Renten: EZB legt Daumenschrauben für Notkredite an


23.04.15 16:41
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Man stelle sich vor, in Großbritannien ist Wahl, und keiner merkt's in Europa, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

So oder so ähnlich stelle sich für Börsianer aktuell die Nachrichtenlage dar. Obwohl am 7. Mai in Großbritannien die Wahlen zum Unterhaus anstünden, sei die Diskussion um die politische Ausrichtung des Vereinigten Königreichs gegenüber Europa sehr ruhig geworden. Auch die oft infolge des Schottland-Referendums ins Spiel gebrachte Verknüpfung der Wahl mit der zukünftigen Europapolitik scheine in Vergessenheit geraten zu sein. So nehmen wir es zumindest auf dieser Seite des Ärmelkanals wahr, so die Analysten der Baader Bank.

Wie bereits bei den Wahlen 2010 deute auch diesmal vieles auf eine Koalition hin, denn eine Rückkehr zu alter Stärke sei sowohl für die Labour-Party als auch für die regierenden Tories aktuell nicht zu erkennen. Insbesondere die sozialen Ungleichgewichte innerhalb der Bevölkerung würden nachdenklich stimmen, da sich trotz der konjunkturellen Belebung die Unterschiede zwischen Arm und Reich immer deutlicher abzeichnen würden. Dies fördere ein Umdenken innerhalb der Bevölkerung in puncto Wahlverhalten.

Immer mehr Bürgerinnen und Bürger würden den Regierenden nicht mehr zutrauen, sich gegenüber Brüssel durchzusetzen, was schließlich in der Suche nach Alternativen münde. Und hierin liege das eigentliche Problem der Regierenden in Großbritannien, die sich infolge der Euro-Schwäche, der konjunkturellen Probleme, der Flüchtlingsdiskussion in Europa und vielen anderen Dingen immer weiter von der sie legitimierenden Basis entfernen würden. Die logische Schlussfolgerung werde sein, dass eine Zersplitterung der Parteienlandschaft anstehe und zu guter Letzt sogar eine große Koalition nach deutschem Vorbild nicht auszuschließen sei.

Noch lasse sich diese Entwicklung an den britischen Kapitalmärkten nicht nachvollziehen. Zwar habe die Rendite der zehnjährigen britischen Staatsanleihen zwischen 1,307% (30.01.2015) und 1,947% (06.03.2015) geschwankt und die Aktienkurse hätten sich entsprechend dem G7-Trend entwickelt. Diese Entwicklungen seien allerdings verstärkt der Diskussion um eine mögliche Leitzinsanhebung unter Berücksichtigung der konjunkturellen Daten bzw. der Inflationszahlen geschuldet gewesen. Aber mit zunehmender Dauer der zögerlichen Haltung und infolge des Näherrückens des Wahltermins sei täglich damit zu rechnen, dass sich die Investoren schon bald positionieren würden und somit die Wahl in Großbritannien zu einem beherrschenden Thema an den Kapitalmärkten werde.

Die Europäische Zentralbank (EZB) wolle griechischen Banken offenbar den Zugang zu ELA-Notkrediten (Emergency Liquidity Assistance) erschweren. Der Hebel, den die Notenbank dabei ansetze, bestehe in den Sicherheiten, die die hellenischen Institute bei der Zentralbank hinterlegen müssten. Einem Bericht der "New York Times" zufolge wolle die EZB den Wert der Sicherheiten um bis zu 50% erhöhen. Damit werde der Druck auf die Regierung in Athen verstärkt, die ohnehin dabei sei, ihr letztes Geld zusammenzukratzen. Gleichzeitig seien die Maßnahmen als Überlegungen zu werten, wie auf ein Scheitern der Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Gläubigern reagiert werden solle.

