Erweiterte Funktionen
thyssenkrupp-Anleihen gefragt bei Anlegern - Anleihenews
23.06.17 11:20
Börse Stuttgart
Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Anleihen vom Industriekonzern thyssenkrupp waren in der Handelswoche gefragt bei Anlegern an der Börse Stuttgart, so die Börse Stuttgart.
Insbesondere der am 27. August 2018 fällige Bond (ISIN DE000A1R08U3 / WKN A1R08U) sei rege gehandelt worden. Das mit einem Kupon von 4,0 Prozent ausgestatte Papier sei zu einer Mindeststückelung von 1.000 Euro nominal handelbar. Bei einem aktuellen Kurs von 104,44 rentiere die von Standard & Poor's mit BB bewertete Anleihe bei 0,20 Prozent.
Wie in den Nachrichten berichtet, wolle thyssenkrupp in seinem Geschäftsbereich Industrial Solutions mehr sparen als bisher geplant. Der Konzern wolle im Rahmen des vor einem Jahr gestarteten Transformationsprogramms für die Sparte zusätzlich zu den bisher geplanten 450 Millionen Euro einen weiteren dreistelligen Millionen-Euro-Betrag einsparen.
Positive Nachrichten würden aus der Marinesparte kommen. Die Parlamentarier des Haushaltsausschusses hätten zahlreiche Rüstungsprojekte abgesegnet, darunter den Kauf von fünf Korvetten für die Marine für rund zwei Milliarden Euro. Experten würden schätzen, dass auf thyssenkrupp circa 40 Prozent des Auftragswertes entfallen dürften.
Auch die Aussichten für das Stahlgeschäfts seien derzeit erfreulich. Abschreibungen auf sein verlustreiches Stahlwerk in Brasilien hätten den Industriekonzern im zweiten Geschäftsquartal zwar tief in die roten Zahlen getrieben, das operative Geschäft sei jedoch rund gelaufen und auch die Erholung der Stahlpreise habe sich positiv bemerkbar gemacht. (23.06.2017/alc/n/a)
Insbesondere der am 27. August 2018 fällige Bond (ISIN DE000A1R08U3 / WKN A1R08U) sei rege gehandelt worden. Das mit einem Kupon von 4,0 Prozent ausgestatte Papier sei zu einer Mindeststückelung von 1.000 Euro nominal handelbar. Bei einem aktuellen Kurs von 104,44 rentiere die von Standard & Poor's mit BB bewertete Anleihe bei 0,20 Prozent.
Positive Nachrichten würden aus der Marinesparte kommen. Die Parlamentarier des Haushaltsausschusses hätten zahlreiche Rüstungsprojekte abgesegnet, darunter den Kauf von fünf Korvetten für die Marine für rund zwei Milliarden Euro. Experten würden schätzen, dass auf thyssenkrupp circa 40 Prozent des Auftragswertes entfallen dürften.
Auch die Aussichten für das Stahlgeschäfts seien derzeit erfreulich. Abschreibungen auf sein verlustreiches Stahlwerk in Brasilien hätten den Industriekonzern im zweiten Geschäftsquartal zwar tief in die roten Zahlen getrieben, das operative Geschäft sei jedoch rund gelaufen und auch die Erholung der Stahlpreise habe sich positiv bemerkbar gemacht. (23.06.2017/alc/n/a)




