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Russische Inflation spürbar abgebremst
07.03.16 09:10
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der Russischen Föderation hat sich der Preisauftrieb im zurückliegenden Februar verlangsamt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Wie am Freitag mitgeteilt, hätten die allgemeinen Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 8,1% gelegen. Im Januar habe die Jahresrate noch auf 9,8% gelautet. Zugleich habe die um die Ausgaben für Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation in der Jahresrechnung von 10,7% nun auf 8,9% nachgegeben. Als Treiber für den geringeren Inflationsanstieg hätten sich einerseits die Verbraucherausgaben für Nahrungsmittel, besonders für Fleisch und Eier erwiesen. Andererseits hätten sich die niedrigeren Preise für Kraftstoffe und Dienstleistungen positiv auf die Inflationsentwicklung ausgewirkt. Hinzu komme gegenwärtig ein positiver Basiseffekt, der die landesweite Teuerung abbremse.
Trotz der jüngst nachgebenden Preisdaten würden die Analysten infolge einer Belebung der Inlandsnachfrage im laufenden Jahr per Ende 2016 mit einem Inflationsniveau von 9% rechnen. Eine noch auf Basis der Preissteigerungen vom Januar denkbare Zinserhöhung im März sei aber mit den Februar-Daten voraussichtlich vom Tisch. Die Analysten würden daher eine abwartende Haltung der russischen Notenbank mit zunächst unveränderten Schlüsselzinsen erwarten. Erst ab dem Herbsttrimester würden die Analysten von sukzessiven Zinssenkungen bis auf 10% zum Jahresende ausgehen. (07.03.2016/alc/a/a)
Wie am Freitag mitgeteilt, hätten die allgemeinen Preissteigerungen im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 8,1% gelegen. Im Januar habe die Jahresrate noch auf 9,8% gelautet. Zugleich habe die um die Ausgaben für Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation in der Jahresrechnung von 10,7% nun auf 8,9% nachgegeben. Als Treiber für den geringeren Inflationsanstieg hätten sich einerseits die Verbraucherausgaben für Nahrungsmittel, besonders für Fleisch und Eier erwiesen. Andererseits hätten sich die niedrigeren Preise für Kraftstoffe und Dienstleistungen positiv auf die Inflationsentwicklung ausgewirkt. Hinzu komme gegenwärtig ein positiver Basiseffekt, der die landesweite Teuerung abbremse.
Trotz der jüngst nachgebenden Preisdaten würden die Analysten infolge einer Belebung der Inlandsnachfrage im laufenden Jahr per Ende 2016 mit einem Inflationsniveau von 9% rechnen. Eine noch auf Basis der Preissteigerungen vom Januar denkbare Zinserhöhung im März sei aber mit den Februar-Daten voraussichtlich vom Tisch. Die Analysten würden daher eine abwartende Haltung der russischen Notenbank mit zunächst unveränderten Schlüsselzinsen erwarten. Erst ab dem Herbsttrimester würden die Analysten von sukzessiven Zinssenkungen bis auf 10% zum Jahresende ausgehen. (07.03.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


