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Heute im Fokus: EWU-Inflation und US-Daten
31.10.24 08:45
Helaba
Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Auch heute ist der Datenkalender prall gefüllt und in der Eurozone sind die Blicke auf die Schnellschätzung der Verbraucherpreise zu richten, so die Analysten der Helaba.
Bereits gestern hätten die spanischen und deutschen Zahlen gezeigt, dass der Preisdruck im Oktober wieder zugenommen habe. Auch ungünstige Basiseffekte würden zu einem Anstieg der Jahresteuerungsrate führen, der die EZB aber nicht vom Zinssenkungskurs abbringen sollte.
In den USA stünden wichtige Konjunkturzahlen zur Veröffentlichung an. Hoffnungen auf eine weiche Landung seien vorhanden. Dem würde auch das gestern gemeldete Q3-Wachstum von annualisiert +2,8% Vq. nicht entgegenstehen, wenngleich die Konsensschätzung leicht verfehlt worden sei.
Entscheidend für die Geldpolitik sei die Entwicklung am Arbeitsmarkt, und heute lieferten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eine weitere wichtige Indikation für den offiziellen Arbeitsmarktbericht, der morgen mit Spannung erwartet werde. Die Erstanträge seien zuletzt recht volatil gewesen, wiesen per saldo aber auf eine solide Beschäftigungsentwicklung hin. Dafür spreche auch der ADP-Report, der im Oktober ein Stellenplus in der Privatwirtschaft in Höhe von 233 Tsd. gemeldet habe und damit positiv überrascht habe.
Für Aufmerksamkeit sorgten auch die Einkommen und privaten Ausgaben, die solide erwartet würden. Die PCE-Deflatoren würden mit den Konsumausgaben (PCE) veröffentlicht, wobei die Kernrate das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß sei. Der Gesamtdeflator werde, wie der Kern-Deflator, im Monatsvergleich moderat steigend erwartet. Da ein günstiger Basiseffekt wirke, könnten die Jahresraten sogar rückläufig sein. Vor diesem Hintergrund blieben Zinssenkungserwartungen wohl präsent. (31.10.2024/alc/a/a)
Bereits gestern hätten die spanischen und deutschen Zahlen gezeigt, dass der Preisdruck im Oktober wieder zugenommen habe. Auch ungünstige Basiseffekte würden zu einem Anstieg der Jahresteuerungsrate führen, der die EZB aber nicht vom Zinssenkungskurs abbringen sollte.
Entscheidend für die Geldpolitik sei die Entwicklung am Arbeitsmarkt, und heute lieferten die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eine weitere wichtige Indikation für den offiziellen Arbeitsmarktbericht, der morgen mit Spannung erwartet werde. Die Erstanträge seien zuletzt recht volatil gewesen, wiesen per saldo aber auf eine solide Beschäftigungsentwicklung hin. Dafür spreche auch der ADP-Report, der im Oktober ein Stellenplus in der Privatwirtschaft in Höhe von 233 Tsd. gemeldet habe und damit positiv überrascht habe.
Für Aufmerksamkeit sorgten auch die Einkommen und privaten Ausgaben, die solide erwartet würden. Die PCE-Deflatoren würden mit den Konsumausgaben (PCE) veröffentlicht, wobei die Kernrate das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß sei. Der Gesamtdeflator werde, wie der Kern-Deflator, im Monatsvergleich moderat steigend erwartet. Da ein günstiger Basiseffekt wirke, könnten die Jahresraten sogar rückläufig sein. Vor diesem Hintergrund blieben Zinssenkungserwartungen wohl präsent. (31.10.2024/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


