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METRO-Anleihe: attraktives Renditeniveau nach Gewinnwarnung
17.10.12 14:55
Anleihencheck Research
Westerburg (www.anleihencheck.de) - Der Analyst von Anleihencheck Research, Sven Krupp, hält die Anleihe (ISIN DE000A1MA9K8 / WKN A1MA9K) von METRO (ISIN DE0007257503 / WKN 725750) weiterhin für die sicherere Alternative gegenüber einem Direktinvestment in die METRO-Aktie.
Die Anleihe sei mit einem Kupon von 3,375% ausgestattet, laufe noch bis zum 01.03.2019 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 102,70% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 2,88%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "Baa3", was im unteren Investment-Grade-Bereich liege.
METRO zähle zu den weltweit größten Handelsunternehmen. Dabei sei die Geschäftstätigkeit des Konzerns in die Bereiche METRO Cash & Carry, Real, Media Markt und Saturn sowie Galeria Kaufhof unterteilt.
Der Handelskonzern müsse nun der anhaltend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa Tribut zollen und habe kürzlich eine Gewinnwarnung ausgegeben. Das EBIT vor Sonderfaktoren werde nunmehr bei rund 2 Mrd. Euro erwartet (bisherige Prognose: EBIT vor Sonderfaktoren in etwa auf Höhe des Vorjahres von 2,37 Mrd. Euro). Am Ziel einer nachhaltigen Umsatzsteigerung für 2012 halte METRO jedoch weiter fest; auch die Zielsetzungen zur Stärkung des Cash-Flows und zur Reduzierung der Nettoverschuldung würden unverändert bestehen bleiben.
Anfang August habe METRO wie erwartet schwache Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Damals sei aber die vom Markt befürchtete Gewinnwarnung noch ausgeblieben. Das weiter schwache Konsumklima in Süd- und Teilen Osteuropas könne nun anscheinend nicht mehr kompensiert werden und es sei - nicht ganz überraschend - zur Anpassung der Zielvorgaben für 2012 gekommen.
Der Aktienkurs sei nach Bekanntgabe der Gewinnwarnung um zweitweise mehr als 10% abgestützt. Die Reaktion des Marktes erscheint den Analysten von Anleihencheck Research aber etwas übertrieben, da grundsätzlich die Probleme bei METRO bekannt sind und die Erwartung eigentlich entsprechend niedrig sein sollte. Möglicherweise hätten einige darauf gesetzt, dass METRO inzwischen die Talsohle der schwachen operativen Entwicklung durchschritten habe und seien nun in ihrer Erwartungshaltung enttäuscht worden. Einige könnten nun auch befürchten, dass das wichtige Weihnachtsgeschäft für den METRO-Konzern entsprechend schwach verlaufen dürfte.
Grundsätzlich habe das Management von METRO die Probleme erkannt und sei diese in jüngster Vergangenheit konsequent angegangen. Somit sei in absehbarer Zeit mit weiteren Deinvestments zu rechnen und die Cashflow-Entwicklung könnte relativ stabil gehalten werden.
Die künftige operative Entwicklung sollte aber durch gezielte Expansionsaktivitäten und die weiter schwierigen Rahmenbedingungen in Europa geprägt sein. Somit dürfte der Ergebnisturnaround vermutlich erst im Laufe des Jahres 2013 gelingen.
Helle sich die Lage in Süd-/Osteuropa auf, dürfte die METRO-Aktie über beträchtliches Nachholpotenzial verfügen. Aktuell sähen die Analysten vor dem Hintergrund der schwierigen Marktbedingungen aber noch mehr Risiken als Chancen.
Daher bleibt nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research die o.a. Anleihe von METRO vorerst die sicherere Alternative zu einem Direktinvestment in die Aktie. (Analyse vom 17.10.2012) (17.10.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
Dieser Bericht ist unverbindlich und stellt weder ein Angebot zum Kauf der genannten Produkte noch eine Anlageempfehlung dar.
