Ökonomen streiten über Verteilungsfrage

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neuester Beitrag:  20.04.26 21:47
eröffnet am: 05.11.12 08:09 von: permanent Anzahl Beiträge: 200710
neuester Beitrag: 20.04.26 21:47 von: Fillorkill Leser gesamt: 45058564
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17.04.26 10:08 #200701 The Diary Of A CEO - 15,8 Mio. Abonne.
Es lohnt sich wirklich die Zeit zu nehmen um genau diesen Beitrag komplett anzusehen.
Ist eine allgemeine aber sehr tiefgrundige Darstellung der geopolitischen Geschehnisse auf der Welt.

"Robert Pape ist Professor für Politikwissenschaft an der University of Chicago und einer der weltweit führenden Experten für Militärstrategie und Sicherheitsangelegenheiten"


 
17.04.26 12:19 #200702 'Robert Pape ist Professor für'
Pape ist neben Mearsheimer einer der beiden halboffiziellen Kronzeugen, die auf quasi jeder trumpkritischen Website bis hin zu CNN regelmässig aufgerufen werden, gerne auch mehrmals täglich. Die Analysen wiederholen sich deshalb und münden stets in der 'Escalation-Trap',  nicht zufällig auch der Titel seines letzten Buches. Ist jetzt alles nicht ganz falsch, aber dieses Klammern an Autorität und Kronzeugen zeigt schon an, dass den Trumpkritikern Argumente und Analysen ausgehen. Auch die Märkte tun weiterhin wie Schnuppe, die angekündigten und von Trumpkritikern auch erhofften ökonomischen Katastrophen sind bislang komplett ausgeblieben. Dasselbe gilt für den 'freien Fall' des Trump'schen Job-Approvements. Leider.  
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it's the culture, stupid
18.04.26 16:50 #200703 es gibt natürlich
mehrere angesehene (zweifelsfrei auch seriöse) joutuber, die sehr starkes Interesse für diese Infos haben,
da diese tatsächlich größtenteils sehr großes Wissen beinhalten und faktenbasiert sind durch jahrzehtelange Erfahrung in den (aller)größten Ämtern ihren jeweiligen Regierungen (Admirale, Generäle, Polit und Wissenschafts-Profesoren - um nur die Kompetenz hier zu erwähnen).

Ich gebe zu, manche "zersökeln diese Berichte zu mehreren kleineren und es der Eindruck entstehen kann, dass sie sich wiederholen.

Und weiste, Trampolinspringer und/oder div. Küchenhilfen gehören nicht zu diesen, die ich als Informationsquelle nutze ;)  
20.04.26 10:03 #200704 'größtenteils sehr großes Wissen beinhalten.
Das mehr oder weniger tiefgründige Ausmalen der in religiösen Wahn umschlagenden Hybris und des  strategischen Totalversagens des Trumpregimes, dessem Anführer zudem eine rasch fortschreitende Demenz diagnostiziert wird, führt aber sekundär dazu, die Bösartigkeit der Mullahs zu 'übersehen', deren militärische Fähigkeiten ins masslose zu übertreiben und ihnen die welthistorische Mission anzudichten, den grossen Traum aller Anti-Imps endlich wahrzumachen. Diese mal implizite, mal explizite Romantisierung der Mullahs ist das Problem der meisten trumpkritischen Analysen.    
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it's the culture, stupid
20.04.26 11:50 #200705 Weltkrieg III hat längst begonnen
Die Mischung aus Trumps Narzissmus und pseudoreligiösem Wahn lässt die Kriege in Nahost zum Glaubenskrieg zwischen Evangelikalen, Juden und Muslimen eskalieren!
Trumps und Netanjahus rechtsextreme Regime haben jede Kontrolle verloren und stürzen die Welt ins Chaos...  
20.04.26 11:59 #200706 Libertäre Milliardäre bereiten Flucht vor

Pionier-Projekt für poststaatliche Fantasien – an der Tech-City Prospera scheiden sich die Geister. Kann Konkurrenz Gemeinwohl ersetzen? Eine Analyse.

Sie legen die Kettensäge an: Internationale Tech-Eliten investieren in semi-autonome Privatstädte, ersetzen Wohlfahrt durch privatwirtschaftlicher Governance. Ob schwimmende High-Tech-Stadtfantasien oder die Privatstadt Prospera in der Karibik – die Ziele bleiben dieselben: Mit schwerem Geschütz wird vermeintlichen Markthemmnissen der Garaus gemacht.

Während mit Javier Milei ein selbst-erklärter Anarchokapitalist an den Schalthebeln argentinischer Macht Platz nimmt, bleiben andere libertäre Fantasien juristisch umkämpft. Im Konflikt zwischen dem honduranischen Zentralstaat und der libertären Sonderzone fühlen sich Anwohner und indigene Bewegungen machtlos: Das libertäre Elitenprojekt gilt ihnen als Angriff auf nationale Souveränität und lokale Lebensqualität.

Wahlamt in Argentinien, Enklaven in der Karibik, die Forschung nach ewigem Leben und See-Städte: Wie gefährlich ist der Libertarismus? ...

Libertäre Traumwelt: Ein Experiment mit gefährlichem Ausgang | Telepolis
Pionier-Projekt für poststaatliche Fantasien – an der Tech-City Prospera scheiden sich die Geister. Kann Konkurrenz Gemeinwohl ersetzen? Eine Analyse.
 
20.04.26 21:47 #200707 'investieren in semi-autonome Privatstädte'
'Internationale Tech-Eliten investieren in semi-autonome Privatstädte, ersetzen Wohlfahrt durch privatwirtschaftlicher Governance.  Ob schwimmende High-Tech-Stadtfantasien oder die Privatstadt Prospera in der Karibik – die Ziele bleiben dieselben.'

So bescheiden war man früher. Die libertäre Dystopie - eine Gruppe Gottbegnadeter erhält eine grenzenlose Freiheit, während ihnen der ganze Rest als geformte und genormte Mestizen zuarbeitet - lässt sich erst in kompletten Gesellschaften wirklich konsequent umsetzen. In den USA läuft nun ein vielversprechender Grossversuch zum Thema und bleibt auch vielversprechend, solange das Bündnis mit  evangelikalen Apokalyptikern, Trump-Loyalisten, Männerrechtlern und Maga-Mob keine ernsthaften Risse bekommt. Klar ist bei den handfesten Widersprüchen zwischen den Wertepartnern, das Bündnis kann nur eines auf Zeit sein. Irgendwann wird abgeräumt und bis dahin gilt es sich in der Macht festzusetzen.  
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