Erweiterte Funktionen
Deutsche Inflationsrate bleibt stabil
18.05.18 12:30
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in Deutschland hat sich im April nicht verändert, so die Börse Stuttgart.
Die Verbraucherpreise hätten im abgelaufenen Monat um 1,6 Prozent höher als im April 2017 gelegen. Im März 2018 habe die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - ebenfalls bei einem Plus von 1,6 Prozent gelegen. Das habe das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitgeteilt. Teurer geworden seien vor allem Lebensmittel: Dafür hätten Verbraucher 3,4 Prozent mehr bezahlen müssen als noch vor einem Jahr. Die Preise für Energie und Kraftstoffe hätten um 1,7 Prozent gegenüber dem Vormonat zugelegt.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebe eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent im Euro-Raum an. Dieser Wert gelte als ideal für die Konjunktur, werde aber in der Währungsunion seit langem verfehlt. Die Bundesregierung erwarte für das Gesamtjahr 2018 eine durchschnittliche deutsche Inflationsrate von 1,8 Prozent. Im kommenden Jahr solle sie dann auf 2,0 Prozent steigen.
Steigende Inflationserwartungen gebe es auch in den USA: Die jüngsten, in Summe guten US-Konjunkturdaten würden die Spekulationen auf Zinsanhebungen durch die US-Notenbank FED verstärken. Die Erwartung, dass die Zinsen ansteigen würden, hätten die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen Mitte der Woche auf 3,048 Prozent klettern lassen - und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2011. Am Markt würden die Meinungen auseinandergehen, ob die US-Notenbank 2018 insgesamt drei oder vier Mal an der Zinsschraube drehen werde. Bislang avisiere sie drei Zinsanhebungen. (Ausgabe 19 vom 18.05.2018) (18.05.2018/alc/a/a)
Die Verbraucherpreise hätten im abgelaufenen Monat um 1,6 Prozent höher als im April 2017 gelegen. Im März 2018 habe die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - ebenfalls bei einem Plus von 1,6 Prozent gelegen. Das habe das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitgeteilt. Teurer geworden seien vor allem Lebensmittel: Dafür hätten Verbraucher 3,4 Prozent mehr bezahlen müssen als noch vor einem Jahr. Die Preise für Energie und Kraftstoffe hätten um 1,7 Prozent gegenüber dem Vormonat zugelegt.
Die Europäische Zentralbank (EZB) strebe eine Teuerungsrate von knapp zwei Prozent im Euro-Raum an. Dieser Wert gelte als ideal für die Konjunktur, werde aber in der Währungsunion seit langem verfehlt. Die Bundesregierung erwarte für das Gesamtjahr 2018 eine durchschnittliche deutsche Inflationsrate von 1,8 Prozent. Im kommenden Jahr solle sie dann auf 2,0 Prozent steigen.
Steigende Inflationserwartungen gebe es auch in den USA: Die jüngsten, in Summe guten US-Konjunkturdaten würden die Spekulationen auf Zinsanhebungen durch die US-Notenbank FED verstärken. Die Erwartung, dass die Zinsen ansteigen würden, hätten die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen Mitte der Woche auf 3,048 Prozent klettern lassen - und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2011. Am Markt würden die Meinungen auseinandergehen, ob die US-Notenbank 2018 insgesamt drei oder vier Mal an der Zinsschraube drehen werde. Bislang avisiere sie drei Zinsanhebungen. (Ausgabe 19 vom 18.05.2018) (18.05.2018/alc/a/a)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 24.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


