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KFM-Mittelstandsanleihen-Barometer - 4,25%-UBM-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" bewertet
21.01.16 11:17
KFM Deutsche Mittelstand AG
Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In ihrem aktuellen KFM-Barometer zur 4,25%-Anleihe der UBM Development AG (ISIN DE000A18UQM6 / WKN A18UQM) kommt die KFM Deutsche Mittelstand AG zu dem Ergebnis, die Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 Sternen) einzuschätzen.
Die Ursprünge der UBM Development AG (UBM) würden auf den 1873 gegründeten Ziegelhersteller unter dem Namen "Union-Baumaterialien-Gesellschaft" zurückgehen. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sei die Transformation vom Ziegelhersteller zum Immobilienentwickler erfolgt. Die Immobilien-Entwicklungskompetenz sei in den letzten Jahrzehnten sukzessive vom Ursprung in Wien auf die Kernmärkte Österreich, Deutschland, Tschechien und Polen sowie weitere europäische Länder - zuletzt unter der Firma UBM Realitätenentwicklung AG - ausgeweitet worden.
UBM sei über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien aktiv. Dies umfasse sowohl die Neubauentwicklung als auch Stadt- und Baulandentwicklungen größerer Flächenareale sowie die Umnutzung und Revitalisierung von Objekten. Das Unternehmen fokussiere sich auf die Objektklassen Hotel, Büro, Wohnen, Handel und Multi-Use-Objekte. Die Development-Leistungen würden für das eigene Portfolio sowie für institutionelle Investoren und Dritte erbracht. Neben der Immobilienentwicklung würden auch eigene Objekte, insbesondere Hotels betrieben.
Im Jahr 2014 sei der Zusammenschluss der damaligen UBM Realitätenentwicklung AG mit der Strauss & Partner-Gruppe, die die Immobilienaktivitäten der PORR AG bündle, initiiert worden. Mit Abschluss der gesellschaftsrechtlichen Reorganisation sei im ersten Halbjahr 2015 die Firma in UBM Development AG geändert worden. Die Strauss & Partner-Gruppe sei nun 100%-ige Tochtergesellschaft der UBM.
UBM habe in den ersten drei Quartalen 2015 die Gesamtleistung des Konzerns um 38,3% auf 356,1 Mio. Euro gesteigert. Die Erlöse seien durch Mieteinnahmen, Einnahmen aus Hotelbetrieb sowie Erlöse aus Immobilienverkäufen - u. a. im Zusammenhang mit dem strategisch angestrebten Abbau der im Eigenbestand gehaltenen Objekte erzielt worden. Aktuell profitiere die UBM vom allgemein niedrigen Zinsniveau - dem Unternehmen gelinge es zunehmend, Immobilienentwicklungen bereits vor Fertigstellung zu veräußern. Die hervorragenden Marktbedingungen würden sich auch in der Ergebnisentwicklung widerspiegeln. So habe das Ergebnis vor Steuern nach den ersten neun Monaten 2015 auf 24,2 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden können (Vorjahreszeitraum 11,3 Mio. Euro). Aufgrund des Zusammenschlusses der ehemaligen UBM Realitätenentwicklung mit der Strauss & Partner-Gruppe zur UBM Development AG sei die aktuelle betriebswirtschaftliche Entwicklung lediglich eingeschränkt mit den Vorjahreszahlen vergleichbar.
Die Eigenkapitalquote der UBM betrage per 30.06.2015 etwa 27,5% und sei als solide einzuschätzen. Aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung im dritten Quartal 2015 und des fortgesetzten Bestandsabbaus sei zunächst mit einer deutlich steigenden Eigenkapitalquote zum Jahresende 2015 zu rechnen. Von besonderer Bedeutung sei der Verkauf der ungarischen Autobahn M6, der einen positiven Effekt auf die Eigenkapitalquote der UBM habe. Durch die zum Jahresende 2015 angekündigte teilweise Rückführung des im Eigenkapital ausgewiesenen Mezzanine-Kapitals um 50 Mio. Euro sei insgesamt von einer weitgehend stabilen Eigenkapitalquote auszugehen.
Die im Dezember 2015 emittierte Mittelstandsanleihe der UBM Development AG sei mit einem Zinskupon von 4,25% (Zinszahlung halbjährlich am 09.06. und 09.12.) und einer Laufzeit bis zum 09.12.2020 ausgestattet. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 75 Mio. Euro eingesammelt worden. Die Anleihebedingungen würden keine vorzeitigen Kündigungsmöglichkeiten für die Emittentin vorsehen.
