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Inflation kommt durch den Daten-TÜV
22.05.24 11:12
DekaBank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Wirtschaftszahl der vergangenen Woche kam aus den USA, so die Analysten der DekaBank.
Mit einer Rate von 3,4% habe die Inflation im April zwar immer noch deutlich über dem Ziel der US-Notenbank gelegen, sei allerdings leicht geringer ausgefallen als befürchtet. Die Kapitalmärkte hätten auf die etwas niedriger als erwarteten Inflationszahlen in den USA sehr erleichtert reagiert. Unterstützt worden sei die gestiegene Zuversicht auf sinkende Leitzinsen auch durch deutlich geringere Einzelhandelsumsätze als erwartet. Das dürfte diejenigen Notenbanker etwas beruhigen, die in den vergangenen Wochen schon befürchtet hätten, dass die US-Konjunktur überhitze. Aber aus dem Schneider sei die Geldpolitik noch lange nicht: Die Zuwächse der Preise um 0,3% - sowohl im gesamten Verbraucherpreisindex als auch in der Kernrate, die die stark schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise ausklammere - seien für sich genommen immer noch zu hoch. Doch wenigstens sei der störende Aufwärtstrend seit Jahresbeginn gebrochen, und dies lasse die Hoffnung auf wieder sinkende Raten zu.
Der kräftige Rückgang der Renditen bei US-Staatsanleihen sei dann wohl auch eher auf die Auflösung von Absicherungsgeschäften zurückzuführen gewesen als auf die Hoffnung einer beschleunigten FED-Entscheidung. Bis zum Jahresende würden nun wieder zwei Senkungen der Leitzinsen in den USA erwartet. An den Aktienmärkten sei dies gut angekommen, der DAX habe seine Rekordserie fortgesetzt. Die neuen Handelssanktionen aus den USA gegenüber chinesischen Industriegütern würden keine großen Handelsvolumina betreffen und seien daher nicht marktbeein flussend gewesen. Trotzdem sei es für viele Unternehmen langfristig keine gute Perspektive, wenn die wirtschaftliche Abschottung sich immer weiter fortsetze, wie es leider zu erwarten sei. (Ausgabe vom 21.05.2024) (22.05.2024/alc/a/a)
Mit einer Rate von 3,4% habe die Inflation im April zwar immer noch deutlich über dem Ziel der US-Notenbank gelegen, sei allerdings leicht geringer ausgefallen als befürchtet. Die Kapitalmärkte hätten auf die etwas niedriger als erwarteten Inflationszahlen in den USA sehr erleichtert reagiert. Unterstützt worden sei die gestiegene Zuversicht auf sinkende Leitzinsen auch durch deutlich geringere Einzelhandelsumsätze als erwartet. Das dürfte diejenigen Notenbanker etwas beruhigen, die in den vergangenen Wochen schon befürchtet hätten, dass die US-Konjunktur überhitze. Aber aus dem Schneider sei die Geldpolitik noch lange nicht: Die Zuwächse der Preise um 0,3% - sowohl im gesamten Verbraucherpreisindex als auch in der Kernrate, die die stark schwankenden Lebensmittel- und Energiepreise ausklammere - seien für sich genommen immer noch zu hoch. Doch wenigstens sei der störende Aufwärtstrend seit Jahresbeginn gebrochen, und dies lasse die Hoffnung auf wieder sinkende Raten zu.
Der kräftige Rückgang der Renditen bei US-Staatsanleihen sei dann wohl auch eher auf die Auflösung von Absicherungsgeschäften zurückzuführen gewesen als auf die Hoffnung einer beschleunigten FED-Entscheidung. Bis zum Jahresende würden nun wieder zwei Senkungen der Leitzinsen in den USA erwartet. An den Aktienmärkten sei dies gut angekommen, der DAX habe seine Rekordserie fortgesetzt. Die neuen Handelssanktionen aus den USA gegenüber chinesischen Industriegütern würden keine großen Handelsvolumina betreffen und seien daher nicht marktbeein flussend gewesen. Trotzdem sei es für viele Unternehmen langfristig keine gute Perspektive, wenn die wirtschaftliche Abschottung sich immer weiter fortsetze, wie es leider zu erwarten sei. (Ausgabe vom 21.05.2024) (22.05.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


