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Emerging Markets: Chiles Notenbank erhöht Inflationsprognose
01.04.15 11:12
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In dem am Montag veröffentlichten vierteljährlichen Bericht über die Geldpolitik hielt die Chilenische Zentralbank (BCCh) unverändert an ihrer prognostizierten BIP-Zielspanne für 2015 von 2,5 bis 3,5% fest, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Das wären rund 1,5 Prozentpunkte weniger als was mittelfristig als Potenzialwachstum (4 bis 4,5%) unterstellt werde. Generell sehe die BCCh die Risiken für das Wirtschaftswachstum weiter auf der Unterseite. Für 2015 und 2016 werde mit durchschnittlichen Kupferpreisen von 2,75 USD/lb bzw. 2,85 USD/lb und durchschnittlichen Ölpreisen (Sorten: Brent und WTI) von 55 USD/Barrel bzw. 62 USD/Barrel gerechnet.
Während sich die Terms of Trade auf dieser Basis in diesem Jahr um 1,4% verbessern sollten, werde für das BIP-Wachstum der wichtigsten Handelspartner Chiles nur noch ein Zuwachs von 3,4% (zuvor: 3,6%) unterstellt. Die Risiken für die heimischen Wirtschaftsaktivitäten sehe die Bank vorherrschend auf externer Seite, wobei sich auch die allgemeine Stimmung in Chile derzeit noch pessimistisch darstelle und eine schnelle Erholung der Konjunktur daher als eher kritisch angesehen werde.
Bezüglich der Teuerungsrate gehe die BCCh davon aus, dass sich die Annäherung der Inflation (Februar: 4,5% gg. Vj.) an den Zielkorridor von 2 bis 4% langsamer gestalte als bislang angenommen. Die Jahresendprognose 2015 für die Änderung der Konsumentenpreise sei auf 3,6% (zuvor 2,8%) erhöht worden, was vor allem auf die jüngste Abwertung des Chilenischen Pesos zum US-Dollar zurückzuführen sei.
Obwohl der aktuelle geldpolitische Bericht der chilenischen Notenbank durch die erhöhten Inflationsprognosen darauf hindeute, dass das Leitzinsniveau in den kommenden Monaten angehoben werden könnte, würden die Analysten aufgrund der im Vergleich zur Notenbank pessimistischeren BIP-Erwartung der Analysten für das laufende Jahr (Prognose: 2,5%) davon ausgehen, dass die Währungshüter den Leitzins noch bis zur Jahresmitte 2016 unverändert bei 3,00% belassen würden. (01.04.2015/alc/a/a)
Das wären rund 1,5 Prozentpunkte weniger als was mittelfristig als Potenzialwachstum (4 bis 4,5%) unterstellt werde. Generell sehe die BCCh die Risiken für das Wirtschaftswachstum weiter auf der Unterseite. Für 2015 und 2016 werde mit durchschnittlichen Kupferpreisen von 2,75 USD/lb bzw. 2,85 USD/lb und durchschnittlichen Ölpreisen (Sorten: Brent und WTI) von 55 USD/Barrel bzw. 62 USD/Barrel gerechnet.
Bezüglich der Teuerungsrate gehe die BCCh davon aus, dass sich die Annäherung der Inflation (Februar: 4,5% gg. Vj.) an den Zielkorridor von 2 bis 4% langsamer gestalte als bislang angenommen. Die Jahresendprognose 2015 für die Änderung der Konsumentenpreise sei auf 3,6% (zuvor 2,8%) erhöht worden, was vor allem auf die jüngste Abwertung des Chilenischen Pesos zum US-Dollar zurückzuführen sei.
Obwohl der aktuelle geldpolitische Bericht der chilenischen Notenbank durch die erhöhten Inflationsprognosen darauf hindeute, dass das Leitzinsniveau in den kommenden Monaten angehoben werden könnte, würden die Analysten aufgrund der im Vergleich zur Notenbank pessimistischeren BIP-Erwartung der Analysten für das laufende Jahr (Prognose: 2,5%) davon ausgehen, dass die Währungshüter den Leitzins noch bis zur Jahresmitte 2016 unverändert bei 3,00% belassen würden. (01.04.2015/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


