im Bilanzausweis, welches bei Softwareunternehmen erheblich ist. Bei weitem ist es "Goodwill", lediglich extra ausgewiesen mit extra Regelungen. So gibt es nach HGB recht klare Richtlinien und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände dürfen nicht einmal aktiviert werden, obwohl sie vielleicht einen Milliardenwert haben, wie zum Beispiel die Marke eines Unternehmens.
Seit 2009 gibt es eine Gleichbehandlung in der Bewertung bei materielle und immateriell....gekauft muss aktiviert werden, selbst hergestellt müssen die Herstellungskosten aktiviert werden.
Was als "Goodwill" wirkt ist somit keiner - besonders spannend ist es, wenn man eine vergleichbare Branche findet, wie zum Beispiel Fußballvereine....die haben von der Bilanzstruktur einen ähnlich hohen immateriellen Anteil an Vermögenswerten wie Softwarefirmen.
Es lohnt sich als Investor oder Anleger sich ein bisschen mit Bilanz und G+V zu beschäftigen und wie man Bestandsveränderungen aktiviert und sich klar zu machen, dass unterschiedliche Branchen unterschiedliche Formblätter zur Bilanzierung erfüllen müssen.
Spannend wird es dann im materiellen Bereich, denn was ist eine innovative Maschine wirklich wert.....allein die Herstellungskosten, wenn sie vielleicht 95% Personalkosten spart und einen sicheren Prozessablauf bietet und dann nehme man einfach das materielle weg und nimmt das nicht greifbare und skaliert das hoch...es geht hier nicht um Goodwill, sondern um eine realistische Einschätzung der Bedeutung im Marktsegment.
Hätte Teamviewer bei gleicher Bilanz eine Drohnensoftware, welche sie gerade kostenlos der Ukraine zur Verfügung stellen....wo wäre der aktuelle Kurs dann gerade? Welche Nachhaltigkeit kann man dem derzeitigen Markt unterstellen? Wie reell ist das?
Wenn man bedenkt, dass die Kriege der Welt derzeit zu einem hohen Anteil Angriffe auf die digitale Infastruktur bedeuten, welchen Anteil zur Sicherung eines Unternehmens hat TV? Wie nachhaltig ist das und sieht der Markt dies gerade so und wenn der Markt es nicht sieht weshalb?
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