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Die Inflation in der Eurozone ist da - Ist sie nachhaltig?
04.08.21 10:30
ALTE LEIPZIGER Trust
Oberursel (www.anleihencheck.de) - Im Juli ist die nach europäischen Maßgaben gemessene Inflationsrate (HVPI) deutlich von zuvor 2,1% auf 3,1% gestiegen, so die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust in ihrem aktuellen "INVEST-REPORT".
In Deutschland seien die Verbraucherpreise sogar um 3,8% gestiegen. Was stecke dahinter? Der Preis für Rohöl notiere aktuell rund 70% über dem Niveau des Vorjahres. Dies sorge für eine deutliche Verteuerung beim Tanken und Heizen. Hinzu komme jetzt der Effekt der Rücknahme der temporären Mehrwertsteuersenkung zwischen Juli und Dezember 2020 voll zum Tragen. Zusätzlich würden sich infolge der Lockerungen in den von der Pandemie besonders betroffenen Dienstleistungsbereichen wie Gastronomie und Hotellerie die Preise verteuern. Außerdem werde der erhöhte Preisdruck bei wichtigen Industrierohstoffen offenbar an die Verbraucher weitergegeben. Viele der Effekte seien eine Folgereaktion auf die Auswirkungen der Pandemie. Diese "Basiseffekte" hätten 2020 preissenkend und in diesem Jahr somit preistreibend gewirkt.
Mit Blick auf das Jahr 2022 würden diese Basiseffekte allerdings ihre Wirkung verlieren. So falle der Effekt der Mehrwertsteueränderung zum Jahresende 2021 weg. Dies werde rein technisch den Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr drosseln. Auch der Ölpreis werde wohl im kommenden Jahr nicht mehr so deutlich steigen. Der erhöhte Preisdruck und die Probleme mit Vorprodukten im Industriebereich dürften sich in weiten Teilen normalisieren. Die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust würden die Inflationsrate in Deutschland im nächsten Jahr daher bei 1,6% erwarten. Grund zum Gegensteuern sehe die Europäische Zentralbank angesichts dieser Zahlen noch nicht. (Ausgabe August 2021) (04.08.2021/alc/a/a)
In Deutschland seien die Verbraucherpreise sogar um 3,8% gestiegen. Was stecke dahinter? Der Preis für Rohöl notiere aktuell rund 70% über dem Niveau des Vorjahres. Dies sorge für eine deutliche Verteuerung beim Tanken und Heizen. Hinzu komme jetzt der Effekt der Rücknahme der temporären Mehrwertsteuersenkung zwischen Juli und Dezember 2020 voll zum Tragen. Zusätzlich würden sich infolge der Lockerungen in den von der Pandemie besonders betroffenen Dienstleistungsbereichen wie Gastronomie und Hotellerie die Preise verteuern. Außerdem werde der erhöhte Preisdruck bei wichtigen Industrierohstoffen offenbar an die Verbraucher weitergegeben. Viele der Effekte seien eine Folgereaktion auf die Auswirkungen der Pandemie. Diese "Basiseffekte" hätten 2020 preissenkend und in diesem Jahr somit preistreibend gewirkt.
Mit Blick auf das Jahr 2022 würden diese Basiseffekte allerdings ihre Wirkung verlieren. So falle der Effekt der Mehrwertsteueränderung zum Jahresende 2021 weg. Dies werde rein technisch den Anstieg der Verbraucherpreise gegenüber dem Vorjahr drosseln. Auch der Ölpreis werde wohl im kommenden Jahr nicht mehr so deutlich steigen. Der erhöhte Preisdruck und die Probleme mit Vorprodukten im Industriebereich dürften sich in weiten Teilen normalisieren. Die Experten der ALTE LEIPZIGER Trust würden die Inflationsrate in Deutschland im nächsten Jahr daher bei 1,6% erwarten. Grund zum Gegensteuern sehe die Europäische Zentralbank angesichts dieser Zahlen noch nicht. (Ausgabe August 2021) (04.08.2021/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


