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Metalcorp-Anleihe: Unternehmensrating von BB bestätigt - Anleihenews
15.03.18 10:10
Creditreform Rating AG
Neuss (www.anleihencheck.de) - Creditreform Rating hat das Unternehmensrating der Metalcorp Group B.V. von BB bestätigt. Der Ratingausblick ist stabil, so die Creditreform Rating AG.
Die Metalcorp Group B.V. sei ein weltweit tätiger Händler von Metallen aus Fremd- und Eigenproduktion. Der Konzern verfolge ein diversifiziertes Geschäftsmodell, dass neben dem Handel von Erzen, Metallen und Metallerzeugnissen, die Produktion von Aluminiumbarren, Stahlrohren und Kupferrecycling sowie die Entwicklung von Bodenschätzen umfasse.
Laut der vorläufigen, ungeprüften Angaben des Konzerns zum Geschäftsjahr 2017 habe die Gruppe einen Umsatz von 623 Mio. EUR (Vorjahr: 423 Mio. EUR), ein EBITDA von 30 Mio. EUR (Vorjahr: 21,6 Mio. EUR) und ein Ergebnis vor Steuern von 17,0 Mio. EUR (Vorjahr: 10,5 Mio. EUR) erwirtschaftet. Damit hätten Umsatz und Ergebnis nochmals signifikant gesteigert werden können.
Mit dem Rating von BB werde der Metalcorp Group B.V. eine befriedigende Bonität attestiert. Der Konzern habe in 2017 das konservative Geschäftsmodell und die positive Ergebnisentwicklung gemäß den vorläufigen Geschäftszahlen 2017 fortgeführt und sei dabei auch infolge von M&A-Transaktionen gewachsen.
Dämpfend auf das Rating wirke die Verschlechterung der ratingrelevanten Kennzahlen aus dem testierten Konzernabschluss 2016 sowie eine am 27.06.2018 fällige Anleihe (ISIN DE000A1HLTD2 / WKN A1HLTD) mit einem ursprünglichen Nominal von 75 Mio. EUR, welche durch die Neuemission zweier Unternehmensanleihen (ISIN DE000A19MDV0 / WKN A19MDV und ISIN NO0010795701 / WKN A19JEV) in 2017 mit einem summierten Emissionsvolumen von 120 Mio. EUR, in Form von Anleiherückkäufen (6,2 Mio. EUR) und durch Umtausch (25,6 Mio. EUR) bereits auf 43,2 Mio. EUR habe reduziert werden können.
In Verbindung mit einem auf einem Treuhandkonto für die Anleiherückführung zweckgebunden Betrag in Höhe von rund 23,8 Mio. EUR aus dem Emissionserlöses des Norwegischen Bonds sei ein signifikanter Anteil zur Rückführung der alsbald fälligen Unternehmensanleihe bereits vorhanden bzw. realisiert. Dies sieht die Creditreform Rating AG positiv. Es würden Anschlussfinanzierungsrisiken in Höhe von 19,4 Mio. EUR verbleiben, welche aus den derzeit im operativen Geschäft gebunden Finanzmitteln bis zum Fälligkeitstag der oben genannten Anleihe aufgebracht werden sollten. Hierin sieht die Creditreform Rating AG derzeit das wesentliche kurzfristige Risiko, falls es dem Unternehmen nicht gelingt, diese Mittel termingerecht aus dem Geschäft heraus bereitstellen zu können. Einen deutlichen Rückgang der Ertragslage erwarte man derzeit nur bei einem signifikanten Einbruch der Weltkonjunktur bzw. im Marktumfeld der Metall Rohstoffe sowie aus protektionistischen Maßnahmen.