Die Anleihe sei mit einem Kupon von 3,375% ausgestattet, laufe noch bis zum 01.03.2019 und weise eine anlegerfreundliche Stückelung von 1.000 Euro auf. Bei einem aktuellen Kurs von 102,70% biete die Anleihe eine jährliche Rendite von 2,88%. Das Rating für die Anleihe durch die Agentur Moody's laute "Baa3", was im unteren Investment-Grade-Bereich liege.
METRO zähle zu den weltweit größten Handelsunternehmen. Dabei sei die Geschäftstätigkeit des Konzerns in die Bereiche METRO Cash & Carry, Real, Media Markt und Saturn sowie Galeria Kaufhof unterteilt.
Der Handelskonzern müsse nun der anhaltend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Europa Tribut zollen und habe kürzlich eine Gewinnwarnung ausgegeben. Das EBIT vor Sonderfaktoren werde nunmehr bei rund 2 Mrd. Euro erwartet (bisherige Prognose: EBIT vor Sonderfaktoren in etwa auf Höhe des Vorjahres von 2,37 Mrd. Euro). Am Ziel einer nachhaltigen Umsatzsteigerung für 2012 halte METRO jedoch weiter fest; auch die Zielsetzungen zur Stärkung des Cash-Flows und zur Reduzierung der Nettoverschuldung würden unverändert bestehen bleiben.
Anfang August habe METRO wie erwartet schwache Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht. Damals sei aber die vom Markt befürchtete Gewinnwarnung noch ausgeblieben. Das weiter schwache Konsumklima in Süd- und Teilen Osteuropas könne nun anscheinend nicht mehr kompensiert werden und es sei - nicht ganz überraschend - zur Anpassung der Zielvorgaben für 2012 gekommen.
Grundsätzlich habe das Management von METRO die Probleme erkannt und sei diese in jüngster Vergangenheit konsequent angegangen. Somit sei in absehbarer Zeit mit weiteren Deinvestments zu rechnen und die Cashflow-Entwicklung könnte relativ stabil gehalten werden.
Die künftige operative Entwicklung sollte aber durch gezielte Expansionsaktivitäten und die weiter schwierigen Rahmenbedingungen in Europa geprägt sein. Somit dürfte der Ergebnisturnaround vermutlich erst im Laufe des Jahres 2013 gelingen.
Helle sich die Lage in Süd-/Osteuropa auf, dürfte die METRO-Aktie über beträchtliches Nachholpotenzial verfügen. Aktuell sähen die Analysten vor dem Hintergrund der schwierigen Marktbedingungen aber noch mehr Risiken als Chancen.
Daher bleibt nach Meinung der Analysten von Anleihencheck Research die o.a. Anleihe von METRO vorerst die sicherere Alternative zu einem Direktinvestment in die Aktie. (Analyse vom 17.10.2012) (17.10.2012/alc/a/a)
Dieser Bericht wurde von Anleihencheck Research ausschließlich zu Informationszwecken erstellt. Die in diesem Bericht enthaltenen Angaben, Analysen und Prognosen basieren auf dem Wissensstand und der Markteinschätzung der mit der Erstellung dieses Berichtes betrauten Personen zu Redaktionsschluss. Anleihencheck Research behält sich in diesem Zusammenhang das Recht vor, jederzeit Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen. Die Vervielfältigung, Weiterleitung und Verteilung von Texten oder Textteilen dieses Berichtes ist ausdrücklich untersagt. Anleihencheck Research übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Genauigkeit der im Bericht enthaltenen Informationen und/oder für das Eintreten der Prognosen.
Dieser Bericht richtet sich ausschließlich an Marktteilnehmer, die in der Lage sind, ihre Anlageentscheidungen eigenständig zu treffen und sich dabei nicht nur auf die Analysen und Prognosen von Anleihencheck Research stützen.
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