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Großbritannien: Industrielle Erholung im November - Inflation zieht an
03.02.26 11:00
Postbank Research
Bonn (www.anleihencheck.de) - Die britische Wirtschaft wuchs im November mit 0,3% gegenüber dem Vormonat stärker als erwartet (0,1%), so die Analysten von Postbank Research.
Der Dienstleistungssektor habe sich - nach einem Einbruch im Oktober - mit einem Zuwachs um 0,3% erholt gezeigt. Die Industrieproduktion sei um 1,1% gestiegen - getrieben durch eine Erholung um 2,1% im verarbeitenden Gewerbe. Im Gegensatz dazu habe sich die Kontraktion im Bausektor von minus 1,2 auf minus 1,3% beschleunigt.
Der Aufwind in der Fertigungsindustrie dürfte im Dezember angehalten haben. Darauf deute der Anstieg des Einkaufsmanagerindex von 50,2 auf 50,6 hin. Ebenfalls leicht verbessert hätten sich die PMIs der Dienstleister (von 51,3 auf 51,4) und des Baugewerbes (von 39,4 auf 40,1) gezeigt.
Der Arbeitsmarkt habe sich im November weiter abgekühlt: Die Zahl der Beschäftigten sei um 43.000 gesunken, die Arbeitslosenquote habe mit 5,1% auf dem höchsten Stand seit Februar 2021 verharrt und das Wachstum der regulären Löhne in der Privatwirtschaft (ex Boni) sich stärker als erwartet (3,7%) von 3,9 auf 3,6% zum Vorjahr verlangsamt.
Im Dezember habe der Druck auf die Verbraucherpreise wieder zugenommen - gegenüber dem Vorjahr mit 3,4% etwas stärker als erwartet, gegenüber dem Vormonat um 0,4%.
Das Pfund habe sich nach der Veröffentlichung des Herbsthaushalts stabilisiert. Die Erwartung einer weiterhin vorsichtigen Geldpolitik habe ebenfalls unterstützt. Eine nächste Zinssenkung würden die Märkte für Mitte 2026 einpreisen. Bis dahin könnte sich das britische Pfund zum Euro in Richtung EUR/GBP 0,90 abschwächen. (Währungsbulletin Februar 2026) (03.02.2026/alc/a/a)
Der Dienstleistungssektor habe sich - nach einem Einbruch im Oktober - mit einem Zuwachs um 0,3% erholt gezeigt. Die Industrieproduktion sei um 1,1% gestiegen - getrieben durch eine Erholung um 2,1% im verarbeitenden Gewerbe. Im Gegensatz dazu habe sich die Kontraktion im Bausektor von minus 1,2 auf minus 1,3% beschleunigt.
Der Arbeitsmarkt habe sich im November weiter abgekühlt: Die Zahl der Beschäftigten sei um 43.000 gesunken, die Arbeitslosenquote habe mit 5,1% auf dem höchsten Stand seit Februar 2021 verharrt und das Wachstum der regulären Löhne in der Privatwirtschaft (ex Boni) sich stärker als erwartet (3,7%) von 3,9 auf 3,6% zum Vorjahr verlangsamt.
Im Dezember habe der Druck auf die Verbraucherpreise wieder zugenommen - gegenüber dem Vorjahr mit 3,4% etwas stärker als erwartet, gegenüber dem Vormonat um 0,4%.
Das Pfund habe sich nach der Veröffentlichung des Herbsthaushalts stabilisiert. Die Erwartung einer weiterhin vorsichtigen Geldpolitik habe ebenfalls unterstützt. Eine nächste Zinssenkung würden die Märkte für Mitte 2026 einpreisen. Bis dahin könnte sich das britische Pfund zum Euro in Richtung EUR/GBP 0,90 abschwächen. (Währungsbulletin Februar 2026) (03.02.2026/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


