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Deutsche Rohstoff-Anleihe: Rohstoff-Konzern verfehlt Gewinnprognose für 2016 deutlich
16.02.17 09:30
Anleihen Finder
Brechen (www.anleihencheck.de) - Nach vorläufigen Zahlen muss die Deutsche Rohstoff AG ihre Gewinnprognose für das Jahr 2016 mehr als deutlich nach unten korrigieren, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.
Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern, der zuletzt auf 8 bis 10 Millionen Euro geschätzt worden sei, solle nach derzeitigem Stand sogar noch unter dem Vorjahresergebnis von 0,5 Millionen Euro liegen. Das habe das Unternehmen am späten Mittwochabend mitgeteilt.
Verspätete Bohrungen
Der Grund liege laut Deutsche Rohstoff AG im Wesentlichen in dem später als erwarteten Produktionsbeginn der Bohrungen in den USA im vierten Quartal 2016, der zu einer Verschiebung des entsprechenden Umsatzes in das Jahr 2017 führe.
"Die Prognoseänderung resultiert im Wesentlichen aus Verschiebungen in das neue Jahr. Wir haben im Jahr 2016 die Grundlage für ein erfolgreiches Jahr 2017 gelegt. Die bisherigen Produktionsergebnisse in den USA zeigen dies sehr deutlich. Die Vorarbeit der vergangenen beiden Jahre wird sich in diesem und den kommenden Jahren umso mehr auszahlen", so Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff AG.
Weniger Steuerersparnisse
Weitere Ursachen der Zielverfehlung seien geringere als erwartete positive Effekte aus der Bewertung des Umlauf- und Anlagevermögens. Zudem könne die Steuererstattung, die die Deutsche Rohstoff USA, Inc. als Muttergesellschaft der US-Töchter in Höhe von über 10 Millionen US-Dollar für 2016 erwarte, entgegen der ursprünglichen Annahme im Konzernabschluss nur zu einem geringen Teil zu einem Steuerertrag beitragen.
Hinweis: Die Prognose umfasse derzeit keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Im Rahmen der Abschlussprüfung könnten sich noch Effekte aus der Neubewertung einzelner Positionen ergeben, um bilanziellen Risiken Rechnung zu tragen.
Unternehmensanleihen
Die Muttergesellschaft Deutsche Rohstoff AG erwarte nach wie vor einen positiven Jahresüberschuss. Der Vorstand gehe deshalb weiterhin davon aus, für das Geschäftsjahr 2016 der Hauptversammlung eine Dividende mindestens in Höhe des Vorjahres vorschlagen zu können.
Beide Anleihen des Unternehmens hätten in den letzten Monaten deutlich über pari notiert - zuletzt bei rund 105 Prozent. Aufgrund der Ergebnis-Verfehlung sei im Tagesverlauf sicherlich von einem Kurs-Verlust der Anleihen auszugehen.
ANLEIHE CHECK I: Die neue Deutsche Rohstoff-Anleihe 2016/21, die in das neue KMU-Segment wechseln werde, habe eine Laufzeit von fünf Jahren bis 20. Juli 2021 und sei mit einem jährlichen Zinskupon in Höhe von 5,625 Prozent ausgestattet.
ANLEIHE CHECK II: Die alte Unternehmensanleihe 2013/18 (ISIN DE000A1R07G4 / WKN A1R07G) sei in Höhe von 50 Prozent ihres Nennbetrags zurückgezahlt worden. Das ausstehende Volumen der 8,0-prozentigen Anleihe betrage 15,8 Millionen Euro.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (16.02.2017/alc/n/a)
Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern, der zuletzt auf 8 bis 10 Millionen Euro geschätzt worden sei, solle nach derzeitigem Stand sogar noch unter dem Vorjahresergebnis von 0,5 Millionen Euro liegen. Das habe das Unternehmen am späten Mittwochabend mitgeteilt.
Verspätete Bohrungen
Der Grund liege laut Deutsche Rohstoff AG im Wesentlichen in dem später als erwarteten Produktionsbeginn der Bohrungen in den USA im vierten Quartal 2016, der zu einer Verschiebung des entsprechenden Umsatzes in das Jahr 2017 führe.
"Die Prognoseänderung resultiert im Wesentlichen aus Verschiebungen in das neue Jahr. Wir haben im Jahr 2016 die Grundlage für ein erfolgreiches Jahr 2017 gelegt. Die bisherigen Produktionsergebnisse in den USA zeigen dies sehr deutlich. Die Vorarbeit der vergangenen beiden Jahre wird sich in diesem und den kommenden Jahren umso mehr auszahlen", so Thomas Gutschlag, CEO der Deutsche Rohstoff AG.
Weniger Steuerersparnisse
Hinweis: Die Prognose umfasse derzeit keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Im Rahmen der Abschlussprüfung könnten sich noch Effekte aus der Neubewertung einzelner Positionen ergeben, um bilanziellen Risiken Rechnung zu tragen.
Unternehmensanleihen
Die Muttergesellschaft Deutsche Rohstoff AG erwarte nach wie vor einen positiven Jahresüberschuss. Der Vorstand gehe deshalb weiterhin davon aus, für das Geschäftsjahr 2016 der Hauptversammlung eine Dividende mindestens in Höhe des Vorjahres vorschlagen zu können.
Beide Anleihen des Unternehmens hätten in den letzten Monaten deutlich über pari notiert - zuletzt bei rund 105 Prozent. Aufgrund der Ergebnis-Verfehlung sei im Tagesverlauf sicherlich von einem Kurs-Verlust der Anleihen auszugehen.
ANLEIHE CHECK I: Die neue Deutsche Rohstoff-Anleihe 2016/21, die in das neue KMU-Segment wechseln werde, habe eine Laufzeit von fünf Jahren bis 20. Juli 2021 und sei mit einem jährlichen Zinskupon in Höhe von 5,625 Prozent ausgestattet.
ANLEIHE CHECK II: Die alte Unternehmensanleihe 2013/18 (ISIN DE000A1R07G4 / WKN A1R07G) sei in Höhe von 50 Prozent ihres Nennbetrags zurückgezahlt worden. Das ausstehende Volumen der 8,0-prozentigen Anleihe betrage 15,8 Millionen Euro.
Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (16.02.2017/alc/n/a)
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