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Inflationsgeschützte US-Schatzpapiere gegenüber US-Schatzanleihen favorisiert
09.02.16 09:41
Franklin Templeton
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In den USA bevorzugen wir aufgrund der relativen Bewertungen US-Schatzpapiere (TIPS) gegenüber US-Schatzanleihen, so die Experten von Franklin Templeton.
Die Inflation in den USA liege weiter unter dem FED-Zielwert von 2%, doch die Auswirkungen des langen Verfalls der Ölpreise dürften in den kommenden Monaten auszulaufen beginnen. Zudem könnte es nach Einschätzung der Experten im ersten Quartal im Zuge eines enger werdenden Arbeitsmarkts höhere Lohnzuwächse geben. Bis Dezember 2015 sei die Arbeitslosenquote auf 5,0% gefallen, und die Lücke zwischen diesem Wert und der Einschätzung des Congressional Budget Office für die inflationsstabile Arbeitslosenquote scheine sich geschlossen zu haben. Mögliche Risiken seien enttäuschendes Wachstum, internationale Entwicklungen, Auswirkungen von Ölpreisen und des US-Dollars auf die Inflation sowie anhaltende Überkapazität am Arbeitsmarkt, die Lohnzuwächse bremsen könnte.
In den USA würden die Experten High-Yield-Anleihen positiver als US-Schatzanleihen mittlerer Laufzeit sehen. Grund dafür seien die in ihren Augen attraktiven Renditeaufschläge zu Staatsanleihen und die optionsbereinigten Spreads. Fallende Rohstoffpreise und Sorgen der Anleger um die Liquiditätssituation bei diesen Papieren hätten 2015 und Anfang 2016 zu höherer Volatilität auf dem High-Yield-Markt geführt. Jedoch hätten sich die Zinsdeckungsgrade allgemein verbessert, und die Kreditkosten seien gesunken.
Auch die Zahlungsausfallraten seien die vergangenen Jahre über im Großen und Ganzen niedrig geblieben. Die Experten seien weiterhin der Ansicht, dass die Bewertungen am High-Yield-Markt langfristig attraktiv seien. Die große Bedeutung des Energiesektors für diesen Markt könnte das Performancepotenzial jedoch begrenzen, insbesondere wenn die Energiepreise noch lange Zeit über niedrig bleiben würden. (Ausgabe vom 01.02.2016) (09.02.2016/alc/a/a)
Die Inflation in den USA liege weiter unter dem FED-Zielwert von 2%, doch die Auswirkungen des langen Verfalls der Ölpreise dürften in den kommenden Monaten auszulaufen beginnen. Zudem könnte es nach Einschätzung der Experten im ersten Quartal im Zuge eines enger werdenden Arbeitsmarkts höhere Lohnzuwächse geben. Bis Dezember 2015 sei die Arbeitslosenquote auf 5,0% gefallen, und die Lücke zwischen diesem Wert und der Einschätzung des Congressional Budget Office für die inflationsstabile Arbeitslosenquote scheine sich geschlossen zu haben. Mögliche Risiken seien enttäuschendes Wachstum, internationale Entwicklungen, Auswirkungen von Ölpreisen und des US-Dollars auf die Inflation sowie anhaltende Überkapazität am Arbeitsmarkt, die Lohnzuwächse bremsen könnte.
In den USA würden die Experten High-Yield-Anleihen positiver als US-Schatzanleihen mittlerer Laufzeit sehen. Grund dafür seien die in ihren Augen attraktiven Renditeaufschläge zu Staatsanleihen und die optionsbereinigten Spreads. Fallende Rohstoffpreise und Sorgen der Anleger um die Liquiditätssituation bei diesen Papieren hätten 2015 und Anfang 2016 zu höherer Volatilität auf dem High-Yield-Markt geführt. Jedoch hätten sich die Zinsdeckungsgrade allgemein verbessert, und die Kreditkosten seien gesunken.
Auch die Zahlungsausfallraten seien die vergangenen Jahre über im Großen und Ganzen niedrig geblieben. Die Experten seien weiterhin der Ansicht, dass die Bewertungen am High-Yield-Markt langfristig attraktiv seien. Die große Bedeutung des Energiesektors für diesen Markt könnte das Performancepotenzial jedoch begrenzen, insbesondere wenn die Energiepreise noch lange Zeit über niedrig bleiben würden. (Ausgabe vom 01.02.2016) (09.02.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