Für die Notkredite müssten die griechischen Banken jeweils ein Pfand stellen, auf das die Notenbank aus Sicherheitsgründen einen Abschlag, einen sogenannten Haircut, erhebe. ELA sei eine Einrichtung der nationalen Notenbanken des Eurosystems, womit diese vorübergehend illiquiden Banken Liquiditätshilfen gewähren würden, sofern bei den Instituten die Eigenmittelausstattung noch gewährleistet sei. Die Sicherheiten bestünden unter anderem aus griechischen Staatsanleihen.

Zuletzt habe die EZB die ELA-Notkredite für Griechenlands Banken um 800 Mio. EUR auf insgesamt 74 Mrd. EUR angehoben. Seit dem 11. Februar akzeptiere die EZB als Sicherheiten weder griechische Staatsanleihen noch staatlich garantierte Bankanleihen. Die Hellas-Banken seien daher auf die teureren Notkredite angewiesen, die die Zentralbank in Athen vergebe. Deren Umfang müsse aber von der EZB genehmigt werden.

Etwas Luft werde der griechischen Regierung dagegen bei der Aufstellung ihrer Reformpläne verschafft. Denn die im Februar vereinbarte Vorgabe, dass Athen bis Ende April eine umfassende Liste vorlegen müsse, werde wieder aufgeweicht. Darauf würden unter anderem Äußerungen von Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hindeuten, der da gesagt habe: "Notfalls nehmen wir ein paar Extra-Wochen." Wichtiger sei eine weitere, bis 30. Juni laufende Frist, wenn die viermonatige Verlängerung des griechischen Hilfsprogramms ende, heiße es nun aus der Eurogruppe. Ohne eine Verständigung auf die Reformliste würden rund 7,2 Mrd. EUR blockierte Hilfsgelder an Athen nicht überwiesen.

Wie sehr die griechische Regierung unter Druck sei, zeige der Umstand, dass sie alle staatlichen Institutionen und öffentlich-rechtlichen Betriebe per Erlass zwinge, ihre Barreserven an die Griechische Zentralbank zu überweisen. Mit dem Geld sollten fällige Schulden an den Internationalen Währungsfonds (IWF) und andere Verpflichtungen in den kommenden Wochen zurückbezahlt werden. Athen rechne damit, bei den staatlichen Betrieben rund 3 Mrd. EUR eintreiben zu können. Die Regierung benötige bis zum 12. Mai ca. 1,1 Mrd. EUR für Gehälter, 850 Mio. EUR für Renten und knapp 1 Mrd. EUR für Verpflichtungen an den IWF.

Angesichts der drohenden griechischen Staatspleite seien die Renditen von Hellas-Bonds mittlerweile auf Mehrjahres-Hochstände geklettert. Zweijährige Anleihen würden mit mehr als 25% rentieren, fünfjährige Titel würden mehr als 18% abwerfen - und damit so viel wie seit zwei Jahren nicht mehr. So sei eine bis 7/2015 laufende griechische Staatsanleihe (ISIN GR0110029312 / WKN A1ZL72) auf ein Niveau von 64,565% gefallen und rentiere damit bei 25,95%. Ein bis 4/2019 laufender Bond aus Athen (ISIN GR0114028534 / WKN A1ZGWQ) sei auf rund 63,215% gesunken, was eine Rendite von ca. 18,62% bedeute.

Das hochverschuldete Griechenland steuere indessen nach Jahren extrem hoher Defizite wieder normale Werte an. So sei es Athen nach Angaben des Europäischen Statistikamts Eurostat gelungen, die Neuverschuldung 2014 auf 3,5% der Wirtschaftsleistung zu drücken - nach 12,3% im Vorjahr. Der gesamte Schuldenberg von Hellas bewege sich allerdings immer noch auf Rekordhöhe: Bei 177,1% der Wirtschaftsleistung, rund zwei Punkte mehr als 2013. Alle 28 EU-Staaten seien auf durchschnittlich 2,9% gekommen und hätten damit zum ersten Mal seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2008 den Maastricht-Wert von 3% unterschritten.

