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CEE-Länder: Inflationsraten ziehen deutlich an
16.04.19 13:00
Raiffeisen Capital Management
Wien (www.anleihencheck.de) - Einzelhandelsumsätze und Industrieproduktion in Polen setzten im Februar ihren kräftigen Aufschwung fort und legten um jeweils über 6% zu, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Auch die Inflationsrate sei nach oben geklettert - im März auf geschätzt 1,7% p.a. nach 1,2% im Februar.
Bereits deutlich über 2% liege die Teuerungsrate demgegenüber in Tschechien (2,7% im Februar). Während der Einzelhandel stärker gewachsen sei als erwartet, habe sich die Industrieproduktion überraschend schwach gezeigt. Hier dürften die Probleme in Deutschland, speziell in der Automobilindustrie, ihren Teil beigetragen haben.
Ungarns Notenbank habe zwar den Leitzins erneut unverändert bei 0,90% belassen, dafür aber den Satz für Übernacht-Ausleihungen um 0,10% angehoben. Man sei bereit "für eine graduelle und vorsichtige Normalisierung der Geldpolitik". Die Arbeitslosenrate habe unterdessen nochmals leicht auf 3,6% im Februar nachgegeben.
Die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament habe unterdessen die Mitgliedschaft der von Premier Orban geführten Fidesz-Partei in der Fraktion suspendiert, bis eine Untersuchung der Politik von Fidesz und der Vorgänge in Ungarn abgeschlossen sei. Damit habe man für Fidesz die Tür offen gelassen, die volle Mitgliedschaft in der Fraktion zurückzuerlangen. Der derzeitige Fraktionschef der EPP mache sich große Hoffnungen, EU-Kommissionspräsident Juncker im Amt nachzufolgen. Je nach Ausgang der EU-Parlamentswahlen Ende Mai könnte er die Stimmen der Fidesz dabei dringend brauchen.
Die Aktienmärkte der drei Länder hätten sich im Februar zumeist wenig verändert gezeigt. Die Kurse in Prag seien um 0,2% gestiegen, während die Börse in Warschau um 0,8% tiefer geschlossen habe. Der Aktienindex in Budapest habe mit einem Plus von über 3% hingegen kräftiger zugelegt und sei auf ein neues Allzeithoch gestiegen. (Ausgabe April 2019) (16.04.2019/alc/a/a)
Auch die Inflationsrate sei nach oben geklettert - im März auf geschätzt 1,7% p.a. nach 1,2% im Februar.
Ungarns Notenbank habe zwar den Leitzins erneut unverändert bei 0,90% belassen, dafür aber den Satz für Übernacht-Ausleihungen um 0,10% angehoben. Man sei bereit "für eine graduelle und vorsichtige Normalisierung der Geldpolitik". Die Arbeitslosenrate habe unterdessen nochmals leicht auf 3,6% im Februar nachgegeben.
Die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament habe unterdessen die Mitgliedschaft der von Premier Orban geführten Fidesz-Partei in der Fraktion suspendiert, bis eine Untersuchung der Politik von Fidesz und der Vorgänge in Ungarn abgeschlossen sei. Damit habe man für Fidesz die Tür offen gelassen, die volle Mitgliedschaft in der Fraktion zurückzuerlangen. Der derzeitige Fraktionschef der EPP mache sich große Hoffnungen, EU-Kommissionspräsident Juncker im Amt nachzufolgen. Je nach Ausgang der EU-Parlamentswahlen Ende Mai könnte er die Stimmen der Fidesz dabei dringend brauchen.
Die Aktienmärkte der drei Länder hätten sich im Februar zumeist wenig verändert gezeigt. Die Kurse in Prag seien um 0,2% gestiegen, während die Börse in Warschau um 0,8% tiefer geschlossen habe. Der Aktienindex in Budapest habe mit einem Plus von über 3% hingegen kräftiger zugelegt und sei auf ein neues Allzeithoch gestiegen. (Ausgabe April 2019) (16.04.2019/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 27.03./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


