Primärmarkt: Belgien wird aktiv


23.10.17 08:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Der Konflikt zwischen der spanischen Zentralregierung und der Regionalregierung Kataloniens hat sich am Wochenende weiter verschärft, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Spaniens Regierung habe die Anwendung von Artikel 155 der Verfassung angekündigt. Demnach sollten die katalanische Regierung entmachtet und deren Kompetenzen bis zu Neuwahlen an die Zentralregierung übertragen werden. Zudem wolle Madrid die Kontrolle über die regionale Polizei sowie alle öffentlich-rechtlichen Medien übernehmen. Die Frage, die sich aktuell stelle, laute, wie Madrid die angekündigten Maßnahmen umsetzen wolle. Freiwillig werde die Regionalregierung ihre Kompetenzen nicht abgeben. Das katalanische Parlament wolle noch heute zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Ein Einlenken sei wenig wahrscheinlich. Es drohe somit ein gewaltsamer Konflikt.

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe habe bei den vorgezogenen Parlamentswahlen einen erdrutschartigen Sieg eingefahren. Nach derzeitigem Stand komme er mit seinen Koalitionspartnern auf eine Zweidrittelmehrheit der Sitze. Angesichts der Aussichten auf eine Fortsetzung der Abenomics - äußerst lockere Geld- und Fiskalpolitik - habe der Yen weiter nachgegeben.

Relevante Konjunkturdaten stünden erst ab morgen mit den vorläufigen Einkaufsmanagerindices an.

Belgien habe für heute die Aufstockung dreier Fixzinsanleihen (ISIN: BE0000339482, WKN: A180Z5; ISIN: BE0000324336, WKN: A1GSKN; ISIN: BE0000338476, WKN: A18YM3) mit Fälligkeit im Oktober 2023, März 2026 sowie Juni 2047 angekündigt. Es sollten zwischen EUR 2,3 Mrd. und 2,8 Mrd. aufgenommen werden. (23.10.2017/alc/a/a)





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