Poxel: Diabetesmedikament Imeglimin

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eröffnet am: 15.03.20 20:09 von: MrTrillion Anzahl Beiträge: 67
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05.01.22 23:12 #51 FR0012432516 - Poxel SA
LYON, France, January 04, 2022--POXEL SA (Euronext – POXEL - FR0012432516), a clinical stage biopharmaceutical company developing innovative treatments for chronic diseases with metabolic pathophysiology, including non-alcoholic steatohepatitis (NASH) and rare disorders, today announced its ca ...
 
25.01.22 20:30 #52 FR0012432516 - Poxel SA
Ein sehr ausführlicher (englischsprachiger) Artikel über Twymeeg (Imeglimin).
Imeglimin is a universal anti-diabetic drug that incorporates the power of all existing glucose-lowering drugs.
 
17.02.22 18:02 #53 FR0012432516 - Poxel SA
POXEL SA (Euronext: POXEL - FR0012432516), a clinical stage biopharmaceutical company developing innovative treatments for serious chronic diseases wi
 
17.02.22 18:45 #54 FR0012432516 - Poxel SA
Aus dem Französischen übersetzt mit Google translate - Quelle s. Artikel im Link weiter unten:

"Hallo an alle,

Die Deadline, die ich mir gesetzt hatte, ist jetzt sehr nah, und es ist klar, dass meine Wette nicht zum Sieg gereicht hat.

Poxel hat mit der Entwicklung und anschließenden Markteinführung von Imeglimin einen bemerkenswerten Weg hinter sich, aber das Management scheint lieber auf andere Chimären (pxl065, ALD...) und seinen Aktionären einen "Ausstieg" vorschlagen, der diesen Namen verdient.

Und das „scheint“ der Markt zu sanktionieren: die Entscheidung, die Poxel „anscheinend“ veranlasst hat, die Dimension wechseln zu wollen, indem er mehr als 10 Jahre Arbeit verschwendet hat, die rund um Imeglimin kapitalisiert wurden.  

Auch wenn der Branchentrend ebenfalls stark rückläufig ist, lässt sich der historische Tiefpunkt, auf dem sich das Unternehmen derzeit in seiner Entwicklungsphase befindet, so erklären.

So waren in den letzten 9 Monaten, die die Post-MA-Periode darstellen, 8 negativ, wodurch Poxel aus seiner historischen Wartezone zwischen 6 und 7 € vertrieben wurde.

Jetzt befindet sich das Unternehmen in einer kritischen Situation, in der es schlecht kapitalisiert ist und „a priori“ Bargeld benötigt, um seine „scheinbar“ neuen strategischen Entscheidungen zu finanzieren …

Auch wenn die Richtung im Moment noch nichts verrät, sprechen die vom Markt gelieferten indirekten Signale in diese Richtung.

Als Biotechnologieunternehmen, dem es gelungen ist, eine Partnerschaft mit einem Pharmaunternehmen einzugehen, ist es legitim, TK zu seinen Entscheidungen zu befragen, da es sehr wahrscheinlich ist, dass SDP an der Übernahme des Unternehmens interessiert ist oder war? Eine Statistik nahe 100 % spricht in diese Richtung.

Ohne eine Partnerschaft mit einem Pharmaunternehmen in Phase 2 hat ein Biotech im Allgemeinen eine Chance von 20 %, sein Molekül auf den Markt zu bringen, ist dies nicht eine selbstmörderische Wette des Managements auf dem Rücken der enteigneten Aktionäre Bisher geschaffener Wert? Ich denke unter anderem insbesondere an PXL065 ...

Wird damit nicht das in das Management gesetzte Vertrauen in Frage gestellt, das dann angesichts der besonderen Physiognomie der Unternehmen der Branche mit einem groben strategischen Fehler belegt werden könnte, wenn sich die Gelegenheit zum Verkauf des Unternehmens bietet? vorgeführt?

Auch wenn der OPA zu diesem Zeitpunkt noch möglich ist, wird er vom Markt als Option betrachtet ... denn je mehr Zeit vergeht, desto geringer ist der Wert der Option!

Es besteht daher die Notwendigkeit, dass einzelne Aktionäre das Management aus dem Abszess des Unausgesprochenen und der Zweideutigkeit reißen, die sich um die Hauptlinien seiner Strategie dreht, die die Zukunft von Poxel bestimmt, aber auch den Aktionären die Möglichkeit geben, Entscheidungen zu treffen. Die Wahl, die Zukunft von Poxel zu unterstützen, oder die Wahl, dies nicht zu tun."
 
