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Indien: Inflation liegt im Februar bei 2,6 Prozent
13.03.19 11:30
Deutsche Bank
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In Indien lag die Inflation im Februar bei 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".
Die Teuerungsrate bleibe aufgrund geringer Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln auf einem niedrigen Niveau. Für das erste Quartal erwarte die indische Notenbank eine Inflation von 2,8 Prozent. Die Deutsche Bank rechnet hingegen lediglich mit 2,3 bis 2,4 Prozent. Weniger stark steigende Preise könnten die Währungshüter nutzen, um den Leitzins zu senken. Die Deutsche Bank geht daher von einer Leitzinsabsenkung im April um 25 Basispunkte aus.
Gefahr für die Rupie drohe auch noch von anderer Seite. Die USA hätten bekannt gegeben, Indien den Sonderhandelsstatus entziehen zu wollen. Das bisher geltende Abkommen ermöglichte es Indien, gewisse Produkte zollfrei in die USA zu exportieren. Indische Exporte in die USA hätten sich im Fiskaljahr 2018 auf 45 Milliarden US-Dollar belaufen. Von den Zollvergünstigungen seien jedoch nur Güter im Wert von 5,6 Milliarden US-Dollar betroffen gewesen. Die Einsparungen, die durch die Aufkündigung wegfallen würden, lägen daher bei lediglich 190 Millionen US-Dollar. Der direkte Effekt wäre also gering, sollte sich der Konflikt zwischen den USA und Indien jedoch ausweiten, würde dies wohl die Rupie belasten. (13.03.2019/alc/a/a)
Die Teuerungsrate bleibe aufgrund geringer Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln auf einem niedrigen Niveau. Für das erste Quartal erwarte die indische Notenbank eine Inflation von 2,8 Prozent. Die Deutsche Bank rechnet hingegen lediglich mit 2,3 bis 2,4 Prozent. Weniger stark steigende Preise könnten die Währungshüter nutzen, um den Leitzins zu senken. Die Deutsche Bank geht daher von einer Leitzinsabsenkung im April um 25 Basispunkte aus.
Gefahr für die Rupie drohe auch noch von anderer Seite. Die USA hätten bekannt gegeben, Indien den Sonderhandelsstatus entziehen zu wollen. Das bisher geltende Abkommen ermöglichte es Indien, gewisse Produkte zollfrei in die USA zu exportieren. Indische Exporte in die USA hätten sich im Fiskaljahr 2018 auf 45 Milliarden US-Dollar belaufen. Von den Zollvergünstigungen seien jedoch nur Güter im Wert von 5,6 Milliarden US-Dollar betroffen gewesen. Die Einsparungen, die durch die Aufkündigung wegfallen würden, lägen daher bei lediglich 190 Millionen US-Dollar. Der direkte Effekt wäre also gering, sollte sich der Konflikt zwischen den USA und Indien jedoch ausweiten, würde dies wohl die Rupie belasten. (13.03.2019/alc/a/a)
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