Kreditversorgung konzentrieren. Sollte sich die Pandemie aber weiter ausbreiten und die Wirtschaft stärker einbrechen als erwartet, könnten konjunkturstützende Maßnahmen wie eine Leitzinssenkung wieder auf den Tisch kommen.
Die schwedische Krone (SEK), die sich zum Euro seit einiger Zeit stabil entwickele, dürfte dann unter Druck geraten. (16.04.2020/alc/a/a)
Die Inflationsrate in Schweden sei im März auf 0,6 Prozent gefallen, das sei der niedrigste Wert seit fünf Jahren. Im Februar habe die Rate noch bei einem Prozent gelegen. Der Rückgang sei überwiegend gesunkenen Energiepreisen geschuldet, aber auch außerhalb des Energiesektors habe der Preisdruck leicht nachgelassen. Die Inflation dürfte wegen des wirtschaftlichen Einbruchs und anhaltend niedriger Ölpreise auch in den kommenden Monaten weit unterhalb des geldpolitischen Zielwertes von zwei Prozent verharren.
Die schwedische Notenbank ziere sich immer noch, den Leitzins wieder in den negativen Bereich zu senken. Der oberste Währungshüter habe gerade erst erklärt, eine Zinssenkung sei aktuell nicht das wichtigste Thema. Die geldpolitischen Maßnahmen würden sich in Schweden auf die Sicherstellung der Kreditversorgung konzentrieren. Sollte sich die Pandemie aber weiter ausbreiten und die Wirtschaft stärker einbrechen als erwartet, könnten konjunkturstützende Maßnahmen wie eine Leitzinssenkung wieder auf den Tisch kommen.
Die schwedische Krone (SEK), die sich zum Euro seit einiger Zeit stabil entwickele, dürfte dann unter Druck geraten. (16.04.2020/alc/a/a)
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