Das Hellas-zentrische Weltbild, Liebesgrüße aus Moskau


13.02.15 08:52
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Bisweilen hat man das Gefühl, dass sich die Finanzmärkte nur noch um Griechenland drehen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Die Verstimmungen zwischen dem Westen und Russland würden zwar ein wichtiges Thema bleiben, aber durch die Gefahr für das Konstrukt Euro, die insbesondere von Griechenland ausgehe, habe sich ein Hellas-zentrisches Weltbild ergeben. Dass die europäische Gemeinschaftswährung bereits 16 Jahre nach der Einführung als Buchgeld ums Überleben kämpfe - und das nicht erst seit gestern, sondern eigentlich schon seit 2008 - sei so nicht zu erwarten gewesen. Doch der Euro werde auch diese Krise überstehen, was aber vom Finanzsystem Griechenlands nicht felsenfest behauptet werden könne.

Bei allem Verständnis für die neue griechische Regierung, die im Wahlkampf Wein gepredigt habe und inzwischen vor dem Dilemma stehe, um Wasser betteln zu müssen, sei nun die Zeit reif, die Pläne zu konkretisieren. Der Hinweis auf die kurze Zeitspanne, in der geliefert werden müsse, könne nur zu einem geringen Teil gelten, denn deutliche Anzeichen für einen Wahlsieg von Syriza hätten sich schon lange vor dem Urnengang gezeigt. Somit hätte man bereits im Vorfeld an konkreten Plänen arbeiten können, um für den Fall der Fälle echte Alternativen aufweisen zu können.

Nur der Hinweis, dass alle Maßnahmen der vorherigen Regierung zu korrigieren seien, sei nicht zielführend. Dass hierbei auch den internationalen Geldgebern vorgeworfen werde, mit überzogenen Forderungen und zu viel Geld für den desolaten Zustand Griechenlands verantwortlich zu sein, zeuge von geringem Fingerspitzengefühl der neuen politischen Elite unter der Akropolis. Nun gelte es für den neuen Regierungschef Tsipras zu liefern.

Auf dem gestrigen Treffen der EU-Finanzminister und dem heutigen der EU-Staats- und Regierungschefs bestehe für die neue griechische Regierung die Möglichkeit, Werbung in eigener Sache zu betreiben. Denn die Zeit werde knapp und die Suche nach Kompromissen sei sehr zeitintensiv. Somit stünden die Zeichen auf Verhandlungsmarathon mit ungewissem Ausgang, denn zumindest die erste Runde habe mit einem Eklat und ohne gemeinsame Erklärung geendet. Die zweite Runde folge am Montag.

Die Schwierigkeit hierbei sei allerdings, dass nicht auf Augenhöhe verhandelt werden könne. Sicherlich habe man Verständnis für diverse Unverhältnismäßigkeiten, aber inzwischen hätten sich die EU-Staaten die Rettung Athens schon so viel Geld kosten lassen, dass man zu weiteren Zugeständnissen aus Rücksicht auf die eigene Bevölkerung kaum mehr imstande sei. Das Ergebnis dieser Gespräche werde sicherlich auch von den Regierungen der anderen "Problemkinder" beobachtet werden und daher eine Signalwirkung haben.

Man dürfe gespannt sein, welcher faule Kompromiss allen hierbei als Erfolg verkauft werde. Denn auch das mögliche Erkaufen der Nibelungentreue Griechenlands bezüglich der weiteren Vorgehensweise gegenüber Russland könnte ein Grund zur Milde seitens der Eurogruppe werden. Man sollte es abwarten. Ende Februar werde man schlauer sein.

Es sei zu hoffen, dass sich Rhetorik und Auftreten der neuen griechischen Regierung von dem unterscheiden würden, was hinter den Kulissen betrieben werde. Denn wenn es stimme, was die Deutsche Presse-Agentur erfahren habe, werde an einem Zehn-Punkte-Plan für Griechenland gearbeitet. Finanzminister Gianis Varoufakis wolle demnach vorschlagen, fast 70% der Auflagen des vorherigen Programms zu akzeptieren. Den Rest wolle er durch Maßnahmen ersetzen, die in Kooperation mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ausgearbeitet worden seien.

