Eurozone-Inflation: Von hier an aufwärts


16.12.16 08:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Nach den ereignisreichen vergangenen Tagen kommt heute Wochenendstimmung auf, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

So dürften die Inflationszahlen der Eurozone im Rahmen der finalen Veröffentlichung für November lediglich bestätigt werden (0,6% gg. Vj.) und entsprechend kaum für neue Erkenntnisse sorgen. Spannender sollten in diesem Zusammenhang die Dezemberzahlen zur Teuerung werden. Denn hätten sich die Energiepreise in den vergangenen rund drei Jahren überwiegend dämpfend auf die Preisentwicklung ausgewirkt, dürfte nach der jüngst getroffenen OPEC-Entscheidung, die Ölfördermenge zu reduzieren, diesseitig Preisdruck aufkommen.

Die Inflation dürfte vor diesem Hintergrund in den kommenden Monaten zumindest temporär anziehen und zeitweise große Schritte in Richtung des 2%-Ziels der EZB unternehmen. Entsprechend interessant werde sein, wie die Notenbank die Preisentwicklung im kommenden Jahr bewerten werde. Gemäß den Prognosen der EZB-Experten sei mit Blick auf 2019 mit 1,7% in der Jahresrate die Inflation nicht in der Nähe der EZB-Zielnorm. (16.12.2016/alc/a/a)