UBM weise seit mehr als zehn Jahren kontinuierlich Gewinne aus und verfüge hierdurch über einen hervorragenden Track Record. Das erwartete Umsatz- und Ergebniswachstum im Jahr 2015 sei sowohl durch die erstmalige Konsolidierung der Strauss & Partner-Gruppe als auch hervorragende Marktbedingungen getrieben. Daher sei zukünftig von einer rückläufigen, aber weiterhin profitablen Wachstumsdynamik auszugehen.
Aufgrund der hohen Solidität der UBM in Verbindung mit der im Immobiliensektor durchschnittlichen, aber im Vergleich mit anderen Mittelstandsanleihen lediglich unterdurchschnittlichen Rendite von 4,25% p.a. (Kurs von 100,00% am 20.01.2016) werde die 4,25%-UBM-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen) bewertet. (21.01.2016/alc/n/a)
Die Ursprünge der UBM Development AG (UBM) würden auf den 1873 gegründeten Ziegelhersteller unter dem Namen "Union-Baumaterialien-Gesellschaft" zurückgehen. Bereits in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sei die Transformation vom Ziegelhersteller zum Immobilienentwickler erfolgt. Die Immobilien-Entwicklungskompetenz sei in den letzten Jahrzehnten sukzessive vom Ursprung in Wien auf die Kernmärkte Österreich, Deutschland, Tschechien und Polen sowie weitere europäische Länder - zuletzt unter der Firma UBM Realitätenentwicklung AG - ausgeweitet worden.
UBM sei über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien aktiv. Dies umfasse sowohl die Neubauentwicklung als auch Stadt- und Baulandentwicklungen größerer Flächenareale sowie die Umnutzung und Revitalisierung von Objekten. Das Unternehmen fokussiere sich auf die Objektklassen Hotel, Büro, Wohnen, Handel und Multi-Use-Objekte. Die Development-Leistungen würden für das eigene Portfolio sowie für institutionelle Investoren und Dritte erbracht. Neben der Immobilienentwicklung würden auch eigene Objekte, insbesondere Hotels betrieben.
Im Jahr 2014 sei der Zusammenschluss der damaligen UBM Realitätenentwicklung AG mit der Strauss & Partner-Gruppe, die die Immobilienaktivitäten der PORR AG bündle, initiiert worden. Mit Abschluss der gesellschaftsrechtlichen Reorganisation sei im ersten Halbjahr 2015 die Firma in UBM Development AG geändert worden. Die Strauss & Partner-Gruppe sei nun 100%-ige Tochtergesellschaft der UBM.
Die Eigenkapitalquote der UBM betrage per 30.06.2015 etwa 27,5% und sei als solide einzuschätzen. Aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung im dritten Quartal 2015 und des fortgesetzten Bestandsabbaus sei zunächst mit einer deutlich steigenden Eigenkapitalquote zum Jahresende 2015 zu rechnen. Von besonderer Bedeutung sei der Verkauf der ungarischen Autobahn M6, der einen positiven Effekt auf die Eigenkapitalquote der UBM habe. Durch die zum Jahresende 2015 angekündigte teilweise Rückführung des im Eigenkapital ausgewiesenen Mezzanine-Kapitals um 50 Mio. Euro sei insgesamt von einer weitgehend stabilen Eigenkapitalquote auszugehen.
Die im Dezember 2015 emittierte Mittelstandsanleihe der UBM Development AG sei mit einem Zinskupon von 4,25% (Zinszahlung halbjährlich am 09.06. und 09.12.) und einer Laufzeit bis zum 09.12.2020 ausgestattet. Im Rahmen der Anleiheemission seien insgesamt 75 Mio. Euro eingesammelt worden. Die Anleihebedingungen würden keine vorzeitigen Kündigungsmöglichkeiten für die Emittentin vorsehen.
UBM weise seit mehr als zehn Jahren kontinuierlich Gewinne aus und verfüge hierdurch über einen hervorragenden Track Record. Das erwartete Umsatz- und Ergebniswachstum im Jahr 2015 sei sowohl durch die erstmalige Konsolidierung der Strauss & Partner-Gruppe als auch hervorragende Marktbedingungen getrieben. Daher sei zukünftig von einer rückläufigen, aber weiterhin profitablen Wachstumsdynamik auszugehen.
Aufgrund der hohen Solidität der UBM in Verbindung mit der im Immobiliensektor durchschnittlichen, aber im Vergleich mit anderen Mittelstandsanleihen lediglich unterdurchschnittlichen Rendite von 4,25% p.a. (Kurs von 100,00% am 20.01.2016) werde die 4,25%-UBM-Anleihe als "durchschnittlich attraktiv" (3 von 5 möglichen Sternen) bewertet. (21.01.2016/alc/n/a)