Auch die Bundesregierung bekomme die von der Europäischen Zentralbank (EZB) verhängten Strafzinsen auf Einlagen bei der Zentralbank zu spüren. Wie alle anderen Anleger müsse auch der Bund Negativzinsen bei der Bundesbank in Höhe der Einlagenfazilität bezahlen. Dieser EZB-Satz auf Bankeinlagen sei seit Juni 2014 negativ und seit September auf dem heutigen Stand von -0,20%.

Allerdings habe sich nun herausgestellt, dass manche Regierungen im Euroraum um die Negativzinsen ganz oder teilweise herumkommen würden. Wie eine Untersuchung der EZB zeige, hätten sich einige Regierungen Sonderkonditionen bei ihren Zentralbanken einräumen lassen - was einen Verstoß gegen den EU-Vertrag darstelle. Welche Zentralbanken sich hier nicht regelkonform verhalten würden, darüber schweige sich die EZB aus. Neben der Bundesbank aber würden auch die Zentralbanken in Frankreich, Italien und Spanien versichern, dass sie sich korrekt verhalten würden.

Auch wenn es sich lediglich um umgerechnet 12,9 Mio. EUR handele, sei der Vorgang doch ein beachtenswertes Novum. Erstmals sei ein chinesisches Staatsunternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen. So habe der Transformator-Hersteller Baoding Tianwei Group in dieser Woche eine fällige Zinszahlung von 85,5 Mio. Yuan - umgerechnet 12,9 Mio. EUR - nicht bedienen können. Die Zahlung habe für Zinsen auf Unternehmensanleihen in Höhe von 1,5 Mrd. Yuan angestanden, die im April 2011 emittiert worden seien.

Dass die People's Bank of China durchaus besorgt sei über die Liquiditätslage am chinesischen Kapitalmarkt, mache eine Maßnahme deutlich, die die Zentralbank vergangenes Wochenende getroffen habe. So hätten die Notenbanker in Peking den Mindestreservesatz für Geschäftsbanken um stattliche 100 Basispunkte gesenkt. Dies sei eine Veränderung, wie sie zuletzt unmittelbar nach der Lehman-Pleite 2008 vorgenommen worden sei.

Außerdem solle die Zentralbank über weitere Maßnahmen zur Ausweitung der Bankenliquidität nachdenken. So solle es Finanzinstituten künftig erlaubt sein, bestimmte Anleihen regionaler Regierungen gegen Liquidität einzutauschen. Kein Zweifel, die People's Bank of China versuche, einem Liquiditätsengpass am chinesischen Kapitalmarkt vorzubeugen und zwar nach dem Vorbild westlicher Notenbanken wie zum Beispiel der EZB.

Immer dann, wenn an der Börse extreme Niveaus erreicht würden, würden Spekulanten erwachen und ihre Tipps und Prognosen verkünden. So provoziere auch der auf ein Rekordniveau von über 160 Punkten gestiegene Euro-Bund-Future Anlagestrategien, die freilich durchaus gegensätzlich sein könnten.

Der als Starinvestor betitelte Bill Gross etwa rate zur Wette gegen die als besonders ausfallsicher geltenden deutschen Staatstitel. Die zehnjährige deutsche Anleihe "The Bund" sei eine einmalige Gelegenheit für einen "Short", habe Gross getwittert. Wolle heißen: Der Bond-König setze auf einen Kursverfall der Bundesanleihen - ganz nach dem Motto: The higher they climb, the harder they fall.

Zum Zeitpunkt der Wette sage Gross, erst wenn die Europäische Zentralbank (EZB) ihre geplanten Anleihekäufe beendet habe, sei das "Shorten" von "The Bund" zu empfehlen, worauf sicher noch andere gekommen wären. Dahinter stecke das Kalkül, dass die Anleiherenditen steigen würden, wenn die EZB-Flut des billigen Geldes nachlasse.

Zumindest vorläufig habe die Allianz-Tochter Pimco eine andere Sicht der Dinge. So erwarte der bekannteste Anleiheinvestor der Welt, dass die Rendite der 30-jährigen Bundesanleihe, die derzeit bei 0,55% stehe, auf Null fallen könnte. Wenn die Rendite falle, würden die Kurse steigen. Und da die EZB noch bis September 2016 Anleihen kaufen wolle, dürfte die Zeit höherer Renditen noch auf sich warten lassen.

