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Heute im Fokus: US-Inflation
13.11.24 08:37
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In den USA stehen heute die Verbraucherpreise des Monats Oktober zur Veröffentlichung an, so die Analysten der Helaba.
Diese würden mit Spannung erwartet, denn die US-Notenbank habe die Entwicklung der Leitzinsen in den kommenden Monaten mit den Perspektiven für Inflation und Beschäftigung verknüpft. Der bisherige Disinflationsprozess habe es der Fed im September ermöglicht, in den internationalen Reigen von Zinssenkungen einzusteigen. Kurzfristig stelle sich die Frage, ob sich die geldpolitische Lockerung im Dezember fortsetzen werde. Eine Zinssenkung um 25 Basispunkte sei nur zu rund 63% eingepreist, und so würden die eingehenden Daten genauestens beobachtet.
Mit Blick auf die monatliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindexes sei festzuhalten, dass es an den Tankstellen erneut deutliche Entlastungen für die Verbraucher gegeben haben dürfte. Ein ungünstiger Basiseffekt werde aber dazu führen, dass die Jahresteuerungsrate ungeachtet des moderaten monatlichen Plus steigen werde. Die Fed-Vertreter könnten dies einordnen, und so komme wohl vor allem der Entwicklung der Kernpreise abseitig der Energie- und Nahrungsmittelpreise eine hohe Bedeutung zu. Sollte sich hier eine ebenfalls nur moderate monatliche Entwicklung zeigen und die Jahresrate entgegen der Konsensschätzung sinken, würden die Zinsoptimisten wieder etwas mehr Rückhalt bekommen.
Im weiteren Verlauf des Jahres und vor allem 2025 müsse sich dann zeigen, inwieweit die Drohkulisse von Trump aus hohen Einfuhrzöllen der USA und die defizittreibenden Steuerversprechen in die Tat umgesetzt würden. Die Inflationsentwicklung könnte aus Sicht der Fed ungünstig beeinflusst werden, und dies hätte Folgen für den Zinspfad. Vor diesem Hintergrund werde die Fed mehr denn je einen datenbasierten Ansatz verfolgen, der ihr die nötige Flexibilität erhalten würde. (13.11.2024/alc/a/a)
Diese würden mit Spannung erwartet, denn die US-Notenbank habe die Entwicklung der Leitzinsen in den kommenden Monaten mit den Perspektiven für Inflation und Beschäftigung verknüpft. Der bisherige Disinflationsprozess habe es der Fed im September ermöglicht, in den internationalen Reigen von Zinssenkungen einzusteigen. Kurzfristig stelle sich die Frage, ob sich die geldpolitische Lockerung im Dezember fortsetzen werde. Eine Zinssenkung um 25 Basispunkte sei nur zu rund 63% eingepreist, und so würden die eingehenden Daten genauestens beobachtet.
Mit Blick auf die monatliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindexes sei festzuhalten, dass es an den Tankstellen erneut deutliche Entlastungen für die Verbraucher gegeben haben dürfte. Ein ungünstiger Basiseffekt werde aber dazu führen, dass die Jahresteuerungsrate ungeachtet des moderaten monatlichen Plus steigen werde. Die Fed-Vertreter könnten dies einordnen, und so komme wohl vor allem der Entwicklung der Kernpreise abseitig der Energie- und Nahrungsmittelpreise eine hohe Bedeutung zu. Sollte sich hier eine ebenfalls nur moderate monatliche Entwicklung zeigen und die Jahresrate entgegen der Konsensschätzung sinken, würden die Zinsoptimisten wieder etwas mehr Rückhalt bekommen.
Im weiteren Verlauf des Jahres und vor allem 2025 müsse sich dann zeigen, inwieweit die Drohkulisse von Trump aus hohen Einfuhrzöllen der USA und die defizittreibenden Steuerversprechen in die Tat umgesetzt würden. Die Inflationsentwicklung könnte aus Sicht der Fed ungünstig beeinflusst werden, und dies hätte Folgen für den Zinspfad. Vor diesem Hintergrund werde die Fed mehr denn je einen datenbasierten Ansatz verfolgen, der ihr die nötige Flexibilität erhalten würde. (13.11.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