Drohungen seien indessen von Tsipras Juniorpartner, der rechtsnationalen Partei, den Unabhängigen Griechen, zu hören. Athen könne sich für seine Finanzierung an die USA, Russland oder China wenden, wenn es mit der EU nicht klappe, habe deren Chef Panos Kammenos gesagt, der zugleich Verteidigungsminister sei. Und Moskau habe prompt mit Liebesgrüßen reagiert, indem der Kreml der neuen griechischen Regierung Unterstützung zugesagt habe.

Für den Fall, dass das wirtschaftlich angeschlagene Griechenland in Russland um Finanzhilfe bitte, werde dies geprüft, heiße es aus Moskau, wo sich Außenminister Sergej Lawrow und sein neuer griechischer Kollege Nikos Kotzias getroffen hätten. Dabei sei es auch um eine geplante Gasleitung durch das Schwarze Meer in die Türkei gegangen. Von der Pipeline könne laut Lawrow auch Griechenland profitieren. Zudem solle die Kooperation im militärischen Bereich ausgebaut werden - was immer das heißen möge. Wohlgemerkt: Griechenland sei Mitglied der Nato.

Die öffentlichen Verlautbarungen der Regierung in Athen seien eher verwirrend. Da habe Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble wohl Recht - und fordere verbindliche Aussagen von Griechenland zum Euro-Hilfsprogramm. Wenn sich die Euro-Finanzminister vor dem EU-Gipfel treffen würden, könnte ein erster Schritt für einen möglichen Kompromiss mit Athen gemacht werden, so sei spekuliert und gehofft worden, aber das Gegenteil sei eingetreten. Dass dieser in einer sechsmonatigen Schuldenpause für Athen bestehen könnte, sei von Wolfgang Schäuble bereits vorher ins Reich der Fantasie verwiesen worden.

So sei das schuldengeplagte Mittelmeerland bereits auf den Geldmarkt ausgewichen, wo es sich kurzfristig Liquidität besorgt habe. Bei der Auktion von Geldmarktpapieren seien knapp 1,14 Mrd. Euro in die Kasse von Athen geflossen. Der Zinssatz für die Dreimonatspapiere habe bei 2,50% gelegen und damit deutlich höher als bei einer ähnlichen Auktion im Vormonat (2,15%). Dennoch, der Umfang der Auktion sei nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die Unsicherheit über die weitere finanzielle Situation im Land spiegele sich auch in der Nervosität der Bevölkerung wider. So finde in Griechenland zumindest ein "Bank-Run Light" statt. Die Geldeinlagen der Griechen seien auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der schweren Finanzkrise gefallen. Laut Bankenkreisen hätten griechische Bankkunden im Dezember und Januar etwa 16 Mrd. Euro von ihren Konten abgehoben. Und wie die Deutsche Presse-Agentur schreibe, dauere dieser Trend im Februar an. Damit seien die Geldeinlagen auf ein Niveau von ca.147 Mrd. Euro gesunken.

Angesichts der niedrigen Zinsen in Euroland würden viele Anleger ihr Heil in Fremdwährungsanleihen suchen, die eine höhere Rendite als Euro-Bonds versprechen, aber natürlich auch ein Währungsrisiko beinhalten würden. In der ersten Reihe stünden hier immer noch Bonds, die in der US-amerikanischen Währung emittiert worden seien. Nachdem der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder etwas an Wert gewonnen habe, hätten viele Anleger diese Konstellation zum Einstieg genutzt.