Der einjährige Ausblick für das Rating sei stabil. Der Ausblick reflektiert unsere Einschätzungen des vergleichsweise risikoarmen Geschäftsmodells, der finanziellen Kennziffern und der positiven Ergebnisentwicklung, so die Creditreform Rating AG. Man erwarte, dass die Metalcorp Gruppe ihre Liquidität in Bezug auf die Anleiherückführung 2018 solide plane und dass die Unternehmensanleihe damit termingerecht zurückgeführt werde. Es würden jedoch diesbezüglich Risiken aus der Liquiditätssteuerung verbleiben. (News vom 05.03.2018) (15.03.2018/alc/n/a)
Die Metalcorp Group B.V. sei ein weltweit tätiger Händler von Metallen aus Fremd- und Eigenproduktion. Der Konzern verfolge ein diversifiziertes Geschäftsmodell, dass neben dem Handel von Erzen, Metallen und Metallerzeugnissen, die Produktion von Aluminiumbarren, Stahlrohren und Kupferrecycling sowie die Entwicklung von Bodenschätzen umfasse.
Laut der vorläufigen, ungeprüften Angaben des Konzerns zum Geschäftsjahr 2017 habe die Gruppe einen Umsatz von 623 Mio. EUR (Vorjahr: 423 Mio. EUR), ein EBITDA von 30 Mio. EUR (Vorjahr: 21,6 Mio. EUR) und ein Ergebnis vor Steuern von 17,0 Mio. EUR (Vorjahr: 10,5 Mio. EUR) erwirtschaftet. Damit hätten Umsatz und Ergebnis nochmals signifikant gesteigert werden können.
Dämpfend auf das Rating wirke die Verschlechterung der ratingrelevanten Kennzahlen aus dem testierten Konzernabschluss 2016 sowie eine am 27.06.2018 fällige Anleihe (ISIN DE000A1HLTD2 / WKN A1HLTD) mit einem ursprünglichen Nominal von 75 Mio. EUR, welche durch die Neuemission zweier Unternehmensanleihen (ISIN DE000A19MDV0 / WKN A19MDV und ISIN NO0010795701 / WKN A19JEV) in 2017 mit einem summierten Emissionsvolumen von 120 Mio. EUR, in Form von Anleiherückkäufen (6,2 Mio. EUR) und durch Umtausch (25,6 Mio. EUR) bereits auf 43,2 Mio. EUR habe reduziert werden können.
In Verbindung mit einem auf einem Treuhandkonto für die Anleiherückführung zweckgebunden Betrag in Höhe von rund 23,8 Mio. EUR aus dem Emissionserlöses des Norwegischen Bonds sei ein signifikanter Anteil zur Rückführung der alsbald fälligen Unternehmensanleihe bereits vorhanden bzw. realisiert. Dies sieht die Creditreform Rating AG positiv. Es würden Anschlussfinanzierungsrisiken in Höhe von 19,4 Mio. EUR verbleiben, welche aus den derzeit im operativen Geschäft gebunden Finanzmitteln bis zum Fälligkeitstag der oben genannten Anleihe aufgebracht werden sollten. Hierin sieht die Creditreform Rating AG derzeit das wesentliche kurzfristige Risiko, falls es dem Unternehmen nicht gelingt, diese Mittel termingerecht aus dem Geschäft heraus bereitstellen zu können. Einen deutlichen Rückgang der Ertragslage erwarte man derzeit nur bei einem signifikanten Einbruch der Weltkonjunktur bzw. im Marktumfeld der Metall Rohstoffe sowie aus protektionistischen Maßnahmen.
Der einjährige Ausblick für das Rating sei stabil. Der Ausblick reflektiert unsere Einschätzungen des vergleichsweise risikoarmen Geschäftsmodells, der finanziellen Kennziffern und der positiven Ergebnisentwicklung, so die Creditreform Rating AG. Man erwarte, dass die Metalcorp Gruppe ihre Liquidität in Bezug auf die Anleiherückführung 2018 solide plane und dass die Unternehmensanleihe damit termingerecht zurückgeführt werde. Es würden jedoch diesbezüglich Risiken aus der Liquiditätssteuerung verbleiben. (News vom 05.03.2018) (15.03.2018/alc/n/a)
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