Erweiterte Funktionen
Inflation? "Noch lange nicht vorbei"
16.08.22 09:33
Der Aktionär
Kulmbach (www.anleihencheck.de) - Auch wenn die jüngsten Inflationsdaten aus den USA leicht rückläufig gewesen sind und der Verbraucherpreisindex "nur" um 8,5 Prozent gestiegen ist, ist das Thema Inflation für einige Marktteilnehmer noch lange nicht erledigt, so Markus Bußler vom Online-Anlegermagazin "Der Aktionär".
Nathan Lewis, Herausgeber und Autor des Polaris-Newsletters, glaube, dass die Inflation auf lange Sicht anhalten werde.
"Wir könnten einen weiteren Zyklus der Währungsentwertung, des Währungswahnsinns, erleben, wie er seit 1971, als wir den Goldstandard verlassen haben, mit Unterbrechungen stattgefunden hat. Der Wert des Dollars beträgt heute etwa 1/50 des damaligen Wertes im Vergleich zu Gold, wir spielen dieses Spiel also schon lange. Es könnte sein, dass wir bald einen weiteren Akt in diesem Spiel erleben werden. Ich denke, wir sollten uns darauf einstellen, was eine weitere Inflation bedeuten würde."
Kurzfristig könnte sich die Inflation ein wenig stabilisieren, so Lewis. Frühere Rezessionen seien immer mit einem Rückgang der Inflation einhergegangen, und Lewis habe gesagt, dass die derzeitige technische Rezession, in der sich die Wirtschaft befinde, nicht anders sein könnte. "Ich sehe nicht viele offensichtliche Gründe für einen dramatischen Anstieg der Preise, sondern eine Reihe von Gründen, die für einen moderaten Anstieg sprechen. Der Immobilienmarkt ist eindeutig im Abschwung begriffen, und zwar ziemlich deutlich. Der Arbeitsmarkt scheint im Moment ziemlich angespannt zu sein, aber Rezessionen bedeuten mehr Arbeitslosigkeit. Das ist doch der große Plan der FED, genügend Arbeitslosigkeit zu schaffen, um die Preise zu senken. Davon sprechen sie ständig. Sie werden wahrscheinlich bekommen, was sie wollen", habe er gesagt.
Lewis sehe eine "moderate Hyperinflation", wie sie in den 1980er Jahren in Lateinamerika üblich gewesen sei. "Es gibt eine Definition des International Accounting Standards Board für Hyperinflation, die im Grunde einen 100prozentigen Anstieg des Verbraucherpreisindexes über einen Zeitraum von drei Jahren vorsieht - etwa 28 Prozent pro Jahr mit Zinseszins. Eine Hyperinflation wird einsetzen, wenn der Regierung das Geld ausgeht und sie gezwungen ist, mehr Geld zu schaffen", so Lewis. (16.08.2022/alc/a/a)
Nathan Lewis, Herausgeber und Autor des Polaris-Newsletters, glaube, dass die Inflation auf lange Sicht anhalten werde.
Kurzfristig könnte sich die Inflation ein wenig stabilisieren, so Lewis. Frühere Rezessionen seien immer mit einem Rückgang der Inflation einhergegangen, und Lewis habe gesagt, dass die derzeitige technische Rezession, in der sich die Wirtschaft befinde, nicht anders sein könnte. "Ich sehe nicht viele offensichtliche Gründe für einen dramatischen Anstieg der Preise, sondern eine Reihe von Gründen, die für einen moderaten Anstieg sprechen. Der Immobilienmarkt ist eindeutig im Abschwung begriffen, und zwar ziemlich deutlich. Der Arbeitsmarkt scheint im Moment ziemlich angespannt zu sein, aber Rezessionen bedeuten mehr Arbeitslosigkeit. Das ist doch der große Plan der FED, genügend Arbeitslosigkeit zu schaffen, um die Preise zu senken. Davon sprechen sie ständig. Sie werden wahrscheinlich bekommen, was sie wollen", habe er gesagt.
Lewis sehe eine "moderate Hyperinflation", wie sie in den 1980er Jahren in Lateinamerika üblich gewesen sei. "Es gibt eine Definition des International Accounting Standards Board für Hyperinflation, die im Grunde einen 100prozentigen Anstieg des Verbraucherpreisindexes über einen Zeitraum von drei Jahren vorsieht - etwa 28 Prozent pro Jahr mit Zinseszins. Eine Hyperinflation wird einsetzen, wenn der Regierung das Geld ausgeht und sie gezwungen ist, mehr Geld zu schaffen", so Lewis. (16.08.2022/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


