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Eurozone: Inflationsdaten dürften bestätigt werden
16.11.15 11:13
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In der Eurozone ist die Teuerung gemäß der Schnellschätzung des Europäischen Statistikamtes (Eurostat) im Oktober wieder leicht gestiegen, berichten die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Sowohl in Deutschland (von -0,2% auf +0,2%) als auch in Frankreich (von 0,1% auf 0,2%), Italien (von 0,2% auf 0,3%) und Spanien (von -1,1% auf -0,9%) hätten die Jahresraten der Konsumentenpreise dabei jeweils zugelegt. Vor allem Nahrungsmittel- und Energiepreise seien dafür verantwortlich gewesen. In den kommenden Monaten dürften Basiseffekte dafür sorgen, dass sich die Inflation wieder der 1%-Marke annähere. Das mittelfristige Ziel der EZB ("unter, aber nahe 2%") bleibe aber auf absehbare Zeit außer Reichweite. Vor diesem Hintergrund dürfte die EZB im Dezember 2015 zu weiteren geldpolitischen Expansivmaßnahmen greifen. Neben der Verlängerung des QE-Kaufprogramms über den September 2016 hinaus dürfte dabei der Einlagesatz um weitere 10 BP gesenkt werden, der im März 2016 ein weiterer Zinsschritt in dieser Größenordnung folgen sollte.
In den USA hätten sich die industriellen Aktivitäten in den vergangenen Monaten spürbar abgeschwächt. Die Aufwertung des US-Dollars und die schwächere globale Wachstumsdynamik würden sich dabei negativ bemerkbar machen. Zum Ausdruck komme dies in den Einkaufsmanagerindices, die zuletzt zum Teil sogar im kontraktiven Bereich notiert hätten. Das gelte auch für den Empire State-Index aus dem FED-Bezirk New York, der seit August deutlich negative Werte verzeichnet habe. Im aktuellen Berichtsmonat rechnen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt zwar mit einem moderaten Anstieg auf -4,0 Punkte (Oktober: -11,4), Optimismus sieht indes anders aus. Mit Blick auf die gute Ausgangslage für den Konsum sollte die US-Wirtschaft in den kommenden Quartalen aber dennoch ein ordentliches Wachstumsmomentum erzielen können. (16.11.2015/alc/a/a)
Sowohl in Deutschland (von -0,2% auf +0,2%) als auch in Frankreich (von 0,1% auf 0,2%), Italien (von 0,2% auf 0,3%) und Spanien (von -1,1% auf -0,9%) hätten die Jahresraten der Konsumentenpreise dabei jeweils zugelegt. Vor allem Nahrungsmittel- und Energiepreise seien dafür verantwortlich gewesen. In den kommenden Monaten dürften Basiseffekte dafür sorgen, dass sich die Inflation wieder der 1%-Marke annähere. Das mittelfristige Ziel der EZB ("unter, aber nahe 2%") bleibe aber auf absehbare Zeit außer Reichweite. Vor diesem Hintergrund dürfte die EZB im Dezember 2015 zu weiteren geldpolitischen Expansivmaßnahmen greifen. Neben der Verlängerung des QE-Kaufprogramms über den September 2016 hinaus dürfte dabei der Einlagesatz um weitere 10 BP gesenkt werden, der im März 2016 ein weiterer Zinsschritt in dieser Größenordnung folgen sollte.
In den USA hätten sich die industriellen Aktivitäten in den vergangenen Monaten spürbar abgeschwächt. Die Aufwertung des US-Dollars und die schwächere globale Wachstumsdynamik würden sich dabei negativ bemerkbar machen. Zum Ausdruck komme dies in den Einkaufsmanagerindices, die zuletzt zum Teil sogar im kontraktiven Bereich notiert hätten. Das gelte auch für den Empire State-Index aus dem FED-Bezirk New York, der seit August deutlich negative Werte verzeichnet habe. Im aktuellen Berichtsmonat rechnen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt zwar mit einem moderaten Anstieg auf -4,0 Punkte (Oktober: -11,4), Optimismus sieht indes anders aus. Mit Blick auf die gute Ausgangslage für den Konsum sollte die US-Wirtschaft in den kommenden Quartalen aber dennoch ein ordentliches Wachstumsmomentum erzielen können. (16.11.2015/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


