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Bank of England: Regt Inflation die Diskussionen an?
14.04.16 09:47
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die Konjunkturagenda ist heute noch einmal voll bepackt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Besonderes Interesse dürfte dabei der Ratssitzung der Bank of England entgegenschlagen. Dass die britischen Währungshüter den Leitzins im April wohl einstimmig unverändert bei 0,50% belassen und auch das Anleihekaufvolumen von 375 Mrd. GBP nicht antasten würden, dürfte keine Überraschung darstellen. Tatsächlich preise der Markt derzeit eine erste Erhöhung der Base Rate nicht vor Mitte 2020 ein.
Die Gründe lägen dabei auf der Hand: Der globale Konjunkturmotor stottere, in den USA zeige sich die FED zurückhaltend in Bezug auf weitere Anhebungen der FED Funds Rate und das für den 23. Juni 2016 terminierte Referendum über die weitere EU-Mitgliedschaft Großbritanniens sorge für zunehmende Unsicherheit. Doch die jüngsten Preisentwicklungen dürften zumindest die Diskussionen um den weiteren geldpolitischen Kurs wieder anstoßen.
So habe die Teuerung im März mit 0,5% gg. Vj. überraschend auf ein 15-Monatshoch angezogen. Hier hätten zwar die zeitlich früheren Osterfeiertage einen leicht positiv verzerrenden Effekt gehabt, dennoch falle bei der Betrachtung der Daten auf, dass der Tiefpunkt der Teuerung überwunden sei und sich die Teuerung zumindest langsam hochzuschrauben scheine. Die Entwicklung der Ölpreise lasse mittelfristig einen zaghaften Anstieg des Preisdrucks in Großbritannien erwarten. (14.04.2016/alc/a/a)
Besonderes Interesse dürfte dabei der Ratssitzung der Bank of England entgegenschlagen. Dass die britischen Währungshüter den Leitzins im April wohl einstimmig unverändert bei 0,50% belassen und auch das Anleihekaufvolumen von 375 Mrd. GBP nicht antasten würden, dürfte keine Überraschung darstellen. Tatsächlich preise der Markt derzeit eine erste Erhöhung der Base Rate nicht vor Mitte 2020 ein.
Die Gründe lägen dabei auf der Hand: Der globale Konjunkturmotor stottere, in den USA zeige sich die FED zurückhaltend in Bezug auf weitere Anhebungen der FED Funds Rate und das für den 23. Juni 2016 terminierte Referendum über die weitere EU-Mitgliedschaft Großbritanniens sorge für zunehmende Unsicherheit. Doch die jüngsten Preisentwicklungen dürften zumindest die Diskussionen um den weiteren geldpolitischen Kurs wieder anstoßen.
So habe die Teuerung im März mit 0,5% gg. Vj. überraschend auf ein 15-Monatshoch angezogen. Hier hätten zwar die zeitlich früheren Osterfeiertage einen leicht positiv verzerrenden Effekt gehabt, dennoch falle bei der Betrachtung der Daten auf, dass der Tiefpunkt der Teuerung überwunden sei und sich die Teuerung zumindest langsam hochzuschrauben scheine. Die Entwicklung der Ölpreise lasse mittelfristig einen zaghaften Anstieg des Preisdrucks in Großbritannien erwarten. (14.04.2016/alc/a/a)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 2,70 % | 1,90 % | 0,80 % | +42,11% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| 2,70 % | 1,80 % | |||


