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Heute im Fokus: Inflation
28.02.25 08:30
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Nachdem in den letzten Tagen Verbraucherumfragen bereits auf zunehmende Inflationssorgen hingewiesen haben, richten sich die Blicke nun auf die tatsächlichen Preisentwicklungen, so die Analysten der Helaba.
Verbraucherpreisindices stünden heute in Frankreich und Deutschland im Kalender und in den USA würden im Zuge der Konsumdaten (PCE) auch die dazugehörigen Deflatoren veröffentlicht. Hierzulande sei mit einem anhaltenden monatlichen Preisauftrieb zu rechnen. Im Verlauf des Monats Februar seien dabei auch die Anstiege der Diesel- und Benzinpreise ein treibender Faktor gewesen. Die Jahresrate des nationalen Verbraucherpreisindexes werde aber vermutlich nicht steigen, sodass die EZB wohl auch nicht unter Druck gerate, den avisierten Zinssenkungsschritt in der kommenden Woche zu überdenken. Die Veröffentlichung der Zahlen sei am frühen Nachmittag angesetzt. Bereits am Vormittag stünden aber die Preisdaten in Frankreich sowie die Inflationswerte einiger Bundesländer im Kalender.
In den USA gelte die Aufmerksamkeit neben den Konsum- und Einkommenszahlen insbesondere dem PCE-Kerndeflator. Dieser sei das von der FED bevorzugte Inflationsmaß. In den letzten Monaten sei die monatliche Anstiegsdynamik ausgeprägt und die Jahresrate dementsprechend fast doppelt so hoch gewesen, wie es für die FED wohl als angemessen erscheinen würde. Eine deutliche Abkühlung des Preisdrucks zeichne sich nicht ab und eine nachhaltige Wiederaufnahme des Disinflationsprozesses lasse auf sich warten. Daher sei die FED zu einer abwartenden Haltung bezüglich zukünftiger Zinssenkungen übergegangen. Marktseitig werde ein Lockerungsschritt um 25 Basispunkte nicht vor der Jahresmitte eskomptiert und daran werde sich heute kaum etwas ändern. (28.02.2025/alc/a/a)
Verbraucherpreisindices stünden heute in Frankreich und Deutschland im Kalender und in den USA würden im Zuge der Konsumdaten (PCE) auch die dazugehörigen Deflatoren veröffentlicht. Hierzulande sei mit einem anhaltenden monatlichen Preisauftrieb zu rechnen. Im Verlauf des Monats Februar seien dabei auch die Anstiege der Diesel- und Benzinpreise ein treibender Faktor gewesen. Die Jahresrate des nationalen Verbraucherpreisindexes werde aber vermutlich nicht steigen, sodass die EZB wohl auch nicht unter Druck gerate, den avisierten Zinssenkungsschritt in der kommenden Woche zu überdenken. Die Veröffentlichung der Zahlen sei am frühen Nachmittag angesetzt. Bereits am Vormittag stünden aber die Preisdaten in Frankreich sowie die Inflationswerte einiger Bundesländer im Kalender.
In den USA gelte die Aufmerksamkeit neben den Konsum- und Einkommenszahlen insbesondere dem PCE-Kerndeflator. Dieser sei das von der FED bevorzugte Inflationsmaß. In den letzten Monaten sei die monatliche Anstiegsdynamik ausgeprägt und die Jahresrate dementsprechend fast doppelt so hoch gewesen, wie es für die FED wohl als angemessen erscheinen würde. Eine deutliche Abkühlung des Preisdrucks zeichne sich nicht ab und eine nachhaltige Wiederaufnahme des Disinflationsprozesses lasse auf sich warten. Daher sei die FED zu einer abwartenden Haltung bezüglich zukünftiger Zinssenkungen übergegangen. Marktseitig werde ein Lockerungsschritt um 25 Basispunkte nicht vor der Jahresmitte eskomptiert und daran werde sich heute kaum etwas ändern. (28.02.2025/alc/a/a)
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| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