17.02.22 18:49 #55 FR0012432516 - Poxel SA
Noch ein aktuelles Studienergebnis zu Imeglimin (Twymeeg):

France: Recent data from the TIMES-3 trial showed that imeglimin when used as an add-on agent to insulin was effective in reducing blood sugar levels in type 2 diabetes (T2D) patients and had a...
 
17.02.22 18:50 #56 FR0012432516 - Poxel SA
Poxel Reports Financial Update for Cash and Revenue for the Full Year 2021 and Provides Corporate Update
POXEL SA (Euronext: POXEL - FR0012432516), a clinical stage biopharmaceutical company developing innovative treatments for chronic serious diseases wi
 
17.02.22 18:54 #57 FR0012432516 - Poxel SA
Zu guter Letzt noch die aktuelle Produktpipeline:
 
04.03.22 22:24 #58 FR0012432516 - Poxel SA
Mittlerweile stehe ich hier mit über 58% im Minus, halte die Anteile aber tapfer weiter - auch wenn ihr Kurs mit dem Ukrainekrieg jetzt noch weiter nachzugeben droht. Der Jahresbericht 2021 soll am 23. März 2022 kommen.

Im Nachhinein gesehen könnte es sich noch zum Segen entwickeln, daß die Vermarktung in Asien und nicht in Europa gestartet wurde...

 
22.03.22 21:06 #59 Löschung

Moderation
Zeitpunkt: 24.03.22 12:51
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers

 

 
26.03.22 14:47 #61 FR0012432516 - Poxel SA

Aus dem Französischen übersetzt mit MS Edge


"Die finanzielle Situation von Poxel beunruhigt den Markt

INVESTIR.FR| DER 25/03/22 UM 14:10

Der Titel des Spezialisten für die Behandlung von Stoffwechselerkrankungen verlor 20% in fünf Tagen.

Pocken sind in Aufruhr. Die Aktie des Spezialisten für die Behandlung von Stoffwechselerkrankungen, einschließlich Typ-2-Diabetes und Nash (Fettlebererkrankung), fiel diese Woche an der Pariser Börse um 20%, was einem Rückgang von 55% seit Jahresbeginn entspricht. In Frage gestellt werden die Bedenken der Anleger über seine finanzielle Situation. Während sich der Umsatz von Poxel zwischen 2020 und 2021 auf 13,4 Mio. € verdoppelte und der Nettoverlust auf 23,7 Mio. € aufgefangen wurde, zeigt die Bilanz, dass der Brutto-Cashflow um 8 Mio. € auf 32,3 Mio. € zurückging, was die finanzielle Visibilität verringerte.

Unzureichende finanzielle Mittel

Die "Ressourcen werden ausreichen, um den Betriebs- und Investitionsbedarf für mindestens zwölf Monate ab dem Abschlussdatum zu finanzieren", sagt das Management. Mit anderen Worten, bis Ende des Jahres werden ihm die Mittel ausgehen. Und in diesem Sommer wird es möglicherweise die finanziellen Verpflichtungen im Zusammenhang mit seinem Darlehen in Höhe von 30 Millionen Euro von IPF Partners nicht mehr einhalten. Das Management sagt, dass es "aktiv verschiedene Optionen erforscht". Während sie die Option einer nicht verwässernden Finanzierung bevorzugt, wurde die Option einer verwässernden Linie nicht vollständig ausgeschlossen."

Quelle: s. Link hierunter

 
26.03.22 14:49 #62 FR0012432516 - Poxel SA
Manchmal kommen schon merkwürdige Sachen bei der automatisierten Übersetzung heraus. Natürlich sind es nicht die "Pocken", sondern Poxel SA, das unruhige Zeiten durchläuft.  
05.04.22 23:26 #63 FR0012432516 - Poxel SA

Wenn ich mir die - inzwischen aktualisierte - Produktpipeline des Unternehmens so ansehe, sieht es wirklich trüb für Poxel aus - es sei denn, der Geschäftsführung wird es kurzfristig gelingen, auch in Europa und / oder Nordamerika noch Vertriebswege für Imeglimin (Twymeeg) aufzubauen. Dafür müßte Phase 3 aber dann wirklich fix überwunden werden, ansonsten geht dem Unternehmen womöglich vorher die Finanzpuste aus. 

