Nord LB emittiert Covered Bond mit 500 Mio. Euro Volumen - Anleihenews


17.02.17 11:20
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Die Nord LB Norddeutsche Landesbank hat am Mittwoch einen Covered Bond nach Luxemburger Recht (Lettres de Gage Publiques) mit einem Volumen von 500 Millionen Euro begeben, so das Unternehmen in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Es handelt sich dabei um eine Transaktion der Nord LB Luxembourg S.A. Covered Bond Bank (Nord LB CBB), eines 100-prozentigen Tochterunternehmens der Nord LB, die aktuell die einzige Emittentin von Lettres-de-Gage-Benchmark-Anleihen ist. Die Laufzeit der Emission beträgt viereinhalb Jahre.

Nach Öffnung des Zeichnungsbuches wurde das für eine Benchmark erforderliche Zielvolumen von 500 Millionen Euro innerhalb von einer Stunde erreicht und sogar deutlich überschritten. Zum Buchschluss lagen Kaufaufträge von über 1,4 Milliarden Euro von mehr als 110 Investoren vor.

"Nach der kürzlich erfolgten erfolgreichen Aufstockung unseres 10-jährigen Pfandbriefes zeigt die hohe Nachfrage der Investoren für unseren Lettre de Gage, dass wir auch in einem schwierigeren Umfeld in der Lage sind, nennenswerte Emissionsvolumina bei Investoren - auch international - unterzubringen", sagte Dr. Hinrich Holm, im Vorstand der Nord LB verantwortlich für das Kapitalmarktgeschäft der Bank.

Das Emissionsvolumen wurde auf 500 Millionen Euro und einem Coupon von 0,25 Prozent festgelegt. Die Verzinsung liegt damit 15 Basispunkte über dem relevanten Mid-Swap-Satz. Der Covered Bond valutiert am 23. Februar 2017 und trägt die (ISIN XS1569741884 / WKN A19DKS). Die Ratingagenturen bewerten das Papier mit AAA (Fitch) bzw. Aa1 (Moody's).

Insgesamt zeigte das Orderbuch mit Investoren aus 15 Ländern eine sehr hohe regionale Verteilung. Über die Hälfte der Emission wurde in Deutschland platziert. Die größten Anteile der Anleihe wurden mit 43 Prozent an Banken verkauft, gefolgt von Fondsmanagern mit 30 Prozent und 16 Prozent an Zentralbanken. (17.02.2017/alc/n/a)