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FOMC: Fokus liegt weiterhin auf Inflation
14.12.17 12:50
State Street Global Advisors
Boston (www.anleihencheck.de) - Angesichts der Tatsache, dass bei Terminkontrakten auf das Leitzinsniveau in den USA, sogenannten FED Funds Futures, die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung auf fast 100 Prozent taxiert wurde, war die Entscheidung der FED in der Sitzung des FOMC, den Zinssatz um 25 BP auf 1,25 bis 1,5% anzuheben, wenig überraschend, so Sophia Ferguson, Senior Portfoliomanager für Active Fixed Income and Currency bei State Street Global Advisors.
Da die Arbeitslosenquote auf einem absoluten Tiefstand verharre, sei die FED überzeugt, dass das Paradigma der Phillips Kurve, wonach eine niedrige Arbeitslosenquote mit höheren Löhnen und dementsprechend mit einer höheren Inflationsrate einhergehe, wieder eintreten werde. Auch wenn die kurzfristigen Risiken für den konjunkturellen Ausblick als "weitgehend ausgeglichen" gelten würden, werde die FED die Inflationsdaten weiter überwachen. Trotzdem bleibe die US-Notenbank zuversichtlich, dass die niedrige Inflationsrate angesichts des starken Arbeitsmarktes und der Wachstumsprognosen mittelfristig keinen Bestand habe.
Die Wirtschaftslage habe sich im Laufe des Quartals weitgehend den Erwartungen des FOMC entsprechend entwickelt. Während der Wachstumsausblick für 2018 um 2,5 Prozent nach oben revidiert worden sei, sei die langfristige Wachstumsprognose unverändert bei 1,8 Prozent geblieben. Der Ausschuss prognostiziere weiterhin drei Zinserhöhungen für 2018. Es bestehe jedoch die Möglichkeit, dass diese Schätzungen nach oben korrigiert würden, sobald die neuesten Details zu den Steuereinnahmen vollständig in den Wirtschaftsprognosen berücksichtigt seien. Auch wenn die Finanzpolitik das überdurchschnittliche Wachstum weiterhin unterstütze, erwarte Ferguson dadurch keine deutlichen Änderungen des geldpolitischen Ausblicks oder des Inflationsprofils.
Wie erwartet, habe die FED die Zinsen in der letzten geldpolitischen Sitzung 2017 um 25 Basispunkte erhöht, so Antoine Lesné, Leiter der Abteilung EMEA ETF-Strategie für SPDR ETFs bei State Street Global Advisors. Darüber hinaus habe das FOMC an den Prognosen für die zukünftigen Zinserhöhungen in 2018 und 2019 festgehalten. Angesichts der starken realwirtschaftlichen Daten und des aktuellen Tiefstands der Arbeitslosenquote liege der Fokus des FOMC weiterhin auf der Inflation. Vor diesem Hintergrund gehe Lesné von einem soliden Zinsertrag aus.
Nach der Sitzung dürfte der jüngste Anstieg der kurzfristigen Zinsen wieder nachlassen oder sogar beginnen zu fallen. Dies sei in der der erhöhten Nachfrage nach kurzfristigen Anleihen begründet, deren Renditen entsprechend sinken und damit eine steiler werdenden Zinskurve von Staatsanleihen verursachen würden. Nun müsse man abwarten, bis Jerome Powell von der FED seinen Posten antrete und potenzielle Prognoseanpassungen sowie wichtige, unerwartete Gewinne aus der US-Steuerreform prüfe. (14.12.2017/alc/a/a)
Da die Arbeitslosenquote auf einem absoluten Tiefstand verharre, sei die FED überzeugt, dass das Paradigma der Phillips Kurve, wonach eine niedrige Arbeitslosenquote mit höheren Löhnen und dementsprechend mit einer höheren Inflationsrate einhergehe, wieder eintreten werde. Auch wenn die kurzfristigen Risiken für den konjunkturellen Ausblick als "weitgehend ausgeglichen" gelten würden, werde die FED die Inflationsdaten weiter überwachen. Trotzdem bleibe die US-Notenbank zuversichtlich, dass die niedrige Inflationsrate angesichts des starken Arbeitsmarktes und der Wachstumsprognosen mittelfristig keinen Bestand habe.
Wie erwartet, habe die FED die Zinsen in der letzten geldpolitischen Sitzung 2017 um 25 Basispunkte erhöht, so Antoine Lesné, Leiter der Abteilung EMEA ETF-Strategie für SPDR ETFs bei State Street Global Advisors. Darüber hinaus habe das FOMC an den Prognosen für die zukünftigen Zinserhöhungen in 2018 und 2019 festgehalten. Angesichts der starken realwirtschaftlichen Daten und des aktuellen Tiefstands der Arbeitslosenquote liege der Fokus des FOMC weiterhin auf der Inflation. Vor diesem Hintergrund gehe Lesné von einem soliden Zinsertrag aus.
Nach der Sitzung dürfte der jüngste Anstieg der kurzfristigen Zinsen wieder nachlassen oder sogar beginnen zu fallen. Dies sei in der der erhöhten Nachfrage nach kurzfristigen Anleihen begründet, deren Renditen entsprechend sinken und damit eine steiler werdenden Zinskurve von Staatsanleihen verursachen würden. Nun müsse man abwarten, bis Jerome Powell von der FED seinen Posten antrete und potenzielle Prognoseanpassungen sowie wichtige, unerwartete Gewinne aus der US-Steuerreform prüfe. (14.12.2017/alc/a/a)
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