Vor diesem Hintergrund sei ein Corporate Bonds von Apple, der bis 2043 laufe, gefragt gewesen. Das Papier sei auf einen Kurswert von ca. 100,50% gefallen, womit der Titel mit rund 3,85% rentiere. Ende Januar habe der Bond mit 108,43% sein Zwölfmonatshoch erreicht. Ähnlich sei die Entwicklung bei einem Microsoft-Bond mit Fälligkeit 2/2021 verlaufen, der von seinem Jahreshoch bei 112,62% (02.02.) auf 110,70% zurückgefallen sei. Die Rendite liege hier bei ca. 2,06%.

Gesucht sei auch eine vierjährige Staatsanleihe (ISIN NZLGFDT003C3 / WKN A1G9XT) von Neuseeland gewesen, die in der Heimatwährung emittiert sei. Der Titel sei auf ca. 104,65% zurückgekommen, nachdem er am 03.02. noch bei 105,28% notiert habe. Die Rendite betrage bei diesem Bond derzeit ca. 3,77%.

Durst hätten die Anleger auch auf einen Coca-Cola-Bond (ISIN XS0938014742 / WKN A1HLMF) gehabt, der auf Australische Dollar laute und bis 6/2020 laufe. Der Titel notiere derzeit bei rund 104,92% und rentiere mit ca. 3,34%.

Seit Dänemark in seinem Kampf gegen eine Aufwertung der eigenen Währung Ende Januar die Ausgabe von Staatsanleihen gestoppt habe, seien die bereits emittierten Titel noch begehrter. Gefragt sei diese Woche unter anderem ein bis 11/2023 laufendes Papier (ISIN DK0009923054 / WKN A1G88A) gewesen, das bei einem Kurs von ca. 113,00% nahe dem Zwölfmonatshoch lediglich eine Null-Rendite abwerfe. Die Rendite sei allerdings hierbei der kleinste Beweggrund, denn die Anleger würden hoffen, von einer Aufwertung der Dänischen Krone zu profitieren. Ganz nach dem Vorbild des Schweizer Franken. Aber hierzu sei angemerkt, dass sich Geschichte nur selten wiederhole!

Es wäre ja schon ein Erfolg, wenn die Ukraine-Konferenz in Minsk einen dauerhaften Waffenstillstand zur Folge hätte. Wie aber schaffe man es, eine für alle Seiten gesichtswahrende Friedenslösung zu finden? Denn die Alternative Krieg könne nicht wirklich als "gesichtswahrend" gelten.

Am Verlieren seien seit geraumer Zeit freilich schon mehrere Seiten. Neben den zahlreichen Toten und Verletzten unter der Zivilbevölkerung seien dies die direkt beteiligten Parteien Russland und die Ukraine, deren Währungsreserven dahinschmelzen würden, wie die Alpengletscher angesichts der Erderwärmung. So seien Russlands Reserven bereits im Dezember unter die 400-Mrd.-US-Dollar-Marke gerutscht und lägen nun bei 325 Mrd. US-Dollar. Die Währungsreserven der deutlich kleineren Ukraine seien im Dezember um rund 15% auf 6,4 Mrd. US-Dollar abgesackt.

Russland werde wohl auch noch aus einer weiteren Krise als Verlierer hervorgehen. So gehe nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) die herrschende Ölmarkt-Krise vor allem zulasten Russlands und der arabischen Länder. Russland sehe sich einem absoluten Sturm von niedrigen Preisen, Sanktionen und Währungsschwankungen ausgesetzt, schreibe die IEA. Der russische Rohöl-Tagesausstoß werde demnach bis 2020 um 560.000 Barrel sinken.

Diese Krisenstimmung habe längst auf den Rentenmarkt für russische Staatsanleihen übergegriffen. So notiere ein in Euro begebener Bond (ISIN XS0971722342 / WKN A1HQXU) der Russischen Föderation bei 89,00%, liege damit aber über seinem Ein-Jahrestief von 84,805%, das am 17.12. erreicht worden sei.

