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Karlie Group in Schwierigkeiten: Insolvenzgrund für belgische Tochtergesellschaft bestätigt - Anleihe-Kurs im Keller!
09.11.16 10:06
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - Jetzt wird es ungemütlich für die Karlie Group GmbH, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Das Unternehmen habe gestern bestätigt, dass für die belgische Konzern-Tochter Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A ein Insolvenzgrund bestehe. Problematisch für den Gesamtkonzern sei dabei, dass der belgische Teil der Karlie Flamingo Unternehmensgruppe einen wesentlichen Vermögenswert der Karlie Group GmbH darstelle, sodass wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögenslage der Emittentin zu erwarten seien. Das operative Geschäft in Deutschland könne laut Karlie solange aufrechterhalten werden, wie auch der operative Betrieb in Belgien aufrechterhalten werden könne. Die Frage sei nun, wie lange das noch sein werde.
Hintergrund:
Bereits am 19. Oktober 2016 sei über einen möglichen Insolvenzantrag der belgischen Karlie-Tochter berichtet worden, damals habe die Karlie Group GmbH allerdings Bedenken an der Richtigkeit der Meldung gehabt und die Gesamtsituation zunächst prüfen lassen wollen. Nun heiße es vonseiten des Tierzubehör-Produzenten: "Ungeachtet der Tatsache, dass dieser Antrag möglicherweise verfrüht war, wird die Karlie Group GmbH nunmehr nicht weiter gegen eine Insolvenzeröffnung auch auf der Ebene der Flamingo Belgium Holding B.V.B.A. vorgehen."
Was sei passiert?
Zwei kreditgebende Banken hätten ihre Forderungen gegenüber dem operativen belgischen Teil der Karlie Flamingo Unternehmensgruppe, nämlich gegenüber der Karlie Flamingo N.V. und der Garpet N.V., die als Sub-Holding für den operativen belgischen Teil der Gruppe fungiere, fällig gestellt. Parallel dazu habe das Gericht beantragt, für beide Gesellschaften das Insolvenzverfahren zu eröffnen.
Die Geschäftsführung der beiden Gesellschaften sehe laut Karlie keine alternativen Handlungsoptionen mehr und habe beschlossen, der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zuzustimmen. Somit bestehe ab sofort auch ein Insolvenzgrund für die Muttergesellschaft der vorgenannten Gesellschaften. Bei dieser handle es sich um eine Tochtergesellschaft der Karlie Group GmbH, nämlich um die Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A.
Anleihe-Kurs im Keller
Aufgrund des möglichen Insolvenzantrags der Tochtergesellschaft sei der Kurswert der Karlie-Anleihe bereits im Oktober rapide gefallen und liege gegenwärtig nur noch bei 6,0 Prozent (Stand: 08.11.2016).
ANLEIHE CHECK: Die um drei Jahre verlängerte Karlie-Anleihe 2013/21 habe ein ausstehendes Gesamtvolumen von 6,75 Millionen Euro und werde in ihrer Rest-Laufzeit jährlich mit 5,00 Prozent verzinst.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 08.11.2016) (09.11.2016/alc/n/a)
Das Unternehmen habe gestern bestätigt, dass für die belgische Konzern-Tochter Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A ein Insolvenzgrund bestehe. Problematisch für den Gesamtkonzern sei dabei, dass der belgische Teil der Karlie Flamingo Unternehmensgruppe einen wesentlichen Vermögenswert der Karlie Group GmbH darstelle, sodass wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögenslage der Emittentin zu erwarten seien. Das operative Geschäft in Deutschland könne laut Karlie solange aufrechterhalten werden, wie auch der operative Betrieb in Belgien aufrechterhalten werden könne. Die Frage sei nun, wie lange das noch sein werde.
Hintergrund:
Bereits am 19. Oktober 2016 sei über einen möglichen Insolvenzantrag der belgischen Karlie-Tochter berichtet worden, damals habe die Karlie Group GmbH allerdings Bedenken an der Richtigkeit der Meldung gehabt und die Gesamtsituation zunächst prüfen lassen wollen. Nun heiße es vonseiten des Tierzubehör-Produzenten: "Ungeachtet der Tatsache, dass dieser Antrag möglicherweise verfrüht war, wird die Karlie Group GmbH nunmehr nicht weiter gegen eine Insolvenzeröffnung auch auf der Ebene der Flamingo Belgium Holding B.V.B.A. vorgehen."
Was sei passiert?
Die Geschäftsführung der beiden Gesellschaften sehe laut Karlie keine alternativen Handlungsoptionen mehr und habe beschlossen, der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zuzustimmen. Somit bestehe ab sofort auch ein Insolvenzgrund für die Muttergesellschaft der vorgenannten Gesellschaften. Bei dieser handle es sich um eine Tochtergesellschaft der Karlie Group GmbH, nämlich um die Karlie Flamingo Belgium Holding B.V.B.A.
Anleihe-Kurs im Keller
Aufgrund des möglichen Insolvenzantrags der Tochtergesellschaft sei der Kurswert der Karlie-Anleihe bereits im Oktober rapide gefallen und liege gegenwärtig nur noch bei 6,0 Prozent (Stand: 08.11.2016).
ANLEIHE CHECK: Die um drei Jahre verlängerte Karlie-Anleihe 2013/21 habe ein ausstehendes Gesamtvolumen von 6,75 Millionen Euro und werde in ihrer Rest-Laufzeit jährlich mit 5,00 Prozent verzinst.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 08.11.2016) (09.11.2016/alc/n/a)


