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Inflationsgeschehen im Fokus
27.02.24 09:33
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In einer Woche ohne marktbewegende Konjunkturdaten finden Unternehmensberichte oftmals besondere Beachtung, so die Analysten der DekaBank.
Früher seien es in den USA große Einzelhändler, Chemieunternehmen oder Automobilhersteller gewesen, die Rückschlüsse auf die Konjunktur und damit die Gewinnperspektiven geliefert hätten. Heute seien es die großen Unternehmen mit ihrer zukunftsträchtigen Digitalisierungserzählung: So hätten die Quartalszahlen des Chipkonzerns NVIDIA die im Vorfeld sehr hohen Markterwartungen sogar deutlich übertroffen.
Überdies habe das Unternehmen optimistische Aussagen zum weiteren Wachstum gemacht. Das seien Aussagen, die auf der zunehmenden Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) in allen Segmenten der Wirtschaft beruhen und die Euphorie um KI weiter nähren würden. Neue Allzeithochs beim S&P 500 und beim DAX seien die Folge gewesen. Parallel habe der japanische Nikkei für einen Hingucker gesorgt, denn der Index habe erstmals seit Ende 1989 seinen damaligen Höchststand übertroffen. Hinweise aus den Sitzungsprotokollen der US-Notenbank FED und der Europäischen Zentralbank (EZB) seien für die Märkte eher von nachrangiger Bedeutung geblieben.
In dieser Woche dürfte der Fokus auf dem Inflationsgeschehen liegen. In den USA werde am Donnerstag der Deflator für die privaten Konsumausgaben bekannt gegeben. Bei diesem für die FED wichtigsten Inflationsmaß sei in der Kernrate, vor allem bei den Dienstleistungspreisen, mit einem kräftigen Anstieg gegenüber dem Vormonat zu rechnen.
Auch in Euroland würden die recht hartnäckigen Inflationsprozesse im Dienstleistungssektor der EZB etwas Sorgen machen. Allzu rasche Leitzinssenkungen könnten die Marktteilnehmer nicht mehr erwarten. Doch reiche die Aussicht auf die Leitzinswende ab dem Sommer nach wie vor für eine konstruktive Stimmung der Marktteilnehmer aus. (Ausgabe vom 26.02.2024) (27.02.2024/alc/a/a)
Früher seien es in den USA große Einzelhändler, Chemieunternehmen oder Automobilhersteller gewesen, die Rückschlüsse auf die Konjunktur und damit die Gewinnperspektiven geliefert hätten. Heute seien es die großen Unternehmen mit ihrer zukunftsträchtigen Digitalisierungserzählung: So hätten die Quartalszahlen des Chipkonzerns NVIDIA die im Vorfeld sehr hohen Markterwartungen sogar deutlich übertroffen.
In dieser Woche dürfte der Fokus auf dem Inflationsgeschehen liegen. In den USA werde am Donnerstag der Deflator für die privaten Konsumausgaben bekannt gegeben. Bei diesem für die FED wichtigsten Inflationsmaß sei in der Kernrate, vor allem bei den Dienstleistungspreisen, mit einem kräftigen Anstieg gegenüber dem Vormonat zu rechnen.
Auch in Euroland würden die recht hartnäckigen Inflationsprozesse im Dienstleistungssektor der EZB etwas Sorgen machen. Allzu rasche Leitzinssenkungen könnten die Marktteilnehmer nicht mehr erwarten. Doch reiche die Aussicht auf die Leitzinswende ab dem Sommer nach wie vor für eine konstruktive Stimmung der Marktteilnehmer aus. (Ausgabe vom 26.02.2024) (27.02.2024/alc/a/a)
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