Deutsche Rohstoff AG zahlt Anleihe 2016/21 fristgerecht zurück - Anleihenews


23.07.21 10:00
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Vollständige Rückzahlung - die Deutsche Rohstoff AG zahlt am 20.07. ihre zweite Unternehmensanleihe 2016/21 mit einem ausstehenden Volumen in Höhe von 16,7 Mio. Euro fristgerecht zurück, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Zuvor seien bereits 50,0 Mio. Euro in den Jahren 2019 und 2020 zurückgeführt bzw. in die neue Anleihe 2019/24 getauscht worden. Die Anleihe sei jährlich mit 5,625% verzinst worden.

"Das sehr gute Ergebnis des ersten Halbjahres und der starke Cash-Flow führen zu einer schnellen Entschuldung des Konzerns. Die fällige Anleihe 2016/21 konnten wir problemlos aus den liquiden Mitteln zurückführen. Die hohen Zuflüsse und die gute Liquiditätsausstattung geben uns Spielraum für weitere Investitionen", so Jan-Philipp Weitz, CFO der Deutsche Rohstoff AG.

Die Verschuldung des Deutsche Rohstoff-Konzerns (Anleihe- und Bankverbindlichkeiten) sinke aktuell aufgrund der Rückzahlung auf rund 101 Mio. Euro. Ausstehend seien die Wandelanleihe 2018/23 mit einem Volumen von 10,7 Mio. Euro und die Anleihe 2019/24 (ISIN DE000A2YN3Q8 / WKN A2YN3Q) mit 87,1 Mio. Euro. Dazu kämen Bankverbindlichkeiten in den USA, die aktuell bei rund 3,4 Mio. Euro lägen. Ende 2020 habe die Verschuldung im Konzern noch bei 128 Mio. EUR gelegen.

Neben der Rückführung der Anleihe 2016/21 sei auch das Bankdarlehen in den USA um rund 10,4 Mio. Euro reduziert worden. Die noch ausstehenden 3,4 Mio. Euro würden in den kommenden Wochen zurückgeführt. Die Kreditlinie von Cub Creek Energy bestehe weiterhin in Höhe von 23 Mio. USD und werde voraussichtlich im Laufe des Jahres erneut genutzt werden, um die Fertigstellung des Knight-Bohrplatzes zu finanzieren.

Der Bestand an liquiden Mitteln (Barmittel + Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens + kurzfristige Forderungen) sei zum 30. Juni 2021 nach vorläufigen Zahlen auf rund 70,9 Mio. EUR angestiegen (31.12.2020: 46,9 Mio. EUR). Die Nettoverschuldung (Anleihe- und Bank- sowie kurzfristige Verbindlichkeiten abzüglich Barmittel, Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens und kurzfristige Forderungen) sei auf 63 Mio. EUR gesunken. Ende 2020 habe sie noch 92 Mio. EUR betragen.

Das Eigenkapital des Konzerns sei zum 30. Juni 2020 deutlich auf 66,0 Mio. Euro gestiegen (31.12.2020: 45,6 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote habe sich zum Halbjahr auf 29,1 Prozent (31.12.2020: 22,1 Prozent) belaufen und steige nach Rückführung der Anleihe auf 31,9 Prozent.

Hinweis: Alle Kennzahlen und Angaben seien ungeprüft und würden auf dem vorläufigen Halbjahresabschluss der Deutsche Rohstoff AG basieren.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 20.07.2021) (23.07.2021/alc/n/a)