Noch halte ich meine Anteile tapfer weiter, aber ich gestehe offen meine zunehmende Nervosität mit diesem Investment, das eigentlich eh nicht mehr zu meinem mittlerweile längst auf Dividendentitel umgestelltes Depot mehr passt. 

Hoffentlich zaubert das Management noch vor Sommer eine gute Nachricht aus dem Hut - ansonsten überlege ich mir ernsthaft, hier die Notleine zu ziehen. 

 
11.04.22 13:52 #64 FR0012432516 - Poxel SA
Just for the record: Bin heute komplett ausgestiegen.  
25.07.23 22:19 #66 FR0012432516 - Poxel SA
ab min 3:50 passt es zu meinem Ausstieg hier. Der Unterschied ist, daß Dr Markus Elsässer in so einen Titel wie Poxel wohl gar nicht erst eingestiegen wäre:

 
19.04.26 16:11 #67 FR0012432516 - Poxel SA

Poxel ist Stand 17.4.2026 keine klassische Biotech-Wachstumsstory mehr, sondern vor allem ein Sanierungs- und Restwertfall mit operativer Substanz. Die Firma wurde 2009 als Spin-off aus dem metabolischen Forschungsbereich von Merck Serono gegründet, ging 2015 an die Börse, schloss 2017 den großen Imeglimin-Deal mit Sumitomo in Asien, erhielt 2021 die japanische Zulassung für TWYMEEG und ist dann 2025 finanziell so stark unter Druck geraten, dass ein gerichtliches Reorganisationsverfahren nötig wurde. Ende Januar 2026 wurde der Fortführungsplan vom Handelsgericht in Lyon bestätigt; Ende März 2026 meldete Poxel zusätzlich den Verkauf von PXL770 an Scynexis. (Poxel SA)

Damit ist auch die heutige Investmentthese klar: Poxel lebt operativ vor allem von TWYMEEG in Japan, also von Royalties und vertragsabhängigen Verkaufsmeilensteinen, und versucht zugleich, die 2024 von Sumitomo zurückerhaltenen Imeglimin-Rechte außerhalb Japans neu zu verpartnern, besonders in China und in asiatischen Märkten ohne zusätzliche große Studien. Parallel dazu ist PXL770 faktisch monetarisiert worden, während PXL065 zwar noch Wert haben kann, derzeit aber vor allem als Partnering-Asset gesehen werden muss und nicht als aus eigener Kraft finanzierbares Entwicklungsprogramm. (ir.poxelpharma.com)

Die Fundamentals sehen für einen normalen Aktieninvestor nüchtern aus. Der Kurs lag am 17.4.2026 bei rund 0,28 Euro; per 3.2.2026 hatte Poxel 53.758.167 Aktien ausstehen, was eine Marktkapitalisierung von grob 15 Millionen Euro ergibt. Dem standen für 2024 Umsätze von 6,636 Millionen Euro und ein Nettoverlust von 18,305 Millionen Euro gegenüber. Im ersten Halbjahr 2025 erzielte Poxel 2,183 Millionen Euro Umsatz, aber nur 306.000 Euro Bruttomarge, weil ein großer Teil der Imeglimin-Erlöse über die 8%-Royalty an Merck Serono wieder abfließt; der Halbjahresverlust lag trotzdem noch bei 2,617 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2025 meldete Poxel 5,012 Millionen Euro Umsatz und zum 31.12.2025 nur noch 0,866 Millionen Euro liquide Mittel. Eine Dividende gab es in den letzten Jahren nicht; für 2022 bis 2024 weist das Unternehmen ausdrücklich keine Ausschüttungen aus. (Poxel SA)

Entscheidend ist aber nicht nur die Gewinn- und Verlustrechnung, sondern die Kapitalstruktur. Die letzte sauber bezifferte Gesamtfinanzverschuldung, die ich belastbar nennen kann, lag Ende 2024 bei rund 70,7 Millionen Euro. Zugleich erklärten die Abschlussprüfer für 2024, dass sie die Abschlüsse wegen wesentlicher Unsicherheit zur Unternehmensfortführung nicht testieren konnten; für das Halbjahr 2025 wurde ebenfalls auf erhebliche Going-Concern-Unsicherheit verwiesen. Dazu kommt massive Verwässerungsgefahr: Die IRIS-Equity-Line vom Februar 2026 umfasst bis zu 40 Millionen neue Aktien, also rund 74,4% des damaligen Grundkapitals; ein Altaktionär mit 1% Beteiligung könnte dadurch theoretisch auf 0,57% verwässert werden. Noch härter: Die zusätzliche IPF-Tranche D über 3,75 Millionen Euro trägt 35% kapitalisierte Zinsen, 10% Commitment Fee und 13,7% Exit Fee; außerdem sind 90% der TWYMEEG-Royalties zur Rückzahlung an IPF vorgesehen. Das ist kein gesunder Finanzierungsmix, sondern ein Überlebensmix.

