50. Anleihe im Entry Standard für Unternehmensanleihen notiert


22.10.13 10:15
Deutsche Börse AG

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Seit heute sind im Entry Standard für Unternehmensanleihen der Börse Frankfurt insgesamt 50 Anleihen von jungen, wachsenden und mittelständischen Unternehmen handelbar, so die Deutsche Börse AG.

Nachdem die Zeichnungsphase der Gebr. Sanders-Anleihe (ISIN DE000A1X3MD9 / WKN A1X3MD) am 18. Oktober beendet worden sei, sei das Papier mit einem Zinssatz von 8,75 Prozent und einer Laufzeit von fünf Jahren heute in den Handel einbezogen worden.

Im laufenden Jahr seien damit bereits 24 Neuemissionen in den Entry Standard für Unternehmensanleihen aufgenommen worden. Schon 2012 sei das Segment stark gewachsen. 2013 habe die Emissionstätigkeit der Unternehmen dann weiter an Fahrt aufgenommen. So seien allein im ersten Halbjahr 14 neue Anleihen mit einem platzierten Emissionsvolumen von zusammen rund 380 Millionen Euro emittiert worden. Das gesamte platzierte Emissionsvolumen im Entry Standard für Unternehmensanleihen liege jetzt bei rund 1,9 Milliarden Euro.

"Der Handelsstart der 50. Anleihe im Entry Standard ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Segments. Rund zweieinhalb Jahre nach der Gründung hat sich der Entry Standard für Unternehmensanleihen damit endgültig als Marktführer in Deutschland etabliert. Dies zeigt, dass junge Unternehmen genauso wie etablierte Mittelständler großes Vertrauen haben, über die Börse eine breite Investorenbasis ansprechen zu können", habe Dr. Martin Reck, Managing Director Cash Market bei der Deutschen Börse gesagt.

In den Monaten Januar bis August 2013 habe das Handelsvolumen im Entry Standard für Anleihen bei rund 600 Millionen Euro gelegen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Wert somit mehr als verdoppelt. Der durchschnittliche Kupon, den Anleger erhalten würden, belaufe sich aktuell auf rund 7,35 Prozent pro Jahr.

Das Wachstum der Anleihe-Segmente zeige sich auch im Prime Standard für Unternehmensanleihen. Hier seien ein Jahr nach dem Start bereits zehn Anleihen von acht Unternehmen mit einem gesamten platzierten Emissionsvolumen von über drei Milliarden Euro notiert. "Insbesondere die Platzierung volumenstarker Anleihen im Prime Standard zeigt, dass auch große, etablierte Unternehmen die Börse zunehmend als Ergänzung für Platzierung und Handel ihrer Papiere im Direkthandel der Banken erkennen", so Reck.

Der Prime Standard richte sich vor allem an größere Unternehmen, die Anleihen mit einem Volumen von mindestens 100 Millionen Euro platzieren möchten. Gleichzeitig würden die Emittenten in diesem Premiumsegment aber auch höheren Transparenzanforderungen unterliegen. (22.10.2013/alc/n/a)