Ähnlich sei die Situation bei länger laufenden Titeln, wie eine in US-Dollar notierte Staatsanleihe aus Moskau (ISIN XS0971721450 / WKN A1HQXY) mit Fälligkeit 9/2023 zeige. Dieser Bond notiere derzeit bei rund 88,00%. Auch hier zeige die Tendenz nach oben, nachdem das Zwölfmonatstief am 16.12. mit 81,25% erreicht worden sei. Diese Entwicklung könne auch ein Indiz dafür sein, dass der Markt an einen Erfolg des Gipfels von Minsk einfach glauben wolle.

Bereits Ende 2011 sei im Rahmen des neuen EU-Stabilitätspakts beschlossen worden, die finanziellen Verflechtungen der Mitgliedsstaaten bezüglich Beteiligungen, Haftungen, Verbindlichkeiten und Schulden in staatlichen Unternehmen transparenter zu machen. Dies sei nun im Falle Österreichs geschehen, und das Ergebnis gebe Anlass zu kritischer Nachfrage. Aber zuerst der Reihe nach.

Österreich habe sich bisher stets auf den offiziellen Schuldenstand von z.B. ca. 264 Mrd. EUR per Ende des dritten Quartals 2014 berufen. Zu diesen Schulden seien allerdings aufgrund der neuen EU-Verordnung 116 Mrd. EUR zu addieren, die sich aus Beteiligung des Staates an zahlreichen Betrieben ergeben würden. Der größte Teil dieser Verbindlichkeiten rühre aus Beteiligungen der Länder her. Diese seien seit Jahren insbesondere an Banken beteiligt, was Anlass gebe, auch den Schuldenstand in Deutschland kritisch zu hinterfragen. Denn auch in Deutschland seien viele Länder an Kreditinstituten beteiligt, die im Rahmen der Finanzmarktkrise mit hohen Summen hätten gestützt werden müssen.

Somit sei die Frage erlaubt, ob es sich hierbei um ein österreichisches Phänomen oder um ein nicht an Landesgrenzen endendes Problem handele. Deutschland, das ebenso wie die Niederlande, Frankreich und viele andere Staaten ihrer Finanzbranche zu Hilfe geeilt sei, würde somit in einem anderen Licht gesehen werden.

Diese Betrachtungsweise sei sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber angesichts der Vielzahl von Rettungspaketen, Bürgschaften und nicht zuletzt der Haftungsregelungen innerhalb des Währungsraums sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) werde kein vollumfängliches Bild geliefert. Dies wäre nur möglich, wenn Staaten wie Unternehmen bilanzieren und alle Bürgschaften unterm Strich ausweisen würden.

Dauerhaft niedrige Zinsen und eine schärfere Regulierung würden nach Ansicht der Ratingagentur Moody's kleine deutsche Lebensversicherer gefährden. Einige kleinere Gesellschaften würden demnach eine zu geringe Kapitalausstattung aufweisen, um die Anforderungen der neuen Richtlinie Solvency II zu erfüllen.

Die Zeit dränge: Denn dieser Zustand müsse nach Überzeugung von Moody's noch vor Inkrafttreten der neuen Regeln im Jahr 2016 behoben werden. Ein Zusammenbruch eines oder mehrerer Lebensversicherer auf dem deutschen Markt könnte einen Reputationsschaden für die gesamte Branche bedeuten, warne die Ratingagentur.

Bleibe zu erwähnen, dass der deutsche Versicherungsverband GDV die Befürchtungen von Moody's für übertrieben halte. So habe eine Erhebung der deutschen Finanzaufsicht BaFin zu Solvency II laut GDV gezeigt, dass die deutsche Lebensversicherungsbranche den Einstieg in dieses künftige Aufsichtsregime bewältigen werde. Man werde sehen.

