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Deutsche Inflation auf dem (temporären) Vormarsch
31.10.16 11:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Inflation in Deutschland ist im Oktober um 0,2% gg. Vm. angestiegen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Entsprechend habe die Jahresrate der Konsumentenpreise im Berichtsmonat auf nationaler Basis auf 0,8% nach 0,7% gg. Vj. im September angezogen (HVPI: 0,7% nach 0,5% gg. Vj.). Die Erhöhung der Nettokaltmieten um 1,4% habe zum Anstieg der Preise für Dienstleistungen um 1,3% beigetragen. In den kommenden Monaten dürfte die Inflation zumindest temporär auf über 1,5% zulegen.
In den USA habe das BIP im 3. Quartal um 2,9% auf annualisierter Basis nach 1,4% in der Vorperiode zugelegt, womit die Markterwartungen (2,5%) übertroffen worden seien und die Wirtschaft so schnell nicht mehr wie seit dem 3. Quartal 2014 (5,0%) gewachsen sei. Das unerwartet deutliche Wachstum des BIP dürfte die Angst vor einer anhaltenden Wachstumsschwäche der US-Wirtschaft reduzieren. Während der 1. Hälfte dieses Jahres habe das Wachstum im Schnitt lediglich 1,1% betragen. Ein starker Wachstumsschub sei von den Exporten ausgegangen (+10% ann.) während der Konsum hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Dem US-Dollar hätten die Daten allerdings nicht geholfen. Vielmehr habe der Euro in der Spitze bis auf 1,10 US-Dollar angezogen. Gelinge der Einheitswährung der Sprung über diese Hürde, sei mit Anschlusskäufen zu rechnen.
Fortschritte in Spanien! Nachdem Mariano Rajoy als Vertreter der Partido Popular im Rahmen der ersten Vertrauensabstimmung am 27. Oktober keine absolute Mehrheit auf sich habe ziehen können, sei ihm am Samstag in der zweiten Wahlrunde ein Sieg gelungen. Bei der zweiten Abstimmung sei keine absolute Mehrheit mehr nötig gewesen, mit der Entscheidung der sozialistischen PSOE, sich der Stimme bei dieser Wahlrunde zu enthalten, habe es für Rajoy nun gereicht und er werde Premierminister. (31.10.2016/alc/a/a)
Entsprechend habe die Jahresrate der Konsumentenpreise im Berichtsmonat auf nationaler Basis auf 0,8% nach 0,7% gg. Vj. im September angezogen (HVPI: 0,7% nach 0,5% gg. Vj.). Die Erhöhung der Nettokaltmieten um 1,4% habe zum Anstieg der Preise für Dienstleistungen um 1,3% beigetragen. In den kommenden Monaten dürfte die Inflation zumindest temporär auf über 1,5% zulegen.
In den USA habe das BIP im 3. Quartal um 2,9% auf annualisierter Basis nach 1,4% in der Vorperiode zugelegt, womit die Markterwartungen (2,5%) übertroffen worden seien und die Wirtschaft so schnell nicht mehr wie seit dem 3. Quartal 2014 (5,0%) gewachsen sei. Das unerwartet deutliche Wachstum des BIP dürfte die Angst vor einer anhaltenden Wachstumsschwäche der US-Wirtschaft reduzieren. Während der 1. Hälfte dieses Jahres habe das Wachstum im Schnitt lediglich 1,1% betragen. Ein starker Wachstumsschub sei von den Exporten ausgegangen (+10% ann.) während der Konsum hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Dem US-Dollar hätten die Daten allerdings nicht geholfen. Vielmehr habe der Euro in der Spitze bis auf 1,10 US-Dollar angezogen. Gelinge der Einheitswährung der Sprung über diese Hürde, sei mit Anschlusskäufen zu rechnen.
Fortschritte in Spanien! Nachdem Mariano Rajoy als Vertreter der Partido Popular im Rahmen der ersten Vertrauensabstimmung am 27. Oktober keine absolute Mehrheit auf sich habe ziehen können, sei ihm am Samstag in der zweiten Wahlrunde ein Sieg gelungen. Bei der zweiten Abstimmung sei keine absolute Mehrheit mehr nötig gewesen, mit der Entscheidung der sozialistischen PSOE, sich der Stimme bei dieser Wahlrunde zu enthalten, habe es für Rajoy nun gereicht und er werde Premierminister. (31.10.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