Ganz wertlos ist Poxel trotzdem nicht. TWYMEEG wächst in Japan weiter, und die japanischen Behörden haben 2025 die Packungsbeilage so erweitert, dass auch Typ-2-Diabetiker mit eingeschränkter Nierenfunktion besser adressiert werden können. Poxel selbst erwartet für 2026 zweistelliges Royalty-Wachstum. Außerdem hat der PXL770-Verkauf echten ökonomischen Wert: 8 Millionen US-Dollar Upfront, bis zu 8 Millionen kurzfristige Entwicklungsmeilensteine und insgesamt bis zu 188 Millionen weitere klinische und kommerzielle Meilensteine. Der Haken ist allerdings groß: 75% der von Scynexis gezahlten Beträge fließen an IPF zur Schuldentilgung; nur ein begrenzter Teil des Upfronts und der frühen klinischen Meilensteine ist für Poxel selbst reserviert. Mit anderen Worten: Der Asset-Wert ist vorhanden, aber ein erheblicher Teil gehört wirtschaftlich zuerst den Gläubigern. (ir.poxelpharma.com)

Belastbare aktuelle Analystenziele sehe ich hier nicht. Auf MarketScreener sind aktuell keine Analystenempfehlungen hinterlegt; irgendwelche im Netz kursierenden Hochziele für so einen Titel halte ich deshalb nicht für seriös. Ehrlicher sind eigene Szenarien. Meine Einschätzung für die nächsten 12 bis 18 Monate lautet: im Negativszenario 0,05 bis 0,12 Euro, wenn neue Finanzierung nur über weitere Verwässerung läuft oder operative Partnerdeals ausbleiben; im Basisszenario 0,25 bis 0,35 Euro, also etwa auf heutigem Niveau bis leicht darüber, wenn TWYMEEG weiter wächst, aber die Gläubiger den Wert weitgehend abschöpfen; im Positivszenario 0,60 bis 0,90 Euro, falls Poxel Imeglimin außerhalb Japans verpartnert, PXL065 monetarisiert und die Verwässerung halbwegs kontrollierbar bleibt. Das sind ausdrücklich Einschätzungen, keine belastbaren Analystenziele. (MarketScreener Canada)

Für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre ist Poxel noch binärer. Im schlechten Langfristszenario endet die Geschichte trotz aller Sanierung in weiterer Verwässerung, erneuter Restrukturierung oder wirtschaftlicher Entkernung; dann ist die Aktie dauerhaft ein Penny-Stock oder faktisch wertlos. Im besseren Langfristszenario überlebt Poxel als sehr schlanke Royalty- und Partnering-Gesellschaft: TWYMEEG liefert in Japan weiter Cash, Imeglimin außerhalb Japans wird neu lizenziert, und PXL065 findet einen Partner in einer sinnvollen Indikation. Dann wäre auch ein Mehrfaches des heutigen Kurses denkbar. Aber genau das ist der Punkt: Die Langfrist-Story hängt hier nicht an klassischem organischem Gewinnwachstum, sondern an Vertragslogik, Gläubigerwasserfall, Partnerdeals und Verwässerung. (Poxel SA)

Mein Fazit ist deshalb klar: Poxel ist spekulativ interessant, aber fundamental schwach. Die Firma besitzt reale Assets, reale Royalties und mit TWYMEEG einen vermarkteten Wirkstoff. Gleichzeitig ist die Bilanzstruktur so angespannt, dass ein großer Teil des geschaffenen Werts zuerst bei Gläubigern und Finanzierungspartnern landet. Wer hier investiert, investiert nicht in ein stabiles Biotech-Unternehmen, sondern in eine Sanierungswette auf künftige Lizenzdeals und darauf, dass vom Wert der Assets am Ende noch genug für die Aktionäre übrig bleibt. Für konservative Anleger ist das nichts. Für hochspekulative Investoren kann es eine asymmetrische Wette sein, aber eben nur mit voller Bereitschaft, einen sehr hohen Kapitalverlust bis hin zum Totalverlust auszuhalten. (Poxel SA)

Autor: ChatGPT

 
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