Auch in dieser Handelswoche hätten die namhaften Unternehmen ausschließlich Neuemissionen mit einer Mindeststückelung von 100.000 EUR aufgelegt. So habe das norwegische Ölunternehmen Statoil insgesamt 3,75 Mrd. EUR mittels vier unterschiedlicher Anleihen eingesammelt. Einmal 500 Mio. EUR mittels eines Floaters (3-Monats-EURIBOR +20 BP) zu pari und einer Endfälligkeit am 17.08.2019 (ISIN nicht bekannt/ WKN A1ZWZK), 1 Mrd. EUR als Anleihe bis 2023, 1,25 Mrd. EUR bis 2027 und 1 Mrd. EUR bis 2035. Die am 17.02.2023 endfällige Tranche (ISIN XS1190624111 / WKN A1ZWZL) sei mit einem Kupon von 0,875% ausgestattet und zu einem Kurs von 99,846% begeben worden. Dies habe einem Emissionsspread von +33 bps über Mid Swap entsprochen.

Die Anleihe (ISIN XS1190624038 / WKN A1ZWZM) bis 17.02.2027 verfüge über einen jährlichen Kupon von 1,25%. Bei einem Ausgabepreis von 99,878% habe dies einem Spread von +43 bps über Mid Swap entsprochen. Die lang laufende Tranche bis 17.02.2035 (ISIN XS1190624202 / WKN A1ZWZN) sei hingegen mit einem Kupon von 1,625% aufgelegt worden. Der Emissionspreis von 98,871% habe einen Emissionsspread von +60 bps über Mid Swap bedeutet.

Dies sei aber nicht das einzige Ölunternehmen gewesen, das sich am Kapitalmarkt aktiv gezeigt habe. Auch das britische Unternehmen BP habe zwei Anleihen über jeweils 1,25 Mrd. EUR aufgelegt. Die erste Tranche (ISIN XS1190973559 / WKN nicht bekannt) sei mit einem Kupon von 1,109% versehen und am 16.02.2023 endfällig. Der Emissionspreis von 100% habe einem Emissionsspread von +55 bps über Mid Swap entsprochen. Die zweite Tranche (ISIN XS1190974011 / WKN nicht bekannt) sei mit einem Kupon von 1,573% ausgestattet. Der Emissionskurs von 100% komme einem Spread von +75 bps über Mid Swap gleich.

Aber auch der Flughafen Heathrow habe am Kapitalmarkt eine Anleihe im Volumen von 750 Mio. EUR platziert, die am 11.02.2030 endfällig sein werde. Ausgestattet mit einem Kupon von 1,5% sei die Anleihe bei einem Kurs von 98,952% begeben worden, was einem Emissionsspread von +63 bps über Mid Swap entsprochen habe.

Die nächsten Tage seien einzeln betrachtet besondere Tage. So beginne heute die Hochsaison der Narren, aber hoffentlich keine närrischen Zeiten für Rentenhändler. Morgen sei Freitag, der 13. und am Aschermittwoch sei alles vorbei. Und mitten drin Valentinstag! Sicherlich würden die Politiker aus der EU und Griechenland sowie Russland und der Ukraine in diesem Jahr auf den Austausch von Geschenken verzichten.

In Hinblick auf die unübersichtliche Lage bei den geopolitischen Krisen und der Hängepartie um Griechenland sei auch das Rentenbarometer nur schwerlich zu greifen. Der Aufwärtstrend sei weiterhin intakt und somit verschiebe sich die untere Trendlinie täglich um 13 Stellen nach oben. Aktuell verlaufe sie bei 157,94%. Die obere Trendlinie hingegen sei leicht nach unten gerichtet und ermäßige sich täglich um 8 Stellen, aktuell: 158,78%. Somit sei ein Zusammenlaufen dieser beiden Linien in den kommenden Tagen vorprogrammiert.

Es sei denn, das Sorgenbarometer mache seinem Namen alle Ehre und teste nochmals das bisherige Hoch bei 159,54%. Auszuschließen sei das zwar nicht, aber im Hinblick auf die US-Konjunktur und in Ermangelung der QE-Nebeneffekte in den USA werde es dort zu leicht steigenden Renditen kommen. Und auch in Deutschland werde man sich nicht permanent diesem Trend widersetzen können. EZB hin oder her!

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