Im Land der aufgehenden Sonne mache zumindest der Außenhandel Fortschritte. Dazu würden eine weiter schwache heimische Währung, der niedrige Ölpreis und die starke US-Wirtschaft beitragen. So habe die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt im März 2015 erstmals seit fast drei Jahren wieder ein Plus in der Handelsbilanz erwirtschaftet. Der Überschuss habe sich auf 229,3 Mrd. Yen oder 1,8 Mrd. EUR belaufen.

Aufgrund des starken US-Dollars hätten insbesondere die Ausfuhren in die USA kräftig um 21% angezogen. Im Handel mit der Europäischen Union habe Japan im März ein Exportplus von 9% auf 705 Mrd. Yen verbucht. Japan versuche seit geraumer Zeit, mit einer immensen Geldschwemme die Konjunktur anzukurbeln. Der durchschlagende Erfolg sei aber bisher ausgeblieben.

In dieser Handelswoche seien am Kapitalmarkt in erster Linie Emittenten aktiv geworden, die sich mit einer kleinsten handelbaren Stückelung von nominal 100.000 EUR verstärkt um institutionelle Investoren bemüht hätten.

So habe beispielsweise das Unternehmen Trafigura Funding eine unbesicherte Anleihe (ISIN XS1222731215 / WKN A1Z0N5) über 550 Mio. EUR mit einem jährlichen Kupon von 5% begeben. Die Rückzahlung sei auf den 27.04.2020 terminiert und bei einem Emissionspreis von 100% habe sich ein Spread von +480,6 bps über Mid Swap ergeben.

Auch der Finanzdienstleister Redexis Gas Finance habe 250 Mio. EUR mittels einer am 27.04.2027 endfälligen Anleihe (ISIN XS1223842847 / WKN A1Z0N6) refinanziert. Die Gattung sei mit einem jährlichen Kupon von 1,875% ausgestattet und bei 98,92% gepreist worden. Dies habe einem Emissionsspread von +145 bps über Mid Swap entsprochen.

Insgesamt 900 Mio. EUR habe das amerikanische Lebensmittel- und Getränkeunternehmen General Mills mittels einer Dualtranche eingenommen. Die erste Tranche (ISIN XS1223830677 / WKN A1Z0J7) im Volumen von 500 Mio. EUR sei am 27.04.2023 fällig und als Einprozenter mit 99,755% gepreist worden. Somit habe sich ein Emissionsspread von +68 bps über Mid Swap ergeben. Die zweite Tranche (ISIN XS1223837250 / WKN A1Z0J8) sei am 27.04.2027 endfällig und bei 99,924% begeben worden. Unter Berücksichtigung des jährlichen Kupons von 1,5% habe sich hieraus für die 400 Mio. EUR schwere Emission ein Emissionsspread von +98 bps über Mid Swap ergeben.

Erstmals habe es ein Zug geschafft, eine Geschwindigkeit von mehr als 600 km/h zu erreichen. Dies sei kaum zu glauben, doch so geschehen in Japan. Die japanische Magnetschwebebahn Maglev habe mit schier unglaublichen 603 km/h einen neuen Weltrekord aufgestellt. Bei solch einem Tempo könne allerdings sogar der Euro-Bund-Future nicht mithalten.

Dennoch sei die Performance des Zinsbarometers auch in den vergangenen Handelstagen bemerkenswert gewesen. Zum Wochenausklang sei die Stimmung an den Märkten nicht die Beste gewesen und die Aktien hätten einen deutlichen Kursrutsch verzeichnet. Die Unsicherheit bei den Investoren sei spürbar gewesen, insbesondere die Hängepartie um Griechenland habe einiges dazu beigesteuert. Somit habe das Sorgenbarometer seinen x-ten Frühling erlebt und mit 160,69% ein neues All-Time-High aufgestellt. Im gleichen Atemzug sei die zehnjährige Bundrendite bis auf 0,05% abgeschmolzen und damit so nah wie noch nie an der 0,00%-Grenze gewesen.

