Petróleos de Venezuela S.A.: Rückzahlung der Anleihe glückt - Anleihenews


18.04.17 11:30
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Der Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, versucht derzeit alles, um sich an der Macht zu halten und den finanziellen Kollaps des Landes zu verhindern, so die Börse Stuttgart.

Um Geld zu sparen, habe er sogar den öffentlichen Bediensteten vor Ostern drei Tage Urlaub verordnet. Das Land müsse im April knapp drei Milliarden US-Dollar an seine Gläubiger zahlen, da eine Anleihe des staatlichen Erdölkonzerns Petróleos de Venezuela S.A. am Mittwoch fällig geworden sei. Wäre die Rückzahlung nicht gelungen, wäre der Staat pleite. Wie Zahlen des Finanzdienstes Bloomberg zeigen würden, habe Venezuela Schulden von umgerechnet 171 Milliarden Dollar, obwohl sie auf den weltweit größten Ölreserven sitzen würden. Bei einem Zahlungsausfall würde Venezuela Griechenland als größten Staatspleitier ablösen. Bei den Griechen hätten im Jahr 2012 umgerechnet lediglich 138 Milliarden Dollar im Feuer gestanden.

Rege gehandelt worden sei in der letzten Handelswoche zudem die im August 2018 fällige Staatsanleihe (ISIN US922646AT10 / WKN 249380) des Landes. Der 752,81 Millionen USD schwere Bond sei mit einem Kupon von 13,625 Prozent ausgestattet. Die Mindeststückelung des von Standard & Poor's mit CCC bewerteten Papiers betrage 1.000 USD. (Ausgabe 14 vom 13.04.2017) (18.04.2017/alc/n/a)




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