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Inflation wieder auf dem Rückzug
03.12.18 10:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Der jüngste Rückgang des Ölpreises hinterlässt bei der Inflation in der Eurozone die ersten Spuren, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
So habe die Teuerung im November erwartungsgemäß von 2,2% gg. Vj. auf 2,0% gg. Vj. nachgegeben, wobei die Energiepreise nach 10,7% im Vormonat "nur" noch um 9,1% gg. Vj. zugelegt hätten. Auch wenn der Rückgang der Kerninflation von 1,1% auf 1,0% gg. Vj. moderat ausgefallen sei, würden weiter Anzeichen für ein nachhaltiges Anziehen des Inflationsdrucks fehlen, sodass der EZB letztlich vorerst die Grundlage für eine weitere Normalisierung der Geldpolitik fehle. Aufgrund des starken Wettbewerbs führe der zuletzt anziehende Lohndruck nicht zwangsweise zu höheren Preisen, vielmehr würden niedrigere Gewinnmargen bei den Unternehmen drohen.
Nachdem das Inflationsplus in Spanien und Deutschland deutlich auf der Unterseite überrascht habe, habe der Zuwachs für die Eurozone in November letztlich im Rahmen der Erwartungen gelegen. Dies habe aber nicht für eine Stabilisierung des Euro zum US-Dollar ausgereicht, der im Verlauf des Freitags deutlich Boden eingebüßt habe. (03.12.2018/alc/a/a)
So habe die Teuerung im November erwartungsgemäß von 2,2% gg. Vj. auf 2,0% gg. Vj. nachgegeben, wobei die Energiepreise nach 10,7% im Vormonat "nur" noch um 9,1% gg. Vj. zugelegt hätten. Auch wenn der Rückgang der Kerninflation von 1,1% auf 1,0% gg. Vj. moderat ausgefallen sei, würden weiter Anzeichen für ein nachhaltiges Anziehen des Inflationsdrucks fehlen, sodass der EZB letztlich vorerst die Grundlage für eine weitere Normalisierung der Geldpolitik fehle. Aufgrund des starken Wettbewerbs führe der zuletzt anziehende Lohndruck nicht zwangsweise zu höheren Preisen, vielmehr würden niedrigere Gewinnmargen bei den Unternehmen drohen.
Nachdem das Inflationsplus in Spanien und Deutschland deutlich auf der Unterseite überrascht habe, habe der Zuwachs für die Eurozone in November letztlich im Rahmen der Erwartungen gelegen. Dies habe aber nicht für eine Stabilisierung des Euro zum US-Dollar ausgereicht, der im Verlauf des Freitags deutlich Boden eingebüßt habe. (03.12.2018/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