Beim Start in die neue Handelswoche habe das Rentenbarometer sein hohes Niveau vorerst halten können, doch im weiteren Handelsverlauf habe der Juni-Kontrakt deutlich verloren und sei bis auf 159,11% zurückgefallen. Aktuell handele der Euro-Bund-Future bei 159,30%. Ob es sich bei dieser Marktreaktion um den Auftakt einer überfälligen Korrektur größeren Ausmaßes handele oder nur um einen kleinen Rücksetzer würden die nächsten Tage erst zeigen.

Hilfestellung könne hierbei ein Blick auf die Charts leisten. Dabei falle auf, dass das bisherige Hoch bei 160,69% in etwas weitere Ferne gerückt sei und Tests der Unterstützungen bei 159,13% (Hoch vom 18.03.) und 158,05% (mehrere Tiefs Ende März) in Erwägung zu ziehen seien.

In dieser Handelswoche hätten sich die Eurostaaten in puncto Refinanzierungen am Kapitalmarkt sehr bedeckt gehalten. Denn u.a. habe die Slowakei zwei Emissionen (ISIN SK4120008301 / WKN A1GZCC, 2017 und ISIN SK4120010430 / WKN A1ZUZV, 2027) um insgesamt rund 200 Mio. EUR aufgestockt. Belgien hingegen habe das Emissionsvolumen zweier Anleihen (ISIN BE0000318270 / WKN A1ASDT, 2020 und ISIN BE0000334434 / WKN A1ZUS1, 2025) um insgesamt ca. 2,8 Mrd. EUR erhöht. Diesen Mittelaufnahmen hätten Rückzahlungen i.H.v. 26,5 Mrd. EUR und Kuponzahlungen von 16,6 Mrd. EUR gegenübergestanden. Somit könnte man interpretieren, dass die solventen Eurostaaten aktuell keine Geldsorgen hätten.

In den USA seien ebenfalls neben einer fünfjährigen inflationsindexierten Anleihe nur Geldmarkttitel mit Laufzeiten von vier Wochen sowie drei und sechs Monaten im Volumen von 78 Mrd. USD interessierten Käufern angeboten worden.

Aktuell laufe die nun mittlerweile siebte Streikwelle bei der Bahn. Es scheine als schleiche sich langsam Routine bei der durch die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) veranlassten Arbeitsniederlegung ein. Und das nicht nur bei den Beteiligten, sondern auch bei den Betroffenen, den Fahrgästen. Lediglich ein kurzes Raunen bzw. ein "schon wieder" sei wohl durch die Köpfe der Pendler gegangen.

Ähnliche Gedanken würden sich momentan die Devisenhändler machen, denn die Gemeinschaftswährung der Euroländer sei noch nicht in der Lage aus dem Korridor der vergangenen Wochen auszubrechen. Habe der Euro noch vor dem Wochenende ein Hoch bei 1,0848 USD markiert, so sei er durch die Angst vor einer Eskalation der griechischen Schuldenkrise sehr schnell wieder auf 1,0658 USD gedrückt worden. Am heutigen Tag des Deutschen Bieres pendele er aktuell um die Marke bei 1,07 USD.

Im Vergleich mit dem Kanadischen Dollar habe sich die gemeinsame Währung eher seitwärts in einer Range zwischen 1,3014 und 1,3237 CAD (Kanadischer Dollar) bewegt. Kleinere Ausreißer nach oben hätten Privatanleger zum Einstieg in die kanadische Währung genutzt.

In dieser Handelswoche hätten Privatanleger verstärkt Dollar-Anleihen (AUD (Australischer Dollar), CAD, NZD (Neuseeland-Dollar), SGD (Singapur-Dollar) und USD) sowie Polnische Zloty nachgefragt.

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